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Bäckerhelfer/in Beruf, Aufgaben und Gehalt
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Bäckerhelfer: Copyright: dusanpetkovic

Leckeres Gebäck gehört zu einem genussvollen Leben dazu und erfreut uns vor allem zu besonderen Anlässen, aber auch im Alltag zwischendurch. Wenn du gerne an der Herstellung dieser und anderer Leckereien beteiligt sein möchtest und helfen willst, die Produkte an den Kunden zu bringen, dann könnte die Tätigkeit als Bäckerhelfer/in genau das Richtige für dich sein. Als Bäckerhelfer/in arbeitest du Fachkräften in der Backwarenherstellung zu und stehst immer mit einer helfenden Hand zur Seite.

Welche Aufgaben übernimmst du als Bäckerhelfer/in?

Bäckerhelfer/innen sind eine Unterstützung in Konditoreien, Bäckereien, in der Gastronomie, im Einzelhandel und in industriellen Produktionsbetrieben. Sie helfen bei der Herstellung von Backwaren aller Art und arbeiten dem erfahrenen Fachpersonal zu.

Als Bäckerhelfer/in stellst für den/die Bäcker/-in die Rohstoffe bereit, sortierst Zutaten vor und portionierst sie für die weitere Verarbeitung. Du hilfst bei der Teigverarbeitung, nimmst Teig ab, bearbeitest und formst ihn anschließend. Außerdem kannst du selbst Teig nach Vorgaben herstellen. Du schneidest Brötchen, Baguettes und Brote auf, schmierst und belegst sie, verpackst sie und bereitest sie für den weiteren Transport vor. Zu deinen Aufgaben gehören also auch Transport- und Lagerarbeiten. Du kontrollierst und überprüfst auch die Qualität von Rohstoffen, Zutaten und fertigen Endprodukten. Außerdem bist du für Spül- und Reinigungsarbeiten zuständig, räumst Regale auf und zeichnest im Verkauf die Waren mit Preisen aus.

Wie werde ich Bäckerhelfer/in?

Bäckerhelfer/in ist kein Ausbildungsberuf. Es wird auch kein bestimmter Schulabschluss vorausgesetzt. Der Einstieg in diesen Beruf gelingt also vergleichsweise leicht und ist somit für Quereinsteiger/-innen perfekt geeignet. Du wirst im Unternehmen direkt in deine Arbeit eingewiesen. Das übernehmen erfahrene Vorarbeiter oder Fachkräfte.

Dass du für die Tätigkeit als Bäckerhelfer/in keinen bestimmten Schulabschluss brauchst oder es keiner Lehre bedarf, bedeutet aber nicht, dass der Beruf einfach ist. Du wirst überwiegend stehend oder gehend tätig sein. Du musst zuverlässig sein, da sich die Fachkräfte auf deine gründliche Vorarbeit verlassen und darauf aufbauen. Außerdem musst du auch regelmäßig schwer heben, beispielsweise Säcke mit Zutaten. Arbeitest du in der Fließbandproduktion, so musst du besonders konzentriert und sorgfältig arbeiten. Oft wird auch eine Bereitschaft zu Schicht- oder Nachtarbeit vorausgesetzt.

Was verdienst du als Bäckerhelfer/in?

Deine Verdienstaussichten als Bäckerhelfer/in hängen von verschiedenen Faktoren ab. Ein wesentlicher Faktor ist dabei dein konkreter Arbeitsplatz. Da du als Bäckerhelfer/in sowohl in kleinen Backstuben als auch in Großkonzernen beschäftigt sein kannst und zwischen diesen beiden Extremen eine Vielzahl möglicher Einsatzgebiete gibt, variieren deine Verdienstmöglichkeiten entsprechend.

Neben der Branche und dem konkreten Unternehmen hängt dein Gehalt auch von der Firmengröße ab. Große Unternehmen bezahlen häufig mehr als kleine. Durchschnittlich kannst du mit einem monatlichen Bruttolohn zwischen 1.445 und 2.100 Euro rechnen.

Bäckerhelfer/innen: die Aussichten

Der Stellenmarkt für Bäckerhelfer/innen ist bundesweit vergleichsweise gut. Dazu trägt der Umstand bei, dass mittlerweile jede vierte Ausbildungsstelle für Bäcker unbesetzt bleibt und die Engpässe dann mit entsprechendem Hilfspersonal ausgeglichen werden sollen.

Außerdem werden Bäckerhelfer/innen in ganz unterschiedlichen Branchen und Unternehmen gesucht. Somit ist eine Tätigkeit in Bäckereien, Konditoreien oder der Gebäck- und Backwarenindustrie ebenso denkbar wie eine Tätigkeit in Bars, Restaurants, Cafés, Gaststätten, Hotels und in der Tourismusbranche

Darüber hinaus werden Bäckerhelfer/innen in Fachabteilungen von Warenhäusern, auf Märkten, im Süßwareneinzelhandel oder sonstigem Facheinzelhandel gesucht. Möglich ist auch die Arbeit im Dienstleistungssektor, etwa in Cateringunternehmen oder für Fahr-, Liefer- und Bringdienste. Diese beliefern oft Kindergärten, Kindertagesstätten, Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime.

Bäckerhelfer/innen: Karrierechancen

Für Bäckerhelfer/innen gibt es Möglichkeiten zur Weiterbildung. Naheliegend ist natürlich die Ausbildung zum/zur Bäcker/in. Oftmals erhalten erfahrene Bäckerhelfer/innen und solche, die sich bereits bewährt haben, die Möglichkeit, eine solche Ausbildung dann direkt beim Arbeitgeber zu absolvieren. Nach mindestens zweieinhalbjähriger dualer Ausbildung bist du dann ausgebildete/r Bäcker. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ein Studium zum/zur Lebensmitteltechnologen/-technologin oder ein Studium der Ökotrophologie denkbar.

Möchtest du deine Kenntnisse und Fertigkeiten als Bäckerhelfer/in vertiefen, so bietet die Erste Deutsche Bäckerfachschule Olpe ein Trainingscenter zum/zur Bäckerhelfer/in an und stellt dir im Anschluss an die Teilnahme auch ein Zeugnis bzw. Zertifikat aus. Weitere private und öffentliche Institute bieten außerdem Fachkurse und -schulungen an.

Je nach Branche oder Unternehmen kann es auch sinnvoll sein, einen Gabelstaplerschein zu erwerben oder Anlagenführung zu erlernen. Das wird in größeren Gewerbe- oder Industrieunternehmen in der Stellenbeschreibung oftmals für eine Einstellung vorausgesetzt.

Wie viel verdient man als Bäckerhelfer/in in Deutschland?

Das durchschnittliche Gehalt für den Beruf Bäckerhelfer/in in Deutschland liegt bei 21248 Euro brutto pro Jahr.

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