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bei Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main
04.03.2021



bei Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main
04.03.2021



bei Sparkasse Rhein-Nahe in Bad Kreuznach
04.03.2021



bei Niersverband in Viersen
04.03.2021


bei Investitionsbank Schleswig-Holstein in Kiel
04.03.2021


bei Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG in Berlin
04.03.2021


bei Kreis- und Stadtsparkasse Erding in Erding
03.03.2021


bei Sparkasse Worms-Alzey-Ried in Worms
03.03.2021


bei Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) in Karlsruhe, Stuttgart
03.03.2021


bei IKK classic in Radolfzell am Bodensee
03.03.2021


bei Bundeskriminalamt in Wiesbaden
03.03.2021


bei AOK PLUS Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen in Dresden
03.03.2021


bei Kreis- und Stadtsparkasse Erding in Hallbergmoos
03.03.2021


bei Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts in Nürnberg, Bamberg, Bayreuth, Regensburg, Neumarkt in der Oberpfalz
02.03.2021



bei Sparkasse Hochschwarzwald in Titisee-Neustadt
01.03.2021


bei Kreissparkasse St. Wendel in Sankt Wendel
01.03.2021


bei Techniker Krankenkasse in Hamburg
01.03.2021


bei Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg KdöR (HVD-BB) in Berlin
01.03.2021


bei chili personal GmbH in München / Oberschleißheim
03.03.2021


bei IKK classic in Erfurt
27.02.2021


bei Gemeindeverwaltung Jestetten in Jestetten
27.02.2021


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Jobs im Finanzwesen: Copyright: Traimak_Ivan

Finanzwesen: Berufe & Aufgaben

Grauer Anzug, graue Arbeit, graue Maus. Die Arbeit im Finanzbereich ist oft voller Stereotypen, insbesondere wenn wir an Positionen wie Steuerberater oder Buchhalter denken. Die Tätigkeit in dieser Branche ist oft viel interessanter, als wir uns vorstellen können. Zumindest wenn du Zahlen magst, weil du ein gutes Gefühl dafür brauchst. Wenn du im Finanzbereich arbeitest, stehst du jeden Tag unter dem Druck von Fristen und versuchst, die finanzielle Situation zu kontrollieren.

Tätigkeiten im Finanzwesen bei Banken oder Versicherungsunternehmen haben leider trotzdem oft ein graues Bild. Tatsächlich sind sie vielfältig, interessant und wichtig: Die Karrieremöglichkeiten reichen von Finanzberatung über wirtschaftlichen Konglomeraten bis hin zur Börse. Als Börsenmakler/in handeln Finanzfachleute in großem Umfang mit Wertpapieren. Alle diese Berufe haben eines gemeinsam: Sie beinhalten ein hohes Maß an Verantwortung. Aufgrund der großen Vielfalt werden einige der interessanteren Berufsfelder im Folgenden näher erläutert.

Welche Karrieremöglichkeiten bietet der Finanzsektor?

Viele Unternehmen erhöhen die Anzahl der Mitarbeiter, insbesondere durch die Einstellung von Buchhaltern, Controllern und Finanzanalysten. Es gibt auch andere interessante Karrieren im Finanzwesen und in der Wirtschaft. Jeder, der eine Leidenschaft für Finanzen hat, kann eine Karriere als CFO, Investment-Analyst oder Portfoliomanager verfolgen.

Jobs im Finanzbereich: Buchhalter/in, Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in

Nehme als Buchhalter/in eine der wichtigsten Positionen im Unternehmen ein und erreiche die oberste Führungsebene. Buchhalter sind gefragt, weil in jedem Unternehmen unzählige Konten kommen und gehen. Der Trick besteht darin, die zahlreichen Rechnungen und Quittungen nie aus den Augen zu verlieren. Die Verwaltung der Unternehmensfinanzen ist eine große Verantwortung. Und deshalb müssen Buchhalter über Fleiß, gute Nerven und Multitasking-Fähigkeiten verfügen.

Steuerberater oder Steuerfachangestellte erledigen eine der vielen Aufgaben im Finanzbereich. Unabhängig davon, ob sie Angestellte oder Unternehmen sind, können sie bei den Steuern helfen und beraten, wie diese am besten verrechnet werden können. Sie sind für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, und stellen Informationen zu finanzieller Gesundheit, Rentabilität und ausstehenden Forderungen bereit. Die Aufgabe kann aber auch darin bestehen, in Insolvenzfragen zu beraten. Auf diese Weise erstellen sie Insolvenzpläne, überprüfen diese und verfolgen die Verwaltung von Insolvenz und Unternehmensliquidation.

Die nächste Stufe in der Finanzbranche ist der Wirtschaftsprüfer/in. Er kann ganze Unternehmen zum Zittern bringen, wenn er ihre Bilanzen und Jahresabschlüsse überprüft. Zu den Aufgaben gehören zunächst die Datenexploration, das Inventar oder die Überprüfung des Guthabens. Nur wenn du hier eine Routine hast, kannst du mit den Testaufgaben beginnen. Dies erfordert auch viel Ausdauer, da ein solcher Prüfer definitiv einen langen Arbeitstag haben kann.

Als vorgesetzter Manager muss man in der Finanzbranche viel mit Zahlen jonglieren, genau wie bei anderen Finanzjobs. Zahlen und Statistiken sind ihr tägliches Brot. Als Vorgesetzte müssen sie potenzielle Einsparungen erkennen, die Kosten im Auge behalten und Einsparungen herausfiltern. Die Hauptaufgabe als Vertriebsleiter/in ist jedoch nicht das Einsparen, sondern der Verkauf. Seine/Ihre Analyse soll dazu beitragen, das Unternehmen so wirtschaftlich wie möglich zu gestalten.

Die Position eines Compliance-Beauftragten ist jung. Kartelle und Vorfälle von Bestechung und Ausschweifung in großen Unternehmen haben auf dieses Problem aufmerksam gemacht und Unternehmen dazu veranlasst, sich öffentlich damit auseinanderzusetzen. Strengere internationale Vorschriften wie das UK Bribery Act haben ebenso Unternehmen in diesem Bereich sensibilisiert. Insbesondere große Gesellschaften haben inzwischen eigene Compliance-Abteilungen eingerichtet. Sie setzen sich nicht mehr nur zur Bewältigung der Folgen von Skandalen oder zur Vermeidung von Gefahren ein, sondern arbeiten zunehmend auch als PR-Instrument.

In mittelständischen Unternehmen ist die Einhaltung von Compliance-Maßnahmen immer noch selten, wie in verschiedenen Studien gezeigt wurde. Ein gutes Viertel der Unternehmen hat noch keine Compliance-Maßnahmen ergriffen, was nicht bedeutet, dass sie weniger gesetzestreu sind.

Cash Manager sind meist in großen Unternehmen anzutreffen

Nicht jede Betriebskasse hat eine Kassierer-Position. Die meisten großen DAX- und MDax-Unternehmen sowie Familienunternehmen vergleichbarer Größe stellten ihre eigenen Geldverwalter ein. In kleinen Unternehmen übernimmt der/die Schatzmeister/in häufig die Aufgaben des Kassierers. Ein gutes Verständnis von Zahlen, analytischen Denkfähigkeiten und Genauigkeit sind wesentliche Voraussetzungen für eine/n Cash Manager/in.

In internationalen Unternehmen ist eine gute Beherrschung der englischen Sprache wichtig für die Kommunikation mit internationalen Tochtergesellschaften. M&A-Transaktionen erfordern oft ein klares Projektmanagement-Flair, wenn es darum geht, neue Konzernunternehmen schnell und reibungslos mit dem zentralen Cash-Management zu verbinden.

Investor Relations-Manager: Wie wird man IR-Manager/in?

IR-Manager verbinden in besonderer Weise Kommunikationsfähigkeiten mit guten Kapitalmarktkenntnissen. Diplomatische Fähigkeiten sind hier hilfreich. Bei diesem Job-Profil benötigen die Bewerber gute berufliche Qualifikationen für die Zusammenarbeit mit Investoren.

Dabei gibt es keine speziellen Kurse für die Arbeit mit Kapitalanlegern. Nur sehr wenige neue Studierende streben danach, IR-Manager/in zu werden. Es gibt kein direktes Studienprogramm, das die Bewerber darauf vorbereitet. Numerische Kurse und kaufmännische Berufe sind ein Vorteil, aber keine unabdingbare Voraussetzung für die Anbindung an den Kapitalmarkt.

Zusätzliche Schulungen helfen vielmehr, sich auf die Arbeit eines IR-Managers bzw. einer IR-Managerin vorzubereiten. Dazu gehören der „Certified Investor Relations Officer“, den der Deutsche Investor Relations-Verband in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Hochschule für Finanzen und Management entwickelt hat. Der „Certified International Investment Analyst (CIIA)“, ein „Certified European Professional Financial Analyst (CEFA)“, wurde durch zusätzliche Themen ergänzt, um sich auf die Arbeit als IR-Manager/in vorzubereiten.

Darüber hinaus gibt es in Deutschland rund 700 börsennotierte Aktiengesellschaften, sodass es nur sehr wenige Junior Investor Relations-Positionen gibt. Jedes Jahr werden fünf bis zehn Junior-Positionen angeboten, was es nicht einfach macht, eine Karriere als IR-Manager zu beginnen.

Buchhalter: Vielfältige Aufgaben

Die Treasury ist selbst für viele Absolventen der Betriebswirtschaftslehre ein Fremdwort. Karrieren werden hier jedoch mit überdurchschnittlichen Gehältern belohnt. Beispiele zeigen, was schief gehen kann, wenn Ungenauigkeiten oder sogar Fehler in der Buchhaltung vorliegen. Dies liegt daran, dass der/die Buchhalter/in in der externen Buchhaltung des Unternehmens für betriebliche Verbindlichkeiten, Forderungen, Bilanzierung von Vermögenswerten und Hauptbüchern sowie für Erinnerungen und allgemeine Buchhaltungsaufgaben schuldtragend ist. In einigen Fällen ist er oder sie auch für die Berechnung der Gehaltsabrechnung verantwortlich. Darüber hinaus erstellt der/die Buchhalter/in einen Monats-, Quartals- und Jahresabschluss nach HGB und übersetzt diese gegebenenfalls in IFRS. Eine angemessene konzerninterne Koordination liegt ebenfalls in seiner/ihrer Verantwortung. Darüber hinaus überwachen Wirtschaftsprüfer Steuerangelegenheiten und arbeiten eng mit Steuerberatern zusammen.

Dies erfordert Kenntnisse eines allgemeinen ERP-Systems wie Hyperion, Oracle oder Navision sowie einer Konsolidierungssoftware (IDL). Darüber hinaus muss der/die Buchhalter/in mit der Konzernrechnungslegung vertraut sein und über einen Jahresabschluss gemäß HGB verfügen. Aus Sicht der Arbeitgeber ist dies auch für IFRS oder US Gaap wünschenswert. Personalberater glauben, dass dies ein Vorteil ist, wenn sich die Bewerber um internationale Unternehmen in Übersee kümmern können. Zusätzlich zu diesen beruflichen Anforderungen müssen Buchhalter über einige Soft Skills verfügen. Sie müssen ein gutes Verständnis für Zahlen haben und analytisch, genau, detailverliebt, loyal und vertrauenswürdig sein.

Risikomanager: Beruf des Kritikers

Risikomanager müssen die größten Kritiker sein, wenn sie ihre Arbeit gut machen wollen. Sie nehmen eine sehr wichtige Position im Unternehmen ein. Dies zeigt sich auch in ihrer Hierarchie innerhalb des Unternehmens. Sie berichten direkt an den Vorstand und informieren ihn über Geschäftsmöglichkeiten und Gefahren. Der/Die Risikomanager/in handelt selbst auf der Ebene der Geschäftsleitung und damit auf Augenhöhe mit dem CEO und dem CFO. In vielen Real-Economy-Unternehmen ist der CFO neben der Finanzierung auch für das Risikomanagement verantwortlich.

Fondsmanager kontrollieren die Anlagen

Fondsmanager sind Mitarbeiter einer Fondsgesellschaft und verwalten einen oder mehrere Fonds. Die Idee hinter dem Fonds ist, dass viele Anleger ihr Geld in einen Topf stecken. Dieser Investmentfonds wird von Experten betreut: Fondsmanagern. Jeder Investor rechnet mit einer Rendite des investierten Kapitals. Der/Die Fondsmanager/in übernimmt die verantwortungsvolle Aufgabe, den gewünschten Gewinn zu erzielen. Dafür hat er die Grundmittel selbst. Es sammelt alle notwendigen Informationen, die als Grundlage für die Entscheidung dienen, welche Wertpapiere gekauft, gehalten oder aktiviert werden sollen.

Broker: Experten an der Börse

Der/Die Broker/in arbeitet an der Börse und handelt dort mit Wertpapieren. Er/Sie kauft oder verkauft gemäß den Anforderungen des Kunden sowohl an der Börse als auch auf anderen Handelsplattformen außerhalb der Börse. Der/Die Broker/in hat jedoch nicht nur eine feste Kontrolle über Aktien, sondern analysiert auch Unternehmen sowie einzelne Aktien und Märkte. Basierend auf der Analyse geben Broker Empfehlungen zur Aktie ab und übernehmen daher ebenso beratende Funktionen. Diese Vielseitigkeit macht den Job sehr interessant, ist aber gleichzeitig mit einem hohen Maß an Verantwortung verbunden.

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