Wer gerne Mode und Trends mitmacht und immer wieder neue Stile ausprobiert, hat sich sicher schon oft gefragt: Wie viel Fashion geht am Arbeitsplatz? Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach, denn es kommt auf viele Faktoren an. Welche Aspekte eine Rolle spielen und wie man auch auffällige Trends Office-tauglich macht – wir verraten es Ihnen!

Branche und Job spielen eine Rolle

Bei der Frage nach dem richtigen Outfit ist zunächst die Branche entscheidend: Wer in einer Bank oder einer Anwaltskanzlei arbeitet, für den kommt anderes in Frage als zum Beispiel in einer Werbeagentur.
Aber das ist nicht alles: Auch die Position spielt eine Rolle. Buchhalter oder Webdesigner – auch das bestimmt das Office-Outfit mit.
Grundsätzlich gilt natürlich: Sind Sie ein besonders modischer und hipper Typ, dann kann es nicht Ihr Ziel sein, sich im Berufsleben aus „graue Maus“ zu verkleiden. Aber: Besonders extreme Styles brauchen fürs Büro vielleicht einen kleinen „Dreh“, der sie Business-fähig macht.

Auffällige Trends im Office-Check

Neonfarben, Mustermix, Hippie-Look. Vor allem die knalligen und auffälligen Looks müssen im Office-Check erst eine kritische Prüfung und adäquate Anpassung erfahren. Hier ein paar Vorschläge:

  • Neonpink, -orange und –grün, die fast im Dunkeln leuchten, sind aktuell besonders beliebt. Auch im Office müssen Sie nicht gänzlich darauf verzichten; beschränkt auf ein einzelnes Kleidungsstück oder Accessoires und kombiniert mit Tönen von beige über taupe bis grau peppen sie Ihr Office-Outfit perfekt auf, ohne aufdringlich zu wirken.
  • Erlaubt ist, was gefällt: Das gilt auch für die Kombination auffälliger Muster. Wer will, kann heute Streifen mit Punkten tragen, ohne auf der Straße schräg angeschaut zu werden.
    Im Office ist das ein bisschen anders: Hier können Sie auch Muster tragen, beschränken Sie sie aber auf ein Kleidungsstück, das Sie mit einfarbigen Teilen kombinieren. Wer auch während der Arbeitszeit nicht ganz auf den Mustermix verzichten will, der kann zum Beispiel einen Sommerschal zum Office-Outfit tragen, der mit verschiedenen Mustern bedruckt ist.
  • Holzketten und Glasperlenschmuck, Blumen, lange Röcke und Stirnbänder: der Hippie-Look ist zurück. Fürs Büro eignet er sich in seiner vollen Blüte kaum, aber eine lange Buddhakette oder ein mehrreihiges Holzperlen-Armband macht auch Ihr Business-Look ein bisschen lässiger. Fazit: Ihre Vorliebe für den Hippie-Style sollte im Office auf ein einzelnes Schmuckstück begrenzt bleiben, bei Kleidung halten Sie sich besser vollkommen zurück.

… und beim Vorstellungsgespräch?

Unsere Empfehlung: Gehen Sie zu Vorstellungsgesprächen, verzichten Sie am besten auf allzu Auffälliges im Outfit. Kleiden Sie sich neutral: nicht zu bunt, nicht zu ausgefallen und keinersfalls zu freizügig – das ist die Devise, mit der Sie am besten fahren!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form (generisches Maskulinum), z. B. „der Mitarbeiter“. Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei.