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bei Schneider + Partner GmbH in Dresden
26.09.2020


bei NÜRNBERGER Versicherung in Berlin
26.09.2020


bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg
26.09.2020


bei TWE-Immobilien in Albstadt, Böblingen, Heidelberg, Karlsruhe, Neckarsulm
25.09.2020


bei Orterer Gruppe in Baden-Württemberg, Bayern
25.09.2020


bei Bien-Zenker GmbH in Augsburg, Mannheim, Passau, Stuttgart, Zwickau
25.09.2020


bei 2L GmbH in deutschlandweit
25.09.2020



bei Wohnfamilie Ohnesorg GmbH & Co. KG in Kempten (Allgäu), Bad Grönenbach
24.09.2020


bei Getränke Hoffmann GmbH in Ochtrup
24.09.2020


bei WATTLINE GmbH in Rostock, Hamburg, Oldenburg, Fulda, Düsseldorf
24.09.2020


bei clever fit GmbH in Landsberg am Lech
24.09.2020



bei Pro.Arbeitnehmer; Robert Holzgethan in Bundesweit, München, Nürnberg, Stuttgart und Köln
23.09.2020


bei Total Deutschland GmbH in Mecklenburg Vorpommern, Landkreis Greifswald
23.09.2020


bei Total Deutschland GmbH in Engen, Landkreis Konstanz, Menden
23.09.2020


bei HUK-COBURG Versicherungsgruppe in Schifferstadt
23.09.2020


bei GES Sorrentino GmbH & Co. KG in Hamburg, Bremen, Hannover, Kiel, Regensburg
22.09.2020


bei Allianz Geschäftsstelle Heilbronn in Heilbronn, Bietigheim, Buchen, Bad Mergentheim, Schwäbisch Hall
22.09.2020


bei Allianz Geschäftsstelle Heilbronn in Heilbronn, Bietigheim-Bissingen, Marbach, Mosbach, Sinsheim
22.09.2020


bei Gemeinde Schwangau in Schwangau
22.09.2020


bei Allianz Geschäftsstelle Meißen in Meißen, Großenhain, Torgau, Kamenz, Döbeln
22.09.2020




bei Jt Care GmbH in deutschlandweit
21.09.2020


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Freelancer Jobs

Als Freelancer zu arbeiten – was bedeutet das? Freelancer sind Personen, die freiberuflich und auf eigene Verantwortung und Rechnung tätig sind. Oftmals stellt sich dabei die Frage, was der Unterschied zwischen den verschiedenen Bezeichnungen ist:

  • freier Mitarbeiter,
  • Selbstständiger
  • Freiberufler und
  • Freelancer.

Nicht immer sind die Begriffe sauber zu trennen. In erster Linie hängt dies vom Arbeitsverhältnis ab. Diese zeichnet sich durch den Grad der Weisungsberechtigung durch den Arbeitgeber aus. Gleichermaßen spielt die Verteilung der Arbeitszeit und die Gewichtung der Arbeitsmenge durch den Freelancer eine bedeutende Rolle. Hier muss man besonders auf die Bedeutungen achten, die hier kurz erläutert werden:

Persönliche Weisung und Weisungsberechtigung durch den Arbeitgeber:

Wie frei arbeitet der Mitarbeiter? Unterliegt er den Weisungen des Arbeitgebers, so könnte ein Mitarbeiter und Chef Verhältnis existieren, welches ungleich dem eines Kunden und Dienstleisters ist, wie es bei einem Freelancer der Fall wäre. Man spricht auch vom Direktionsrecht. Hierunter fällt die Arbeitszeit, der Arbeitsort, die Bindung und die Vorgaben.

Die wirtschaftliche Abhängigkeit und der Verdacht der Scheinselbständigkeit:

Hier wird besonders darauf geachtet, ob der Mitarbeiter oder Freelancer, ein Arbeitsentgelt oder jegliche Form von Sonderzahlungen erhält. Als Freelancer erhält man ein Honorar und dieses wird nicht monatlich als Lohn gezahlt, sondern nach Rechnungsstellung durch den Freelancer, der die Leistungen erbracht hat. Ist ein Freelancer in einem großen Umfang für einen einzigen Auftraggeber tätig, so stellt sich schnell die Frage, ob es sich lediglich um eine Scheinselbständigkeit handelt. Hier kann ein Arbeitsverhältnis unterstellt werden, was steuerliche Folgen für Beide (Auftraggeber und Freelancer) mit sich bringt.

Steuern, Sozialabgaben und Rentenversicherung:

Ein Freelancer kümmert sich eigenständig um seine Krankenversicherung, Rentenabsicherung sowie die Abführung von Steuern. Außerdem trägt er ein eigenes Risiko für seine Tätigkeit. In vielen Berufen ist die Tätigkeit von Freelancern zu Arbeitnehmern schwer zu unterscheiden. Beispielsweise im Journalismus oder bei Agenturen werden oft die gleichen Freelancer beauftragt, die dann schnell zu „festen Freien“ werden. Diese Vermutung liegt nahe, wenn beispielsweise Journalisten ein monatlich festes, wiederkehrendes Entgelt erhalten und dafür Beiträge schreiben und liefern.

Arbeitsumfang und Rahmenbedingungen für Freelancer

Freelancer sind Selbständige. Das bedeutet, dass es bei dieser Form der Mitarbeitenden nicht um sogenannte arbeitnehmerähnliche Personen handelt, wie diese nach § 92a HGB (als Ein-Personen-Firmen oder Handelsvertreter) definiert werden. Außerdem darf es sich bei einem Freelancer nicht um einen Freiberufler für Funk- und Fernsehen handeln, die nach § 12a TVG vergleichbar wirtschaftlich abhängig von einem Arbeitgeber sind und durch nur einen Arbeitgeber (Zeitung, Redaktion, etc.) sozial schutzbedürftig sind. Hier ist das ausschlaggebende Merkmal die Abhängigkeit von einem Arbeitgeber, was einer Scheinselbständigkeit gleicht. Auch jede Form von Heimarbeitern oder Hausgewerbetreibende nach dem § 2 HAG sind nicht als Freelancer oder freie Mitarbeiter im engeren Sinne anzusehen. Freelancer sind Personen, die, anders als Arbeitnehmer, nicht an einen privatrechtlichen Arbeitsvertrag gebunden sind, in dem festgelegt ist, dass eine Leistung weisungsgebundener Aufgaben in Form von fremdbestimmter Arbeit zu einer vorgegebenen Arbeitszeit in einer Arbeits-organisation erbracht werden muss und im Gegenzug ein festes monatliches Gehalt durch den Auftraggeber gezahlt wird. Demnach unterliegen Freelancer nicht dem Direktionsrecht durch einen Arbeitgeber und handeln auch nicht zwingend in dessen Namen, beispielsweise durch eine unternehmensinterne E-Mail-Adresse, etc. Freelancer dürfen auch nicht mit solchen Personen verwechselt werden, die in den freien Berufen beschäftigt sind (Katalogberufe). Hierzu gehören die folgenden freien Berufe nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 EstG ausführen:

  • wissenschaftliche Arbeitnehmer,
  • Künstler und Schriftsteller
  • Erzieher und Dozenten (jede Form der unterrichtenden Tätigkeit)
  • Selbständige Ärzte, Tierärzte und Zahnärzte
  • Notare, Steuerberater, Patentanwälte, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte
  • Architekten, Ingenieure und Vermessungsingenieure
  • Handelschemiker
  • Beratende Betriebswirte, Volkswirte und Wirtschaftsfachwirte
  • Buchprüfer, Steuerbevollmächtigte
  • Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Dentisten und Osteopathen
  • Journalisten, Bildberichterstatter
  • Dolmetscher, Übersetzer
  • Lotsen und ähnliche Berufe oder Berufsgruppen.

Welche Branchen bieten Stellen für Freelancer an?

Freelancer Stellen findest du besonders häufig im Rahmen von Projekten und in der IT-Branche. Außerdem sind viele Freelancer im Bereich der beruflichen Weiterbildung oder im Training und Coaching beschäftigt. Auch immer mehr agile Unternehmen beschäftigen Freelancer auf der Basis von Honoraraufträgen, um für eine begrenzte Zeit und zu einem bestimmten Zweck deren Wissen und Expertise einzukaufen, ohne diese einstellen zu müssen.

Freie Mitarbeiter, also auch Freelancer, werden besonders in den folgenden Berufen gerne und oft beschäftigt:

  • Gastronomie und Hotellerie, Reedereien.
  • Verkehrsgewerbe und Tourismus.
  • Medien, Funk, Fernsehen und Werbung.
  • Kunst und Journalismus.
  • IT und Projekte.

Bei Unternehmen sind Freelancer besonders beliebt, da die Personalkosten deutlich geringer sind und auch das Beschäftigungsrisiko sinkt. Sie zahlen keine Sozialabgaben für freie Mitarbeitende und müssen keinen gesetzlichen Kündigungsschutz beachten, da die Freelancer nur im Rahmen eines Projektes oder begrenzten Zeitraums im Unternehmen beschäftigt sind. Dabei handeln sie auf Rechnung und sind Honorarkräfte, deren Dienstleistungen und Arbeitseinsatz die Unternehmen zudem gewinnreduzierend steuerlich geltend machen können.

Bei den freien Mitarbeitern handelt es sich meist um Personen, die darauf spezialisiert sind, ganz spezielle Aufgaben zu erfüllen oder Themen zu bearbeiten. Oftmals sind Freelancer hochdotierte und hoch qualifizierte freie Mitarbeitende, die beispielsweise in den folgenden Berufen Aufträge erhalten:

  • Journalisten
  • Programmierer
  • Lektoren und Dozenten
  • Kuratoren und Forscher
  • Musiker
  • Dolmetscher.

Unter diesen Suchbegriffen findest du auch ausgeschriebene Stellen bei unterschiedlichen Unternehmen und in allen Branchen. Besonders zu beachten ist für dich bei der Auftragssuche, dass du persönlich unabhängig arbeitest und durch deine freie Mitarbeit in deiner Arbeitsgestaltung frei bist. Dies gilt auch in puncto Weisungsrecht durch Betriebe! Außerdem bist du selbst verantwortlich für die Abgabe deiner Sozialabgaben und Steuern! Vorteile als Freelancer zu arbeiten. Als freier Mitarbeiter hast du einen großen Vorteil: Du suchst dir, wenn es gut läuft, deine Tätigkeiten immer wieder aufs Neue selbst aus und bist nicht gebunden. Du kannst deine Arbeitszeit, fast frei einteilen und je nach Auftrag und Tätigkeit von Zuhause aus erledigen. Außerdem kannst du gleichzeitig für mehrere Arbeitgeber tätig sein und immer wieder neue Unternehmen, Branchen und Menschen kennenlernen. Du kannst deine Freizeit gestalten und bist freier in deiner täglichen Tagesgestaltung. Wenn deine Projekte und Ergebnisse die Unternehmen überzeugen, profitierst du zudem von Weiterempfehlungen und verdienst in meist kurzer Zeit schneller dein Geld und zudem auch mehr Geld als das vergleichbare Gehalt in einem Angestelltenverhältnis bei denselben Firmen, für die du als Freelancer tätig bist.

Dinge, die es bei Honorarverträgen und als Freelancer zu beachten gibt

Du bekommst als Freelancer kein festes Gehalt. Solltest du einmal krank sein, profitierst du nicht von der Lohnfortzahlung eines Arbeitgebers. Das heißt mögliche Ausfälle musst du abfedern oder gut versichern, was wiederum zu Mehrausgaben bei den Versicherungen für dich führt.  Außerdem musst du die Preise deiner Dienstleistungen so kalkulieren, dass du lange genug davon leben kannst und auch Zeiten der Akquise und ohne Aufträge keine Probleme für dich darstellen. Die Vorbereitungszeit, Anfahrten, etc. kannst du dem Auftraggeber in Rechnung stellen. Allerdings solltest du dir auch dessen bewusst sein, dass manche Kunden nicht zahlungswillig sind oder vielleicht auch eine Zahlung verweigern, wenn deine erbrachte Leistung sie nicht überzeugt hat.

Zudem hast du keinen gesetzlichen Kündigungsschutz wie ein Arbeitnehmer und musst deine Kosten selbst tragen. Es dauert, besonders in der Anfangsphase eine Weile, bis du von deiner Bekanntheit profitierst und dir eine sichere Existenz aufgebaut hast. Stellen findest du nicht nur bei den Stellenausschreibungen, sondern auch über Ausschreibungen oder durch Initiativanschreiben mit deinen Angeboten an Betriebe und Branchen, die dich interessieren. Oftmals werden die Aufträge ausgeschrieben, oder Unternehmen reagieren mit Interesse auf Anschreiben mit konkreten Vorschlägen, wie du sie mit deinen Produkten und Dienstleistungen unterstützen kannst.

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