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7 Betreuungskraft Jobs & Stellenangebote

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Arbeitgeberprofil

bei Sozialservice Gesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes GmbH in Murnau am Staffelsee
29.03.2021


Arbeitgeberprofil

bei Sozialservice Gesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes GmbH in Oberammergau
07.04.2021


bei Heiliggeist Pflege gemeinnützige GmbH in Freising
20.03.2021


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bei Pro Seniore in Berlin
30.03.2021


bei OGD Ostprignitz-Ruppiner Gesundheitsdienste GmbH in Neuruppin
03.04.2021


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bei Pro Seniore in Biesenthal
15.03.2021


Arbeitgeberprofil

bei Pro Seniore in Berlin
15.03.2021


verwandte und ähnliche Stellenangebote einblendungenpixel

bei Toll Betreuung und Pflege GmbH in Nordrhein-Westfalen
08.04.2021


bei Gemeinde Kirchdorf in Kirchdorf an der Amper
20.03.2021


bei MJ Betreuungsdienste Rhein-Ruhr GmbH in Mülheim an der Ruhr
02.04.2021


Arbeitgeberprofil

bei Pro Seniore in Berlin
03.04.2021



Arbeitgeberprofil

bei Pro Seniore in Berlin
01.04.2021


Arbeitgeberprofil

bei Pro Seniore in Berlin
31.03.2021


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bei Pro Seniore in Berlin
31.03.2021


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bei Pro Seniore in Berlin
31.03.2021


Arbeitgeberprofil

bei Pro Seniore in Berlin
31.03.2021


bei Evangelische Heimstiftung GmbH Königin Paulinenstift in Friedrichshafen
29.03.2021


Arbeitgeberprofil

bei Pro Seniore in Berlin
29.03.2021


bei Vilena - Pflege zuhause GmbH in Köln, Bremen, Hannover, Nürnberg, Rheine
01.04.2021


bei Gemeinde Kirchdorf in Kirchdorf an der Amper
24.03.2021


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Betreuungskraft Beruf, Aufgaben und Gehalt
Betreuungskraft Stellenangebote
Betreuungskraft: Copyright: Halfpoint

Betreuungskräfte, vielen Menschen auch unter dem Begriff Alltagsbegleiter/innen bekannt, helfen alten oder kranken Menschen bei vielen Verrichtungen, die Tag für Tag im Leben anfallen. Aber nicht nur das, sie sind außerdem Begleiter/innen zu Behörden und Veranstaltungen, bieten Rat und Hilfe und verschönern den Tag durch Spiele, Musik und Anregung zu sportlicher Betätigung oder Bewegung. Sie assistieren alten oder auch kranken Menschen während ihres Alltages, so sorgen sie dafür, dass Menschen, die Hilfe benötigen, ebenfalls am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Betreuungskräfte werden vorwiegend in Seniorenresidenzen oder Altenpflegeheimen, aber auch in privaten Einrichtungen des Pflegedienstes oder von betreuenden Angehörigen eingesetzt oder angefordert.

Was macht eine Betreuungskraft?

Die ausgebildeten Betreuungskräfte leisten weniger professionelle Hilfe in der Pflege, sondern sie bieten ihre Hilfe vorwiegend stundenweise an. Betreuungskräfte begleiten Menschen innerhalb ihres Haushaltes oder in einem Pflegeheim:

  • sie führen Gespräche
  • machen gemeinsame Spaziergänge und Spiele
  • begleiten zu verschiedenen Gruppen und Veranstaltungen für Senioren
  • helfen im Haushalt oder im Garten

Sie gewährleisten damit einen wertvollen Beitrag für kranke und alten Menschen, indem sie deren Alltag verschönern und einen liebevollen Umgang mit Menschen, die der Hilfe bedürfen, anbieten. Alte oder kranke Menschen zu betreuen und sinnvoll zu beschäftigen, das heißt deren Freizeit angenehm zu gestalten, sind die Hauptaufgaben von Betreuungsfachkräften. Das macht den Beruf so spannend und abwechslungsreich. Die Aufgaben reichen vom Vorlesen, bis zur Einzel- oder Gruppenarbeit, der Gestaltung und Zurichtung von Mahlzeiten oder um therapeutische Angebote, wie das Gedächtnistraining. Betreuungsfachkräfte arbeiten dadurch sehr selbstverantwortlich und kreativ.

Alltagsbegleiter/innen aktivieren und begleiten ältere und behinderte Menschen in ihrem Alltag in Privathaushalten, in Senioren- oder in Pflegeeinrichtungen. Betreuungskräfte ermöglich zudem durch ihre Arbeit und ihren Einsatz die Entlastung für pflegende Angehörige und für Pfleger/innen in Senioreneinrichtungen. Denn gerade Menschen, die sich Tag und Nacht um einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmern, benötigen immer wieder einige Stunden oder Tage der Auszeit. Zum Konzept der Betreuungskräfte gehört, dass sie für Gespräche zur Verfügung stehen, dass den alten oder kranken Menschen einen Teil der Ängste nehmen und Orientierung bieten. Deshalb sollen sich die individuellen Angebote zur Betreuung- und der Aktivierung an den Erwartungen, Wünschen, Fähigkeiten und Befindlichkeiten der zu betreuenden Menschen orientieren. Betreuungsfachkräfte müssen daher die Biografie des Betreuten zu kennen.

Auch in Zukunft ein gefragter Beruf: Betreuungsfachkraft

Der Bedarf an Betreuungskräften war und ist weiterhin sehr groß, auch in Zukunft wird der Bedarf weiterwachsen und somit die Stellenangebote. Betreuungsfachkräfte sind für viele Menschen unverzichtbar im Alltag. Auch in Privathaushalten werden sie gebraucht: Dort haben sie weitere und zusätzliche Aufgaben als in Pflegeheimen, da hier zudem die Hilfe im Haushalt, bei der Gartenarbeit oder der Haustierbetreuung hinzukommt. Die wichtigsten Aufgaben bleiben jedoch die Gestaltung des Ablaufs des Tages, die Entlastung von pflegenden Angehörigen und die Begleitung bei vielen Aktivitäten in der Freizeit.

Wo arbeiten Betreuungskräfte und wo werden sie eingesetzt

Betreuungskräfte arbeiten in Pflegeheimen und teilstationären Tagespflege-Einrichtungen sowie in privaten Haushalten. Seit dem Jahr 2017 haben alle Pflegebedürftigen in stationären Pflegeeinrichtungen laut dem Paragrafen § 43b SGB XI einen gesetzlichen Anspruch auf die Betreuung und aktive Begleitung. Diese Arbeit erfolgt immer in Kooperation mit den Fachpflegekräften. Außerdem sind Betreuungskräfte in der häuslichen Pflege wichtig, hier sind sie die Begleiterinnen während des Alltages der Menschen. Ihre Leistungen werden von den sogenannten Pflegekassen bezahlt, entweder über die Verhinderungspflege oder im Rahmen der zusätzlichen Leistungen innerhalb der Betreuung- und Entlastung aus der Pflegeversicherung.

Der Service der Betreuungsfachkräfte wird im Rahmen der stundenweisen Seniorenbetreuung angeboten. Menschen, denen die genannten Aufgaben und Anforderungen zusagen und die die geforderten Voraussetzungen mitbringen, können eine Weiterbildung zur Betreuungskraft nach § 43b SGB XI absolvieren.

Über welche Ausbildung muss eine Betreuungskraft verfügen?

Die Ausbildung erfolgt nach den gesetzlichen Richtlinien vom 01.01.2017. Um mit alten und kranken Menschen arbeiten zu können, bedarf es bestimmter Kenntnisse und Fähigkeiten. Der Gesetzgeber fordert eine Ausbildung in Pflegeheimen, in Einrichtungen der Kurzzeit-, oder auch in der Tages- oder Nachtpflege, damit als Betreuungsfachkraft, Alltagsbegleiter/in oder Seniorenbetreuer/in in voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtungen gearbeitet werden kann. Mit der Ausbildung soll dafür gesorgt werden, dass Menschen mit demenzbedingten und/oder psychischen Erkrankungen, geistigen Behinderungen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen würdevoll betreut werden. Die wichtigste Voraussetzung für den Beruf der Betreuungsfachkraft ist deshalb Empathie. Die Ausbildungsdauer der Betreuungskraft beträgt 3 bis 12 Monate, je nach Einrichtung und Institution der Ausbildung.

In der Ausbildung lernen Betreuungsfachkräfte das Arbeiten mit der Biografie der betreuten Menschen, sie erlernen das Planen von Beschäftigungen, ihre Durchführung und Dokumentation. Betreuungsfachkräfte sollten fähig sein zu einfühlsamer Kommunikation und in Situationen von Stress oder Konflikten Lösungen anbieten können. Zur Ausbildung gehört weiterhin die Lehre von den Erkrankungen im Alter, die gesunde und altersgerechte Ernährung sowie die richtige Hygiene und Pflege. Zu guter Letzt kommen die rechtlichen Grundlagen und die verschiedenen Möglichkeiten des Wohnens und der Wohnformen in Deutschland für alte oder kranke Menschen hinzu.

Eine Betreuungskraft ist gesetzlich verpflichtet, einmal im Jahr an einer zweitägigen Fortbildung teilzunehmen. Diese Fortbildung garantiert, dass das Wissen der Betreuungsfachkräfte für die Praxis in ihren Beruf stetig auf den neuesten Stand ist. Die Fortbildungen ermöglichen in der Regel eine Weiterbildung mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Die Pflichtfortbildungen sind neben der Ausbildung wichtig, um Menschen mit Demenz, Senioren oder Behinderte fachgerecht betreuen zu können. Betreuungskräfte lernen während der Ausbildung, wie sie Bewegung und Abwechslung in den Alltag bringen und wie sie Menschen mit Demenzerkrankungen beschäftigen.

Gehalt: Wie viel verdient eine Betreuungskraft?

Während der meist kurzen Ausbildungszeit kriegst du keine Vergütung. Nach deiner Ausbildung ist dein Gehalt stark vom Arbeitgeber abhängig. Meistens orientiert sich das Anfangsgehalt am Mindestlohn und beträgt in etwa 20.200 Euro im Jahr. Mit etwas mehr Erfahrung bekommst du als Betreuungskraft ein Gehalt von durchschnittlich 26.000 Euro jährlich. Das kann sich je nach Arbeitgeber und Region auf über 32.000 Euro im Jahr steigern.

Wer vermittelt Betreuungsfachkräfte und wo finden sich Stellenangebote?

Einrichtungen oder pflegende Angehörige, die auf der Suche nach einer Betreuungsfachkraft sind, haben die Möglichkeit, sich an unterschiedliche Einrichtungen zu wenden. Pflegestützpunkte, ambulante Dienste, Wohlfahrtsorganisationen wie die DRK oder der Paritätische Wohlfahrtsverband, Seniorenbüros der Stadt oder Online-Vermittlungsplattformen bieten hier umfangreiche Hilfe. Hier auf stellenanzeigen.de findest du beispielsweise Jobs beim Bayerischen Roten Kreuz, in Rehazentren und diakonischen Einrichtungen.

Wie viel verdient man als Betreuungskraft in Deutschland?

Das durchschnittliche Gehalt für den Beruf Betreuungskraft in Deutschland liegt bei 26065 Euro brutto pro Jahr.

In welchen Tätigkeitsfeldern wird der Beruf Betreuungskraft in Deutschland gesucht?

Der Beruf Betreuungskraft wird aktuell in den Tätigkeitsfeldern Bildung / Erziehung / Soziale Berufe, Freiberufler / Selbständigkeit / Franchise, Handwerk / gewerblich-technische Berufe, Medizin und Gesundheit und Vertrieb / Verkauf gesucht.

Wie viele Stellenangebote gibt es aktuell als Betreuungskraft in Deutschland?

Aktuell gibt es 7 Stellenangebote als Betreuungskraft in Deutschland.
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