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Treuhand Hannover GmbH Steuerberatungsgesellschaft 21.09.2021

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Apotheker/in Beruf, Aufgaben und Gehalt

Jeden Tag beraten Apotheker und Apothekerinnen ihre Kundschaft bei der Auswahl von Arzneimitteln. Sie klären über Nebenwirkungen auf, informieren über die richtige Einnahme der Medikamente und stellen spezielle Arzneimittel in den Apotheken her. Möchtest du Apotheker/in werden, erwartet dich ein langer und spannender Weg, der mit einem Pharmaziestudium beginnt. 

Die Aufgaben als Apotheker/in

Wenn es um Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten geht, sollen wir bekanntlich unsere/n Apotheker/in fragen. In der Tat sind Apotheker/innen unerlässliche Experten und Expertinnen. In der Apotheke beraten sie bei der Auswahl von passenden Heilmitteln. Für diese kennen sie die Wirkungsweise, aber auch mögliche Wechselwirkungen. Als Apotheker/in entwickelst du aber auch Arzneimittel und stellst diese nach Vorgabe der Mediziner/innen für spezielle Therapien her.

Du verkaufst frei verkäufliche Arzneimittel und sprichst Empfehlungen aus. Gerade bei kleineren Erkrankungen, wie Erkältungen, ersetzt der Besuch in der Apotheke manchmal den Besuch in der nächsten Arztpraxis. Immer häufiger verkaufst du auch Naturkosmetik und kleinere Hilfsmittel, die im Krankheitsfall die Linderung von Beschwerden ermöglichen. So klärst du auch über die Funktionalität von Messgeräten auf oder demonstrierst die Nutzung. 

In vielen Apotheken übernehmen Apotheker und Apothekerinnen für die Kundschaft zusätzliche Leistungen:

  • Messen des Blutdrucks
  • Messen des Blutzuckerspiegels
  • Verleih von Blutdruckmessgeräten und Milchpumpen

Du arbeitest in der Apotheke grundsätzlich werktags, im Notdienst aber auch an den Wochenenden und Feiertagen. Dabei tauschst du dich mit Ärzten und Ärztinnen aus und berätst diese im Falle von Zweifeln bei der Auswahl von Arznei, damit Patienten schnell wieder gesund werden. 

Was verdienst du als Apotheker/in?

In diesem Beruf trägst du viel Verantwortung. Du solltest dich nicht nur mit Grundlagen der Medizin auskennen, sondern bist auch Pharmazieexperte oder Pharmazieexpertin. Dieses umfassende Wissen spiegelt sich in deinem Gehalt wider. Hast du dein Studium abgeschlossen, kannst du mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von 41.886,00 Euro rechnen. 

Das Gehalt ist tariflich geregelt. Es sieht aufgrund der wachsenden Erfahrung auch noch einmal eine Erhöhung vor. Diese erfolgt nach elf Jahren, nach der die medizinischen Fachkräfte dann 50.804,00 Euro jährlich erhalten. Möglich ist ebenso eine Beförderung zum/zur Filialleiter/in. In diesem Fall erhältst du für deine Arbeit noch einmal einen deutlichen Aufschlag von zehn bis 20 Prozent. 

(Quelle zu Gehaltsangaben: Karrieresprung.de / Stand: 01/2019)

Apotheker/in: die Voraussetzungen

Damit du in einer öffentlichen Apotheke arbeiten darfst, musst du einen langen Ausbildungsweg hinter dich bringen. Dieser beginnt mit dem Abitur, das zum Pharmaziestudium berechtigt. Im Studium selbst wirst du mit unterschiedlichen Themen der Gesundheit und Pharmazie konfrontiert.

Um später kompetent Auskunft geben zu können, sind folgende Themen Bestandteil deines Studiums: 

  • Physiologie
  • Pharmakologie
  • Biologie
  • Chemie
  • Biochemie

Außerdem wirst du an die Analytik herangeführt und lernst die konsequente Qualitätssicherung. Für deine spätere Arbeit ist es in dem Examenstudiengang erforderlich, drei Staatsexamina abzulegen. Ohne das dritte Examen bist du lediglich staatlich geprüfte/r Pharmazeut/in. Sicherlich umfasst der Studiengang sehr viel Theorie. Im praktischen Jahr ist es erforderlich, dass du wenigstens sechs Monate in der Apotheke verbringst. Die restlichen sechs Monate können in verschiedenen Bereichen, wie einer Krankenhausapotheke oder der pharmazeutischen Industrie, vorgenommen werden. 

Mit Studienabschluss kannst du deine Approbation beantragen. Hierfür reichst du, neben einem Nachweis über ein bestandenes Studium, dein polizeiliches Führungszeugnis sowie eine ärztliche Bescheinigung über deinen Gesundheitszustand ein. 

Apotheker/in auf dem Stellenmarkt

Als Apotheker/in hast du dich für einen recht sicheren Job entschieden, der dir verschiedene Arbeitsbereiche und Anstellungen ermöglicht. In der Pharmazie sind extrem wenige Absolventen und Absolventinnen arbeitslos. Denn immer häufiger werden die Fachkräfte in der Pharmaforschung gesucht. Um etwa 25 Prozent ist der Bedarf an Apothekern und Apothekerinnen seit dem Jahr 2000 in der Pharmaforschung gestiegen. Agierst du gern im Team und hast sowohl gute Berater- als auch Verkaufsqualitäten, steht einer sicheren Anstellung kaum etwas im Weg. 

(Quelle zu Gehaltsangaben: Karrieresprung.de / Stand: 01/2019)

Weiterbildung für Apotheker/innen

Als Pharmazieexperte und Pharmazieexpertin kannst du dich beispielsweise zur/zum Fachapotheker/in weiterentwickeln. In diesem Fall hast du dich für eine konsequente Weiterbildung in einem Fachbereich entschieden. Hierzu gehört beispielsweise die klinische Chemie oder die Arzneimittelinformation. Durch die Spezialisierung kannst du deine Jobchanchen, insbesondere in einzelnen Bereichen der Branche, weiter ausbauen. Kleinere Fortbildungen schulen dich unter anderem in der Beratung und zu aktuellen Gesundheitsthemen. 

Wie viel verdient man als Apotheker/in in Deutschland?

Das durchschnittliche Gehalt für den Beruf Apotheker/in in Deutschland liegt bei 68074 Euro brutto pro Jahr.

In welchen Tätigkeitsfeldern wird der Beruf Apotheker/in in Deutschland gesucht?

Der Beruf Apotheker/in wird aktuell in den Tätigkeitsfeldern Finanzen / Controlling / Steuern, IT / TK / Software-Entwicklung, Kaufmännische Berufe & Verwaltung, Medizin und Gesundheit und Vertrieb / Verkauf gesucht.

Wie viele Stellenangebote gibt es aktuell als Apotheker/in in Deutschland?

Aktuell gibt es 17 Stellenangebote als Apotheker/in in Deutschland.

Welche weiteren ähnlichen Jobs bietet stellenanzeigen.de für den Beruf Apotheker/in?