10 Stellenanzeigen / Jobs für Rettungssanitäter/in

Rettungssanitäter/in Jobs, Aufgaben und Gehalt Mehr erfahren
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bei Aicher Group GmbH & Co. KG in München
05.08.2020



bei DRK Wittenberg gemeinnützige Rettungsdienst GmbH in Lutherstadt Wittenberg
08.07.2020


bei DRK Ambulanzdienst Hamburg gGmbH in Hamburg
01.08.2020


bei DRK-Blutspendedienst West GmbH in Ratingen
30.07.2020


bei DRK-Blutspendedienst West GmbH in Köln
14.07.2020


bei DRK-Blutspendedienst West GmbH in Ratingen-Breitscheid Essen
14.07.2020


bei Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. in Münster
22.07.2020


bei ASB Landesverband Hessen e. V. Regionalverband Westhessen in Wiesbaden, Eschborn, Taunusstein, Lorch, Heidenrod
17.07.2020


bei Rettungsdienst im Kreis Heinsberg (RD HS) gemeinnützige GmbH in Heinsberg, Erkelenz, Geilenkirchen, Hückelhoven
16.07.2020


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Rettungssanitäter/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
Rettungssanitäter Jobs
Rettungssanitäter Jobs: Copyright: Thomas-Soellner

Wenn du oder eine nahestehende Person sich einmal in einer medizinischen Notlage befunden haben, dann wirst du aus eigener Erfahrung wissen, wie dankbar man für Hilfe dann ist. Selbst wenn der/die Helfer/in nicht sofort medizinisch helfen kann, so reichen oft schon beruhigende Worte und der kühle sachliche Kopf eines fachlich geschulten Menschen und man fühlt sich etwas besser und gut aufgehoben.

Rettungssanitäter/innen leisten genau diese Arbeit: Sie behandeln dich zwar nicht im Notfall, aber sie wissen, was zu tun ist und wo man dich gegebenenfalls hinbringen muss. Sie machen kleine Voruntersuchungen und können eine erste medizinische Einschätzung abgeben. Wenn du diesen Beruf ergreifst, so leistest du echte und wichtige Dienste für die Gesellschaft und ergreifst eine Arbeit mit Herz. Rettungssanitäter/in ist mehr Berufung als Beruf.

Welche Aufgaben übernimmt ein Rettungssanitäter/in?

Als Rettungssanitäter/in bist du im Rettungsdienst tätig und bist Teil der Besatzung eines Rettungswagens oder du begleitest den/die Notarzt/Notärztin. Du arbeitest außerdem auch auf der Rettungswache und im Krankentransport. Deine Dienstzeit pro Woche darf 48 Stunden nicht überschreiten. Du bist im Bereitschaftsdienst und Schichtsystem tätig, außerdem an Wochenenden und Feiertagen.

Deine Kolleginnen und Kollegen im Rettungswagen sind neben den Ärztinnen und Ärzten Notfallsanitäter/innen oder Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten. Eure Aufgabenbereiche überschneiden sich, allerdings hast du weniger Befugnisse als dieses Personal. Während sie auch invasive Maßnahmen durchführen, also beispielsweise Spritzen und Medikamente verabreichen und außerdem auch die Entscheidungsverantwortung tragen, bist du eher unterstützend und als Hilfestellung tätig. Du hast demgegenüber aber auch deutlich kürzere Ausbildungszeiten mit anderen Inhalten und Schwerpunkten hinter dir.Als Rettungsassistent/in wirst du zu allerlei Notfällen gerufen, die vom kleinen Schwächeanfall bis zu schweren Unglücken reichen können. Du leistest Wiederbelebungsmaßnahmen, überprüfst Vitalfunktionen wie Puls und Blutdruck und versorgst Wunden. Du beruhigst und betreust die Kranken, überwachst den Gesundheitszustand während des Transportes und bist auch zuständig für Bereitstellung und Instandhaltung von Material. Beispielsweise desinfizierst du Arbeitsbereiche im Wagen und achtest auf die Einhaltung von Hygiene.Zu deinen Aufgaben gehören auch administrative Tätigkeiten, wie die Dokumentation der Einsätze, das Erstellen von Berichten und Protokollen und die Einsatz- und Dienstplanung. Mitunter übernimmst du auch Telefon- und Pfortendienste auf der Wache.

Was verdienst du als Rettungssanitäter/in?

Als Rettungssanitäter/in liegt dein Einstiegsgehalt durchschnittlich etwa bei 2.200 Euro brutto monatlich. Im Durchschnitt liegt der monatliche Verdienst bei 2.300 Euro, wobei die Spanne von 1.600 bis zu 3.300 Euro brutto betragen kann. Im Süden Deutschlands ist der Verdienst höher, allerdings liegen die allgemeinen Lebenshaltungskosten dort auch über dem Bundesdurchschnitt. Größere Arbeitgeber zahlen außerdem meist etwas mehr als Kleinere.Bei den Gehältern ist der Trend zu beobachten, dass Rettungssanitäter/innen jüngeren und mittleren Alters mehr verdienen als ältere. Allerdings gibt es auch eher wenig Rettungssanitäter/innen im Rentenalter.

Deine Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in absolvierst du bei privaten und öffentlichen Hilfsorganisationen. Zu Beginn deiner Ausbildung musst du mindestens 17 Jahre alt sein und einen Schulabschluss vorweisen können, wobei auch der Hauptschulabschluss vielerorts ausreicht. Außerdem brauchst du eine ärztliche Bescheinigung, die deine körperliche und psychische Gesundheit bestätigt. Deine Ausbildung besteht aus theoretischen und praktischen Anteilen. Zunächst absolvierst du 160 theoretische Unterrichtsstunden und im Anschluss daran 160 Praxisstunden in einem Krankenhaus. Daran schließen noch einmal 160 Praxisstunden bei einer Praktikumsstelle deiner Wahl an. Vor deiner Abschlussprüfung erhältst du noch einmal 40 intensive Theoriestunden. Deine Prüfung legst du schriftlich, mündlich und praktisch ab. Während der praktischen Prüfung wird ein Notfall simuliert, den du angemessen bewältigen musst. Im Anschluss daran folgte ein abschließendes Fachgespräch.Sei dir bewusst, dass du im Schicht- Wochenend- und Feiertagsbetrieb arbeiten wirst. Außerdem wirst du im Bereitschaftsdienst arbeiten und somit nie genau wissen, wann etwas passiert. Die Belastung schwankt also teils beachtlich. In deinem Berufsalltag solltest du besonders psychisch stark belastbar sein, da du, je nach Notfall, mitunter auch schreckliche Dinge sehen wirst. Da du deine Patienten intensiv betreust, brauchst du außerdem hervorragende soziale Kompetenzen und musst dich gut auf Menschen jeden Alters und jeder gesellschaftlichen Schicht einstellen können. Dass du dabei keinerlei Berührungsängste haben darfst, versteht sich dabei von selbst.

Rettungssanitäter/innen auf dem Stellenmarkt

Gesundheits- und Pflegeberufe leiden in den letzten Jahren unter starkem Nachwuchsmangel. Vor allem in ländlichen Bereichen gibt es einen großen Bedarf. Deine Chancen auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz sind daher deutschlandweit sehr gut. Mögliche Arbeitsstellen sind Rettungsdienste und -wachen, Krankentransportdienste sowie Wohlfahrts- und Kirchenverbände.

Weiterbildung für Rettungssanitäter/innen

Vielerorts sind jährliche Fortbildungen im Umfang von mindestens 30 Stunden verpflichtend. So wirst du immer bedarfsgerecht und nach neuestem Stand ausgebildet.Wenn du deinen Kompetenzbereich erweitern möchtest, dann bietet sich eine Weiterbildung zum /zur Notfallsanitäter/in (vor 2014 hieß dieser Beruf Rettungsassistent/in) an. Außerdem kannst du Ausbilder/in für Erste Hilfe werden. Wenn du eine Hochschulzugangsberechtigung hast, so kannst du an (Fach-)Hochschulen ein Studium zum/zur Rettungsingenieur/in absolvieren und übernimmst im Anschluss eine leitende Funktion im Gesundheits- und Sozialwesen.

Was verdient man als Rettungssanitäter/in?Mehr erfahren

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