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Pflegekoordinator/in Beruf, Aufgaben und Gehalt

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Zur Stärkung der Pflegeberatung vor Ort werden Pflegekoordinatoren/innen in einzelnen kreisfreien Städten und Landkreisen eingesetzt. Diese werden von jedem Bundesland gefördert.

Die Aufgaben des/der Pflegekoordinators/in

Die Pflegekoordinatoren/innen haben vor allem die Aufgabe, die Pflegeberatung zu koordinieren sowie diese aktiv vor Ort zu gestalten. Dafür sollen in den Pflegenetzwerken vor allem verschiedene regionale Leistungsträger, Pflegedienstleister und Ansprechpartner aus dem Amt mitwirken. Hierbei sind die Leistungsträger beispielsweise die Pflegekassen.

Die Aufgaben der Pflegekoordinatoren/innen ist zudem die vielfältige Unterstützung vor Ort. Zu einer solchen Unterstützungslandschaft zählen die Angebote zur Beihilfe im Alltag, Nachbarschaftshelfer sowie die Altenhilfe durch den Einsatz von Alltagsbegleitern/innen.

Die Aufgabepflegekoordinator n des/der Pflegekoordinators/in sind zudem der Aufbau und die Akquise von neuen Strukturen und Netzwerkbeziehungen sowie die Pflege der bereits vorhandenen Netzwerkbeziehungen. Das selbstständige Gebietsmanagement sowie die Entwicklung und Erarbeitung neuer Versorgungskonzepte sind ebenfalls von Bedeutung. Der/Die Koordinator/in übernimmt außerdem die Durchführung und die Planung der Behandlungspflege von beatmungs- und intensivpflichtigen Patienten. Hierbei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten/Ärztinnen, den Rehakliniken und den Krankenhäusern.

Der/Die Pflegekoordinator kümmert sich vor allem um die Koordination, Planung und Durchführung der Maßnahmen zum Erreichen der Versorgungsziele sowie um die Umsetzung des jeweiligen Pflegeleitbildes und der hieraus resultierenden Sicherung der Qualitätsansprüche. Durch den/die Koordinator/in erfolgt die Einsatzplanung im Zusammenhang mit der Begleitung sterbender und schwerstkranker Menschen und deren Angehörigen sowie die psychosoziale und palliativpflegerische Beratung.

Die kontinuierliche Ausbildung, Gewinnung und Unterstützung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter ist zudem eine wichtige Aufgabe des/der Pflegekoordinators/in. Durch ihn/sie erfolgt die Netzwerkpflege mit den Ärzten/Ärztinnen und Kooperationspartnern/innen des Hospizvereins und die Organisation, Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Tägliche Bürotätigkeiten sowie die Patientendokumentation sind weitere bedeutende Aufgaben des/der Pflegekoordinators/in.

Darüber hinaus hat der/die Pflegekoordinator/in noch andere Aufgaben wahrzunehmen:

Hierzu gehört die Modellierung der künftigen Unter- und Überversorgung in den stationären und zu erwartenden Leistungen für die Hilfe zur Pflege in Kooperation mit dem verantwortlichen Sozialplaner. Das nötige Zahlenmaterial des Statistischen Landesamtes werden den Koordinatoren voraussichtlich über das geltende Pflegenetz durch das Bundesland zur Verfügung gestellt.

Durch den/die Koordinator/in erfolgt auch die Mitwirkung an der Ausarbeitung und der Aktualisierung einer Altenhilfeplanung der kreisfreien Stadt und des Landkreises. Die Diskussion und Kommunikation der Szenarien und der hieraus resultierenden Konsequenzen für die Sozialplanungen und Finanzhaushalte in den kommunalen Gremien sind durch den/die Pflegekoordinator/in zu erledigen. Durch ihn/sie erfolgt die Initiierung sowie das Anwerben von Angeboten nach dem geltenden § 45 b-d SGB XI.

Die Voraussetzungen eines/r Pflegekoordinators/in

Die Voraussetzung für den Beruf des/der Pflegekoordinators/in ist eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Kranken- und Gesundheitspfleger/in. Auch eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildungsmaßnahme zur Pflegefachkraft nach der DIGAB Zertifizierung ist von Bedeutung. Ebenso können Medizinprodukteberater/innen oder Ähnliches als Pflegekoordinator/in tätig sein.

Voraussetzung für diesen Beruf ist weiterhin ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Loyalität, Motivation, Einsatzbereitschaft und Flexibilität. Ebenso zählt die Bereitschaft, Lösungswege zu erarbeiten und selbstständiges Entscheiden zu den wichtigsten Voraussetzungen. Die sprachliche Gewandtheit ist für den/die Pflegekoordinator/in von großer Bedeutung. Von diesem wird eine analytische, eigenverantwortliche und strukturierte und Arbeitsweise verlangt.

Das Gehalt eines/r Pflegekoordinators/in

Die Durchschnittsgehälter für die Pflegekoordinatoren/innen unterscheiden sich sehr in den einzelnen Ländern. Zum Beispiel reichen die Löhne zwischen 44.000 Euro in Berlin, 61.000 Euro in München, 38.000 Euro in Dresden und 54.000 in Mannheim. Koordinatoren in der häuslichen Pflege bekommen etwa 35.000 Euro.

Die Mitarbeiter können in bestimmten Branchen als Pflegekoordinator/in mehr verdienen. Die Manager/innen von Gesundheits- und Krankendiensten, die eventuell mit Assistenzärzten/-ärztinnen in der stationären Pflege zusammenarbeiten, bekamen im Jahre 2012 aufgrund von BLS-Daten die höchsten Gehälter im Vergleich zu chirurgischen und allgemeinen Krankenhäusern erhalten. Das Gehalt als stationäre/r Pflegekoordinator/in kann zudem für die Pflege der Patienten in den Kliniken höher sein.
Sogenannte Resident-Pflegekoordinatoren/innen verdienten durchschnittliche Gehälter von 50.000 Euro pro Jahr.

Wie viel verdient man als Pflegekoordinator/in in Deutschland?

Das durchschnittliche Gehalt für den Beruf Pflegekoordinator/in in Deutschland liegt bei 43351 Euro brutto pro Jahr.