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Die Pflege von alten und kranken Menschen nimmt in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Der demografische Wandel hat eine alternde Bevölkerung zur Folge. Somit benötigen mehr Menschen Pflegedienstleistungen als es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Mit dem Pflegebeitrag, der mit den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenkasse erhoben wird, wird ein Teil oder sogar die gesamte Pflege finanziert – abhängig ist das vom festgestellten Pflegegrad. Im Jahr 2009 wurde in diesem Zusammenhang die Pflegeberatung als Rechtsanspruch festgelegt. Das bedeutet: Pflegebedürftige und Angehörigen haben Anspruch auf eine unabhängige Beratung über die für sie infrage kommenden Leistungen. Diese haben das Ziel, sowohl die Patienten als auch ihre Familien zu entlasten, etwa in Form von Haushaltshilfen oder Gelder für den barrierefreien Ausbau der Wohnräume.

Pflegeberater/innen kennen die möglichen Sozialleistungen, Pflegegelder und Hilfsangebote und erarbeiten mit den Betroffenen einen individuellen Plan. Tätig sind sie üblicherweise für Krankenkassen, Pflegedienste, Sozialämtern, Krankenhäuser, Verbraucherzentralen oder private Pflegeberatungen. Auch eine selbstständige Tätigkeit als Pflegeberater/in ist möglich.

Per Definition gibt es zwei Berufsbilder des Pflegeberaters / der -beraterin: Pflegeberater nach Paragraf 45 des Sozialgesetzbuches schulen Angehörige und ehrenamtlich tätige Pflegepersonen, damit diese in der Lage sind, Betroffene zu versorgen. Pflegeberater nach Paragraf 7a erfassen systematisch den individuellen Hilfebedarf und erstellen anhand dessen einen Versorgungsplan. An einigen Punkten kreuzt sich das Berufsbild des Pflegeberaters/ der -beraterin mit dem Case Manager: Diese begleiten die pflegebedürftige Person über einen langen Zeitraum.

Welche Voraussetzungen brauchst du als Pflegeberater/in?

Dem Beruf des Pflegeberaters/der -beraterin geht eine Weiterbildung voraus. Diese steht grundsätzlich allen offen, die sich für den Job interessieren. Es ist jedoch von Vorteil, wenn du bereits berufliche Erfahrung im Gesundheitswesen hast, etwa durch eine Ausbildung zum Gesundheits-, Kranken oder -Altenpfleger / zur -pflegerin. In einigen Weiterbildungsträgern ist für branchenfremde Quereinsteiger ein Praktikum Voraussetzung für die Zulassung. Grundsätzlich ist es ratsam, sich im Rahmen eines Pflegepraktikums ein erstes Bild über die Arbeit im Pflegesektor zu verschaffen.

Die Dauer der Weiterbildung variiert ebenfalls abhängig vom Träger und dem angestrebten Abschluss nach Paragraf 7 oder Paragraf 45. Sie kann in Voll-, sowie in Teilzeit absolviert werden und dauert in der Regel zwischen drei und sechs Monate. Ob die Kosten für die Maßnahme von der Agentur für Arbeit übernommen werden, solltest du im Voraus unbedingt klären und dich erst dann für einen Träger entscheiden.

Nicht zuletzt sind für den Job des Pflegeberaters/der -beraterin neben der fachlichen Qualifizierung eine Reihe von soziale Kompetenzen gefordert – und für den Job immens wichtig, damit du ihn professionell ausführst und dich dabei von Problemen und Herausforderungen abgrenzen kannst. Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit und ein gutes Organisationsvermögen sind wesentliche Soft Skills, die du für den Beruf mitbringen solltest. Da ein Großteil der Arbeit aus Hausbesuchen bei Betroffenen besteht, etwa um den Pflegegrad zu bestimmen, solltest du mobil und flexibel sein.

Wie hoch ist dein Gehalt als Pflegeberater/in?

Als Pflegeberater/in kannst du mit einem Jahresdurchschnittsgehalt von 50.075 Euro rechnen. Als Einstiegsgehalt werden im Mittel 32.957 Euro gezahlt, die Obergrenze liegt bei 66.410 Euro. Die Werte hängen stark vom Bundesland und der Kommune ab, in der du tätig bist. So liegt das mittlere Durchschnittsgehalt etwa in München und Bonn höher als in Köln oder Bremen. Starte mit uns einen Gehaltsvergleich.

Welche Aufgaben hast du als Pflegeberater/in?

Tritt eine Pflegebedürftigkeit auf, wissen Betroffene oftmals nicht, an wen sie sich mit ihren vielen Fragen wenden sollen. Hier kommt die Arbeit der Pflegeberater/ der -Beraterinnen ins Spiel. Sie ermitteln den individuellen Pflegebedarf, in dem sie sich vor Ort selbst ein Bild von der Situation machen: Welche Arbeiten im Haushalt kann der Betroffene noch eigenständig erledigen, für welche ist eine Hilfe notwendig? Muss der Wohnraum umgebaut werden, etwa um Zugang mit einem Rollstuhl zu erlangen? Ist eine stationäre Versorgung unumgänglich? Pflegeberater/innen haben umfassende Kenntnisse von allen infrage kommenden Maßnahmen und wissen, bei welchen Ansprechpartnern Betroffene Unterstützung erhalten. Das Ziel ist es, gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen tragfähige Lösungen zu erarbeiten und bei den entsprechenden Stellen zu beantragen. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit liegt bei der Feststellung sozialrechtlicher Ansprüche und darin, den Grad der Pflegebedürftigkeit festzustellen. Die tatsächlichen Aufgaben von Pflegeberatern/innen sind vielfältig und variieren von Fall zu Fall.

Pflegeberater/in auf dem Stellenmarkt

Vor dem Hintergrund des Pflegenotstands und dem damit verbundenen Fachkräftemangel in diesem Bereich sind die Berufsaussichten für den Pflegeberater/ die -beraterin im Allgemeinen sehr gut. Mit einer abgeschlossenen Weiterbildung ergeben sich vielfältige Perspektiven bei verschiedenen Trägern und Anbietern von Pflegeleistungen. Pflegekassen etwa sind verpflichtet, Betroffenen und Angehörigen eine umfassende, individuelle Beratung zu gewährleisten. Die Zukunftsaussichten gelten daher als vielversprechend und du dürftest als Pflegeberater/in große Chancen haben, dich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Gesucht werden Pflegeberater/in etwa von privaten Pflegeberatungen, Senioreneinrichtungen, Reha-Einrichtungen, dem medizinischen Dienst der Krankenkassen oder von Kliniken.

Pflegeberater/in: die Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Weiterbildung als Pflegeberater/in besteht die Möglichkeit, in eine Leitungsfunktion aufzusteigen, etwa als Teamleitung. In diesem Zusammenhang werden von verschiedenen Trägern Seminare und Kurse zur Einrichtungsleitung angeboten. Der IHK-Lehrgang zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen arbeitet nicht wie der Pflegeberater/ die -beraterin mit Menschen, sondern agiert im Hintergrund und sorgt für den reibungslosen Ablauf von unternehmerischen Prozessen. Das Wissen eines Pflegeberaters/ einer -beraterin ist hier von entscheidendem Vorteil. Nach einigen Jahren im Beruf kann es daher sinnvoll sein, die Karriereleiter in der Pflegebranche weiter hinauf zu klettern.

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