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bei Bäckerei Schauer GmbH in Hörlkofen
01.08.2020


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Konditor/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
Konditor Jobs
Konditor Jobs: Copyright: jacoblund

Egal ob zum Geburtstag oder Feier- und Festtag, als süßes Geschenk oder leckere Überraschung: Gebäck, Kuchen und Torten, Schokoladenspeisen, Pralinen, Desserts und andere Leckereien sind für die meisten Menschen nicht wegzudenken. Wenn du also Konditor/in werden möchtest, dann produzierst du etwas, das Menschen jeder Altersklasse erfreut und auf dem Kaffeetisch gerade zu besonderen Anlässen seinen Platz findet. Als Konditor/in bist du also nicht nur handwerklich geschult, du bist auch kreativ, hast Freude am Kontakt mit Menschen und zauberst Groß und Klein gern ein Lächeln ins Gesicht.

Was sind die Aufgaben als Konditor/in?

Als Konditor/in stellst in einem Handwerksbetrieb (der Konditorei) feines Gebäck und süße Speisen her und verkaufst diese oftmals direkt am selben Ort in einer Bäckerei, einem Konditorengeschäft oder einem angeschlossenen Café oder Restaurant. Möglich ist aber auch die Arbeit in großgastronomischen Betrieben oder in der Back- und Süßwarenindustrie. Bist du in einer Großküche für die Süßspeisen und Desserts zuständig, so wirst du auch Pâtissier genannt. Arbeitest du in einem Betrieb, der überwiegend Pralinen und Petit Fours herstellt, so heißt dieser Betrieb Confiserie. Als Konditor/in kennst du alle Rezepte für klassische Teigwaren, kannst diese anfertigen und daraus Produkte herstellen. Außerdem entwirfst du selbst neue Leckereien, Techniken und Rezepte. Geschmack und schönes Aussehen gehen dabei Hand in Hand. Außerdem bist du in der Lage, Konditorwaren nach Kundenwünschen anzufertigen. Zu Waren, die du herstellst, gehören Torten, Kuchen, Zucker- und Schokoladenwaren, sowie Pralinen. Du stellst aber auch Eisspeisen her und bietest Obsterzeugnisse (z. B. Marmeladen, Gelees, Dickobst) an. Du stellst aus Schokolade, Marzipan und Zuckererzeugnissen Bonbons, Konfekt und Dekorationselemente her. Diese verwendest du auch für Motivtorten, die von Kundinnen und Kunden meist für besondere Anlässe gekauft werden. Auch wenn Küchenmaschinen vielfach Arbeitsschritte erleichtern, so ist die Arbeit in der Konditorei auch körperlich fordernd. Außerdem müssen die Maschinen bedient und gereinigt werden. Auch das ist deine Aufgabe. Du musst über Hygienevorschriften Bescheid wissen und kennst dich in Lebensmitteln aus. Außerdem zu deinen Aufgaben gehören Einkauf und Lagerhaltung und vielfach auch die Kundenbetreuung.

Was verdienst du als Konditor/in?

Dein monatliches Einkommen als Konditor/in hängt zunächst davon ab, ob du dich noch in der Berufsausbildung befindest oder schon Geselle bist. Die Ausbildungsvergütung ist vergleichsweise gering. Im ersten Lehrjahr erhältst du monatlich im Schnitt 670 Euro. Im zweiten Lehrjahr verdienst du mit durchschnittlich 760 Euro schon etwas mehr. Im dritten Lehrjahr steigt deine monatliche Vergütung auf 860 Euro. Bist du ausgelernt als Konditor/in tätig, so hängen deine Verdienstmöglichkeiten von mehreren Faktoren ab. Konditorinnen und Konditoren in den alten Bundesländern verdienen mehr als in den neuen Bundesländern. Die Lohnuntergrenze wird durch den gesetzlichen Mindestlohn bestimmt. Durchschnittlich kannst du mit einem Einkommen von etwa 1.600 bis 1.800 Euro rechnen. Wenn du dich während deiner beruflichen Laufbahn spezialisierst und weiterbildest, so steigt dein Verdienst entsprechend und mit einem Meistertitel sind bei Anstellungen in Sterneküchen bis zu 4.200 Euro monatlich keine Seltenheit. Mehr zum Gehalt des Konditors findest du hier.

Was sind die Voraussetzungen für den Job als Konditor/in?

Konditor/in ist ein klassischer Ausbildungsberuf. Du wirst dual ausgebildet, besuchst also neben deiner Arbeit im Betrieb eine Berufsschule. Nach drei (mindestens zwei) Jahren Ausbildung bist du Konditorgeselle/-Gesellin). Während deiner Ausbildung erlernst du das Handwerk, also Arbeitsschritte und Arbeitsgriffe. Außerdem erlernst du alle möglichen Rezepte für Konditorwaren. Du wirst aber auch geschult in Hygienevorschriften, Gesundheitsschutz und Lebensmittelkunde. Außerdem gehören betriebswirtschaftliche Grundlagen, Einkauf und Vorratshaltung zu den vermittelten Kenntnissen. Während der Ausbildung, aber auch danach, wachsen dein handwerkliches Geschick, deine Kreativität, die Liebe zum Detail und die Sorgfalt.Die körperliche Beanspruchung bei der Arbeit sollte nicht vergessen werden. Du wirst bei deiner Tätigkeit überwiegend stehen und gehen, in Backstuben kann es sehr warm sein und du wirst mitunter auch schwer heben müssen. In einigen Betrieben, vor allem wenn du in der Industrie tätig bist, wird Bereitschaft zur Schichtarbeit vorausgesetzt.

Konditorinnen und Konditoren auf dem Stellenmarkt

Das Stellenangebot für Konditorinnen und Konditoren ist deutschlandweit ausreichend. Klassisch arbeiten Konditorinnen und Konditoren in Bäckereien und Konditoreien, meist mit angeschlossenen Läden und/oder Cafés. Möglich ist aber auch die Anstellung in gastronomischen Betrieben, im Hotel oder in der Industrie.

Weiterbildung für Konditorinnen und Konditoren

Neben dem Besuch einer Meisterschule hast du zahlreiche weitere Möglichkeiten, die als Konditorgeselle weiterzubilden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, dich zu spezialisieren und dich handwerklich weiterzubilden. Die Aufgabenbereiche und Verdienstmöglichkeiten steigen und du kannst als Posten- oder Backstubenleiter arbeiten. Du kannst auch selbstständig werden und kannst entsprechend mehr verdienen. Allerdings trägst du dann die Alleinverantwortung für den Betrieb und musst auch laufend Kosten für Personal, Räumlichkeiten und mehr selbst tragen. Als Meister/in steigen deine Verdienstaussichten enorm, da du Leitungsfunktionen übernehmen kannst. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Techniker mit der Fachrichtung Lebensmitteltechnik und dem Schwerpunkt Bäckereitechnik. Dann erwarten dich ganz neue Aufgabenbereiche (z. B. Betriebsleitung). Außerdem kannst du, bei entsprechenden Voraussetzungen, Lebensmitteltechnologie an vielen Hochschulen studieren.

Was verdient man als Konditor/in?Mehr erfahren

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