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Intensivkrankenpfleger/in Jobs & Stellenangebote

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10.06.2021


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Intensivkrankenpfleger/in Beruf, Aufgaben und Gehalt

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Die Intensivpflegekraft wird in den Gesundheitszentren im Bereich der erweiterten Therapie und Behandlungspflege eingesetzt. Überall, wo Intensivmedizin verwendet wird, ist die Intensivpflege notwendig. Die Patienten weisen gehemmte oder ausgefallene Organfunktionen auf, weshalb die Vitalfunktionen mit Geräten übernommen und entsprechend überwacht werden müssen. Hierunter fallen die Körpertemperatur, die Atmung, Herz-Kreislauf und neurologische Werte. Ursächlich für diese Ausfälle können schwere Vorerkrankungen wie Koma, Asthma, Schädelverletzungen, Stoffwechselentgleisungen, Vergiftungen oder Schocks sein.

Nach größeren Operationen macht sich oftmals eine Nachbeatmung notwendig. Hierbei ist die Intensivpflege nicht immer von der klinischen Reichweite abhängig, Beatmungen können beispielsweise auch im häuslichen Umfeld des Patienten stattfinden. Die Intensivpflegekraft muss hierzu die Apparate beherrschen und für notwendige Interventionen in den Situationen die richtigen Maßnahmen anwenden. Außerdem gehören die Körperpflege, das Verabreichen von Medikamenten oder Infusionen und Verbandswechsel zu den Aufgaben der Intensivpflegekraft.

Die Aufgaben einer Intensivpflegekraft

Eine Intensivpflegekraft hat einen verantwortungsvollen und qualifizierten Beruf, bei welchem sie mit vielen verschiedenen Berufsgruppen auf der Intensivstation zusammenarbeiten und verschiedene Tätigkeiten übernehmen. Hierzu gehört die Betreuung von Patienten auf den Intensivstationen und vor operativen Eingriffen. Auch die Vorbereitung aller Arbeitsabläufe, welche für die Durchführung von Narkose notwendig sind, gehört zu den Aufgaben. Ebenso sind die Vorbereitung und Überprüfung der Narkosegeräte, der Narkosemittel und die Programmierung der Überwachungsmonitore von Bedeutung.

Die Mithilfe der Intensivpflegekraft bei der Lagerung der Patienten auf der Intensivstation ist von besonderer Bedeutung. Auch die Überwachung der Vitalparameter von Patienten nach der Operation ist wichtig. Hierzu zählt die von Atmung, der Kreislauf sowie die Körpertemperatur. Die Intensivpflegekraft ist hierbei für die Dokumentation der Vitalparameter verantwortlich. Zu den Aufgaben zählen ebenfalls die engmaschige Überwachung der Patienten auf der Station und nach der Operation über teils mehrere Stunden, bis die Patienten wieder vollständig ansprechbar sind und auf die Intensivstation verlegt werden können.

Die Nachbereitung des Intensivplatzes unter Einhaltung der Asepsis- und Hygienevorschriften ist für die Intensivpflegekraft ebenfalls wichtig. Hierzu gehört die Entsorgung des Anästhesiematerials, die Sterilisation und Reinigung von Hilfsmitteln und der Geräte. Ebenso zählt die Durchführung von Patientendokumentation und weiterer administrativer Aufgaben zu den Tätigkeiten der Intensivpflegekraft.

Die Ausbildung zur Intensivpflegekraft

Die schulische Voraussetzung für eine Ausbildung als Intensivpflegekraft ist ein mittlerer Bildungs- bzw. der Realschulabschluss. Alternativ werden zudem die Bewerber mit einem Hauptschulabschluss sowie einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung auf dem Gebiet der Medizin berücksichtigt. Hierbei wird insbesondere auf die Zensuren in den Naturwissenschaften geachtet. Ein großes Interesse an Technik und Medizin ist erwünscht.

Bei den persönlichen Eigenschaften sind Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Zuverlässigkeit und Stresstoleranz erforderlich. Teils wird auch ein Mindestalter vorausgesetzt. So muss die angehende Intensivpflegekraft oftmals das siebzehnte Lebensjahr vollendet haben. Vor dem Beginn der Ausbildung ist ein Gesundheitszeugnis einzureichen. Das Attest belegt, dass keinerlei ansteckenden Krankheiten vorliegen und auch sonst nichts gegen eine Arbeit im Intensivsdienst spricht.

Die Ausbildung zur Intensivpflegekraft dauert 3 Jahre und wird in Vollzeit geleistet. Angehende Intensivpflegekräfte verbringen diese Zeit an der Berufsschule, wo theoretische und praktische Inhalte auf dem Lehrplan stehen. Hierbei wird und für den Beruf notwendige technische, organisatorische und pflegerische Fachwissen gelehrt. Praktika in den Kliniken ergänzen diese Ausbildung. Hierbei sind insgesamt 4.600 Stunden vorgesehen. In aller Regel entfallen etwa 3.000 Stunden auf die praktische Ausbildung.

Der Lehrplan zur Ausbildung einer Intensivpflegekraft umfasst 18 Fächer wie Anästhesie, Anatomie, Chemie, Erste Hilfe, Hygiene, Reanimation Intensivmedizin, Physiologie, Mikrobiologie, Psychologie, Soziologie, Physik und Radiologie. Auch Gesetzes-, Berufs- und Staatsbürgerkunde, Lehr- und Lernmethodik sowie Krankenhausbetriebslehre stehen auf dem Plan.

Angehende Intensivpflegekräfte werden durch den Praxisunterricht auf den Beruf eingehend vorbereitet und lernen alle bedeutenden Bereiche in der Klinik eingehend kennen. Hierunter fallen auch die Notaufnahme, die Ambulanz, der Aufwachraum, der die Intensivstation, die Schmerzambulanz, die Chirurgische Pflegestation und die Zentralsterilisation. Die jeweiligen Praktika sind in der Gynäkologie, der Abdominalchirurgie, der Orthopädie und in der Urologie vorgesehen. Außerdem können weitere Praktika in einigen Wahlfachbereichen absolviert werden. Zu diesen zählen unter anderem Herzchirurgie, Anästhesie bei Kindern oder die plastische Chirurgie.

Diese Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung. Neben dem vierstündigen praktischen Test ist eine mündliche Prüfung sowie ein zweitägiges schriftliches Examen zu absolvieren.

Das Gehalt einer Intensivpflegekraft

Wie hoch das Gehalt einer Intensivpflegekraft ist, ist bundesweit sehr unterschiedlich, wird aber als tendenziell gut eingestuft. Hierbei liegt das mittlere Entgelt für Intensivpflegekräfte in Deutschland bei 3740 Euro. In den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg liegen die Löhne jedoch höher und übersteigen die 4000 Euro.

Außer dem Bundesland spielt vor allem der Arbeitgeber eine wichtige Rolle. Bei einer Stelle in einer öffentlichen bzw. städtischen Klinik richtet sich der Lohn nach dem geltenden Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst und beträgt im Monat zwischen 2870 Euro und 3170 Euro. Vor allem Universitätskliniken haben oftmals eigene Tarifverträge und bezahlen tendenziell besser. Wie viel eine Intensivpflegekraft in einem Privatunternehmen verdienen kann, ist sehr unterschiedlich.

Wie viel verdient man als Intensivkrankenpfleger/in in Deutschland?

Das durchschnittliche Gehalt für den Beruf Intensivkrankenpfleger/in in Deutschland liegt bei 39660 Euro brutto pro Jahr.

In welchen Tätigkeitsfeldern wird der Beruf Intensivkrankenpfleger/in in Deutschland gesucht?

Der Beruf Intensivkrankenpfleger/in wird aktuell im Tätigkeitsfeld Medizin und Gesundheit gesucht.