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Innovation kommt aus dem lateinischen Wortstamm novus und umschreibt die Einführung von etwas Neuem. Im betriebswirtschaftlichen Sinn ist etwas Neues in einem Unternehmen eine Innovation. Als Innovationsmanager bist du dafür zuständig, das Unternehmen im Wert zu steigern, indem du eine neuartige Kombination von Mitteln und Zwecken erreichst. Dies kannst du, durch die Gestaltung eines neuen Produkts, eines neuen Prozesses im Sinne eines technischen Verfahrens, einer neuen Dienstleistung, einer neuen internen oder externen Organisation eines Unternehmensnetzwerkes oder einer Kombination aus allem. Bei deiner Arbeit kommt es sehr auf die Zeit und die Branche an, welchen Zweck du primär verfolgst. In der Werkzeugmaschinenindustrie positionierte man sich früher beispielsweise durch Produktinnovationen. Heute zielt man eher auf Dienstleistungsinnovationen, indem man Auslastungsgarantien oder Fernwartungen anbietet. Diese Vorgehensweise hat zu einer enormen Umstellung in vielen Unternehmen im Innovationsmanagement geführt.

Welche Aufgaben übernimmt ein Innovationsmanager/in?

Ein Management besteht in der Regel aus den Elementen Ethik, Politik, Planung und Kontrolle, Organisation und Führungskräfteentwicklung. Bei der Innovationsethik musst du erstens einen Ausgleich herbeiführen aus der häufig aus den wissenschaftlichen Disziplinen herbeiführenden Ethik und der Unternehmensethik und zweitens ist es deine Aufgabe, die Mitglieder der Organisation auf das Positive von Neuerungen einstimmen, um die Innovationsbereitschaft zu fördern. Die Grundsatzplanung der Innovation ist die Innovationspolitik. Dabei planst du beispielsweise, ob und in wie weit staatliche Fördermittel für Innovationsprojekte in Anspruch genommen werden können. Bei der Innovationsplanung und -kontrolle betrachtest du zum einen die Unternehmensebene durch das langfristige Innovationsportfolio. Dadurch werden die Innovationsprojekte geplant und kontrolliert. Zum anderen betrachtest du einzelne Projekte, indem du deren Verlauf planst und kontrollierst. Gleichzeitig musst du dich bei der Planung mit der Absatz-, Produktions- und / oder Personalplanung abstimmen. Die Innovationsorganisation unterscheidet sich sehr von anderen Organisationen des Unternehmens, da die Anforderungen an die Neuartigkeit und Flexibilität sowie die Rekonfigurierbarkeit sich deutlich von betrieblichen Organisationen abhebt. Bei der Organisation ist es wichtig, dass du rollenbezogene Rahmenbedingungen festlegst, durch die die Innovationen erst ermöglicht werden. Bei der Innovationsführung ist die Personalstruktur eine besondere Herausforderung, da du sowohl spezialisierte Fachkräfte für deine geplante Innovation benötigst, gleichzeitig aber auch, bestehendes Personal einbeziehen und motivieren musst, sich positiv gegenüber der Innovation zu stellen. Der Ablauf einer Innovation sieht so aus, dass du als erstes Produktentwürfe bewertest, dann führst du die Marktanalyse durch, erstellst eine Kosten-Nutzen-Rechnung, identifizierst Probleme, optimierst Arbeits- und Produktionsabläufe, strukturierst und verbesserst Innovationsprozesse und zu guter Letzt kommunizierst du die Innovation abteilungsübergreifend.

Bislang gibt es nicht viele Unternehmen, die Innovationsmanager einstellen. Allerdings scheitern daher auch etwa 90% der neuen Ideen. Um jedoch im Wettbewerb konkurrieren und mithalten zu können, sind Innovationen unbedingt notwendig. Produkte werden immer kurzlebiger, sodass schnell wieder neue Innovationen notwendig werden. Als Innovationsmanager reduzierst du die Kosten und sorgst dafür, dass nicht unnötig Geld, Energie und Zeit in die falschen Innovationen investiert werden.

Was verdienst du als Innovationsmanager?

Das durchschnittliche Gehalt eines Innovationsmanagers liegt bei etwa 3.700,00 €, je nach Region, Berufserfahrung, Alter und Unternehmensgröße. So kannst du in Baden-Württemberg etwa 1.950,00 € mehr verdienen als in Brandenburg. Bist du 25 Jahre alt, verdienst du etwa 3.550,00 €, mit 50 Jahren sogar 6.400,00 €. Zwischen einer Unternehmensgröße unter 500 Mitarbeitern und über 1.000 Mitarbeitern liegen etwa 1.300,00 €.

Was sind die Voraussetzungen für den Job als Innovationsmanager?

Um den Beruf des Innovationsmanagers zu erzielen, ist die gängigste Methode ein Studium zu absolvieren. Am sinnigsten ist hier ein Masterstudiengang, das auf ein Bachelorstudium für Wirtschaft oder Technik aufbaut. Das Studienangebot ist noch relativ klein. Die Universitäten in Esslingen und Oldenburg sowie die Fachhochschule Ludwigshafen und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bieten den Studiengang bisher an. Neben einem Studium kann man auch Managing-Kenntnisse auf mehrtägigen Lehrgängen erwerben. Solltest du kein Studium machen wollen, kannst du grundsätzlich auch durch Berufserfahrung in mehreren Disziplinen und den notwendigen Softskills, eine Chance zum Innovationsmanager gelangen. Das Studium beinhaltet unter anderem Schwerpunkte in Innovationsmanagement, Technologiemanagement, Patent- und Rechtswesen, Nachhaltigkeit und Projektmanagement. Daneben lernst du Kreativitätsmethoden kennen, Brainwriting oder die Reizwortanalyse. Auch diverse Bewertungsmethoden von Ideen werden gelehrt. Als Innovationsmanager bist du ein Multitalent und häufig eine Schnittstelle zwischen Ingenieuren, Marktforschern und Marketingexperten. Du musst dich sowohl auf dem Marketing- und Marktforschungssektor auskennen, aber auch ein umfangreiches technisches Verständnis mitbringen. Letztlich musst du einschätzen können, ob es für die Idee einen Markt gibt. Daher sollten dir unterschiedliche Vermarktungsstrategien geläufig sein, um ein neues Produkt der angepeilten Zielgruppe schmackhaft zu machen. Das alles reicht jedoch nicht aus, da du auch die zukünftigen Bedürfnisse der Menschen kennen musst. Neben der Absatzwirtschaft musst du jedoch auch die Realisierbarkeit der Innovation einschätzen können. Je nach Unternehmen, indem du arbeitest, musst du auch fundierte Kenntnisse der Branche kennen. Das kann Physik, Chemie, Elektrotechnik und ähnliches sein. Dabei arbeitest du entweder in Forschung und Entwicklung oder Marketing und Marktforschung. Um erfolgreich als Innovationsmanager tätig zu sein, benötigst du eine schnelle Auffassungsgabe und ein kundenfreundliches Auftreten. Ebenso solltest du in der Lage sein, selbstständig zu arbeiten. Dazu sind Verantwortlichkeit und Eigeninitiative unumgänglich. In manchen Unternehmen sind Reisefreudigkeit ebenso eine Voraussetzung wie erste Erfahrungen in der Moderation. Als Basis solltest du gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift mitbringen.

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