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bei Montessori-Schule Niederseeon in Moosach
19.07.2020


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Gymnasiallehrer/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
Gymnasiallehrer Jobs
Gymnasiallehrer: Copyright: stockfour

Wissen weitergeben und vermitteln ist nicht ein bloßer Beruf, sondern auch eine echte Berufung. Als Lehrer/in an einem Gymnasium bist du Experte in deinem Fachgebiet. Du lässt aber nicht nur junge Menschen an deinem Wissen bloß teilhaben, sondern du verhilfst ihnen damit zu guten Schulabschlüssen und legst somit den Grundstein für ihre berufliche Karriere und Zukunft. Außerdem bist du nicht selten auch Seelsorger, wenn es um die großen und kleinen Probleme, Sorgen und Ängste deiner Schülerinnen und Schüler geht. Das Gymnasium ist außerdem die Schnittstelle zwischen der akademischen Gesellschaft und dem Nachwuchs für Führungspositionen und hoch qualifizierte Jobs.

Welche Aufgaben übernimmst du als Gymnasiallehrer/in?

Gymnasiallehrer/innen sind Lehrkörper an Gymnasien, also der höchsten Schulform in Deutschland. Außerdem sind sie auch an Gesamtschulen tätig sowie in der Lehrerausbildung, an Universitäten oder im Schulamt und Schulministerium. Sie sind entweder Beamte, vielfach aber auch Angestellte im höheren Schuldienst.

Gymnasiallehrer/innen unterrichten, je nach Bundesland, Schüler/innen der Klassen 5 bis 13. Sie sind pädagogisch ausgebildet und haben außerdem ein Studium in zwei bis drei Fächern absolviert. Als Gymnasiallehrer/in unterrichtest du Schüler/innen. Dazu gehört dann natürlich auch die sorgfältige Vor- und Nachbereitung deines Unterrichts und des Materials sowie die Korrektur von Klassenarbeiten, Klausuren, Tests und Referaten. Außerdem stehst du in ständigem Kontakt zu deinen Kollegen, der Schulleitung sowie oftmals auch anderen öffentlichen Institutionen, Ämtern und natürlich den Eltern. Vielleicht wirst du auch Klassenlehrer/in und bist dann Ansprechpartner für andere Lehrer/innen, die deine Schulklasse ebenfalls unterrichten. Du nimmst auch an Ausflügen und Klassenfahrten teil und bildest dich in deinen Fachgebieten regelmäßig weiter.

Was verdienst du als Gymnasiallehrer/in?

Als verbeamtete/r Lehrer/in ist dein monatliches Einkommen centgenau beziffert und im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes festgelegt. Dein Gehalt, die sogenannte Besoldung, ist im Abschnitt A13 geregelt. Als Referendar verdienst du 1160,91 Euro monatlich. Das Einstiegsgehalt nach Beendigung des Studiums liegt bei 3237,69 Euro monatlich. Die Besoldung steigt etwa alle zwei Jahre während deiner Berufstätigkeit an, zu Beginn deutlich, dann in kleineren Stufen. Ein Gymnasiallehrer verdient nach 28 Berufsjahren 4392,14 Euro im Monat. Alle Angaben sind Bruttoangaben. Zu bedenken ist dabei, dass Beamte bestimmte steuerliche Vorteile gegenüber Angestellten genießen und auch eine höhere Rente bzw. Pension erhalten, als Angestellte (Quelle zu Gehaltsangaben: steuerklassen.com / Stand: 01/2020).

Gymnasiallehrer/in: Die Voraussetzungen

Der klassische Weg zur Lehrtätigkeit führt über ein Universitätsstudium. Allerdings gibt es seit einigen Jahren auch die Möglichkeit zum Quer- oder Seiteneinstieg, allerdings ist dieser Weg oft beschwerlicher und mit einigen bürokratischen und sonstigen Hürden verbunden. Ein Studium des Lehramtes an Gymnasien dauert in der Regel neun Semester. Du studierst in zwei bis drei Wahlfächern, in denen du dann später unterrichtest und lernst außerdem pädagogische Inhalte. Außerdem gibt es während des Studiums ein verpflichtendes Praxissemester. Dein grundständiges Studium schließt mit der Abschlussprüfung, dem sogenannten Ersten Staatsexamen ab. Dann beginnt der sogenannte Vorbereitungsdienst für die höhere Laufbahn. Du wirst dann für etwa 1 bis 2 Jahre zum Beamten auf Widerruf und nennst dich Studienreferendar. Während dieser Zeit bist du schon an einer oder mehreren Schulen tätig, unterrichtest, erhältst dabei aber immer Hilfestellung vom jeweiligen Kollegium und deiner Universität. Im Anschluss an dein Referendariat schließt du deine Lehrerausbildung mit dem zweiten Staatsexamen ab und bist dann verbeamtete/r Lehrer/in. Wenn du kein Lehramtstudium absolviert hast, aber trotzdem ein Referendariat durchlaufen hast, dann besteht für dich auch ohne ein solches Studium die Möglichkeit, Lehrer/in zu werden. Die genauen Voraussetzungen regeln die Schulministerien der Bundesländer. Bedenke, dass du dann aber nicht verbeamtet werden kannst und häufig lediglich befristete Stellen oder Vertretungsdienste angeboten bekommst.

Seit Jahren herrscht Lehrermangel in den sogenannten MINT-Fächern. Das sind die Schulfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Um diesen Mangel auszugleichen, ermöglichen die Länder auch ohne ein Lehramtstudium die Lehrtätigkeit. Hast du ein Masterstudium in einem dieser Fächer absolviert, kannst in einem zweiten Fach fortgeschrittene Kenntnisse nachweisen (beispielsweise eine erfolgreiche Zwischenprüfung oder einen Bachelorabschluss) und kannst deine praktische Berufserfahrung nachweisen, so kann der Quereinstieg in das Lehramt gelingen und gehst direkt in den Vorbereitungsdienst. Sogar die Verbeamtung ist möglich. Genaues regeln die jeweiligen Bundesländer.

Gymnasiallehrer/innen auf dem Stellenmarkt

Wie gesagt herrscht in den MINT-Fächern seit Jahren ein starker Lehrermangel. Wenn du dich also in diesen Fachbereichen qualifiziert hast, dann sind deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt hervorragend. Lehrer/innen der Fächer Deutsch, Geschichte und Englisch allerdings ergattern häufig nur befristete Stellen oder müssen für Jobs nicht selten auch umziehen. Auch die Arbeitslosenquote ist unter diesen Lehrerinnen und Lehrern höher. Möglich ist auch, an verschiedenen Grundschulen zu unterrichten, da dort ebenfalls ein Mangel herrscht.

Welche Möglichkeiten der Weiterbildung gibt es für Gymnasiallehrer/innen?

Alle Lehrer/innen nehmen verpflichtend an regelmäßigen Fortbildungen teil. Außerdem gibt es Fortbildungsmöglichkeiten für besondere Tätigkeiten. So kannst du dich für Aufgaben als Seelsorger/in oder Vertrauenslehrer/in weiterbilden und erweiterst dann deine kommunikativen, psychologischen und streitschlichtenden Kompetenzen. Außerdem nachgefragt sind in letzter Zeit häufig Lehrer/innen für Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache.

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