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Fensterputzer/in Beruf, Aufgaben und Gehalt
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Fenster bei Schulgebäuden, Wintergärten von Privatpersonen oder riesige Glasfronten an modernen Gebäuden: All diese Glasflächen müssen regelmäßig von Staub und Flecken gereinigt werden. Gerade öffentliche Einrichtungen engagieren dafür gerne Fensterputzer/innen – aber auch immer mehr Privatpersonen greifen auf professionelle Fensterputzer/innen zurück. Damit ist der Berufszweig „Fensterputzer/in“ krisensicher.

Welche Aufgaben hast du als Fensterputzer/in?

Der Beruf des/der Fensterputzer/in gilt in Deutschland als Handwerksberuf im Bereich der Gebäudereinigung. Deine Hauptaufgabe ist dann die professionelle Reinigung von Glasoberflächen. Dabei geht es meist hoch hinaus: Die Fenster und Fensterfronten an beispielsweise Bürogebäuden müssen in den höheren Stockwerken meist von außen geputzt werden. Du reinigst Glasflächen aller Art und auch an sonst unerreichbaren Stellen. Trotzdem ist der Beruf des/der Fensterputzer/in vielfältiger als es auf den ersten Blick scheint. Im Grunde genommen kannst du überall arbeiten, wo es Glasflächen gibt: in Aquarien, in Kirchen oder bei Fotovoltaik-Anlagen. Auch für große Spiegelflächen können dich Kunden engagieren.

Zu deinen Aufgaben gehört unter anderem, deine Kunden über die richtige Pflege ihrer Glasflächen zu beraten. Dafür solltest du dich gut im Bereich der Putz- und Pflegemittel auskennen – und dich regelmäßig über Neuheiten insbesondere in Bezug auf umweltfreundliche Putzmittel informieren.

Obwohl die Reinigung der Fenster bei Büro- oder öffentlichen Gebäuden ein großer Bereich in deiner Tätigkeit als Fensterputzer/in ausmacht, gibt es auch immer mehr Privatpersonen, die auf dich zukommen. Sie engagieren dich beispielsweise, um die Glasfläche ihres Wintergartens zu reinigen oder einzelne Fenster zu putzen und/oder sich über Putz- und Pflegeprodukte beraten zu lassen.

Was verdienst du als Fensterputzer/in?

Ohne Ausbildung kannst du als Fensterputzer/in ein durchschnittliches Gehalt von etwa 20.700 Euro verdienen. Beachte jedoch, dass du als Berufsanfänger/in eher um die 19.500 Euro bekommst, das sind ca. 1600 Euro monatlich. Dieses Gehalt entspricht in etwa dem gesetzlichen Mindestlohn. Je nach Berufserfahrung, Unternehmen und Arbeitsort kannst du bis zu 22.000 Euro verdienen.

Willst du ein höheres Gehalt, kannst du eine Ausbildung zum/zur Gebäudereiniger/in machen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit einem Lehrgeld vergütet. Im ersten Lehrjahr erhältst du zwischen 570 und 630 Euro, im zweiten zwischen 690 und 770 Euro und im dritten und letzten Ausbildungsjahr verdienst du bereits 810 bis 900 Euro.

Hast du eine Ausbildung zum/zur Gebäudereiniger/in abgeschlossen, liegt dein Einstiegsgehalt bei etwa 1700 Euro im Monat und kann mit genügend Berufserfahrung auf bis zu 2300 Euro steigern.

Fensterputzer/in: Die Voraussetzungen

Als Fensterputzer/in solltest du vor allem körperlich fit und beweglich sein. Da sich dein Arbeitsplatz in der Regel weit über dem Erdboden befindet, solltest du nicht unter Höhenangst leiden. Eine empfindliche Haut solltest du wegen des Umgangs mit Reinigungsmitteln.

Von Vorteil sind weiterhin: positives Auftreten und freundliche Kommunikation (so steigerst du die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden dich weiterempfehlen) und eine strukturierte Arbeitsweise.

Das notwendige Fachwissen über Reinigungsmittel und den Umgang mit Hebebühnen oder anderen technischen Hilfsmitteln kannst du im Rahmen einer dreijährigen dualen Berufsausbildung zum/zur Gebäudereiniger/in erwerben. Für die Ausbildung fordern Betriebe normalerweise mindestens den Hauptschulabschluss, formal ist allerdings kein Schulabschluss erforderlich. In der Ausbildung lernst du nicht nur Eigenheiten von Reinigungsmitteln kennen, sondern bekommst außerdem Werkstoffkunde und erlangst Wissen über Schutzvorschriften und Rechnungswesen.

Fensterputzer/in auf dem Stellenmarkt

Der Berufszweig „Fensterputzer/in“ ist in ganz Deutschland überall da gefragt, wo sich Gebäude mit Glasflächen oder Fotovoltaikanlagen befinden. Deshalb stehen deine Chancen auf dem Stellenmarkt gut, eine Anstellung zu finden oder dich selbstständig zu machen. Insbesondere bei Letzterem ist es von Vorteil, wenn du Spaß an der Kommunikation mit Kunden hast, da du viele Aufträge über Empfehlungen bekommen wirst.

Job-Möglichkeiten findest du vor allem bei öffentlichen Gebäuden wie Schuleinrichtungen, Museen oder Kirchen. Hier ist eine Ausbildung zum/zur Gebäudereiniger/in von Vorteil. Aber auch Privathaushalte fragen immer öfter Fensterputzer/innen an – sodass du als Fensterputzer/in in der Praxis nicht auf eine Ausbildung angewiesen bist.

Weiterbildung für Fensterputzer

Über die Ausbildung zum/zur Gebäudereiniger/in hast du die Möglichkeit, dich im Anschluss in Rahmen einer sechs- bis 18-monatigen Schulung zum/zur Meister/in weiterbilden zu lassen. Mit einem Studium, beispielsweise im Bereich der Chemie, kannst du an besonders alten, teilweise denkmalgeschützten Gebäuden arbeiten.

Ein Besuch diverser Weiterbildungen zum richtigen Umgang mit Hebebühnen und Sicherungsausrüstungen ist empfehlenswert. Des Weiteren solltest du dich regelmäßig eigeninitiativ über neue, umweltfreundliche Reinigungsmittel und Arbeitsgeräte informieren.

Hast du bereits eine Ausbildung zum/zur Gebäudereiniger/in abgeschlossen, kannst du dich auch zum/zur Gebäudereinigermeister/in weiterbilden und deinen eigenen Betrieb gründen und selbst ausbilden.

Wie viel verdient man als Fensterputzer/in in Deutschland?

Das durchschnittliche Gehalt für den Beruf Fensterputzer/in in Deutschland liegt bei 20836 Euro brutto pro Jahr.
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