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Drohnenpilot/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
Drohnen Pilot Jobs
Drohnen Pilot: Copyright: lakshmiprasad

Der Einsatz von Drohnen (unbemannten Flugobjekten) nimmt zu, sodass Drohnen-Pilot ein Beruf mit guten Zukunftsaussichten ist. Die hochkomplexen Fluggeräte werden vom Boden ausgesteuert und können dort helfen, wo ein Überblick aus der Luft notwendig ist. Da dies fast überall der Fall ist, kannst du in den verschiedensten Branchen tätig sein.

Die Aufgaben als Drohnen-Pilot

Als Drohnen-Pilot bist du für die Aktionen der Drohne während ihres Fluges verantwortlich. Die Drohne kann dabei manuell gesteuert werden oder es werden automatische Flugmanöver mit ihr geplant. Deren Ausführung wird ebenfalls durch dich überwacht und bei Bedarf korrigiert oder abgebrochen. Du planst die gesamte Flugstrecke und holst dir die erforderlichen Genehmigungen ein. Neben der Planung und der Steuerung des Fluges musst du Fehler im Antriebssystem erkennen und natürlich ausschalten können. Du bist also für die Instandhaltung und Wartung der Drohne verantwortlich. Häufig ist es deine Aufgabe mithilfe einer, an der Drohne angebrachten Kamera, Standbilder oder Videomaterial aufzunehmen. Diese Bilder müssen anschließend bearbeitet, beziehungsweise geschnitten, werden. Dann muss das Bildmaterial gesichtet und interpretiert werden.


Wenn du im Sicherheitssektor tätig bist, überwachst du mit deiner Drohne größere Areale. Bei Feuerwehreinsätzen kann es zu deinem Job gehören Bilder von Wärmebildkameras zu interpretieren. Das fehlerlose Steuern der Drohne ist also nur ein Teil deines Aufgabengebietes. Je nach Einsatzgebiet kommen weitere, unterschiedliche Tätigkeiten hinzu. Als Drohnen-Pilot bist du nämlich auch für die Werkzeuge, die die Drohne befördert (Kamera, Nachtsichtgerät, Wärmebildkamera) zuständig. Manche Fotografen legen sich eine Drohne zu und erweiteren ihr Spektrum bis hin zum Drohnenpiloten.

Was verdienst du als Drohnen-Pilot?

Da dieser Beruf noch sehr neu ist und derzeit noch viele Personen freiberuflich tätig sind, gibt es vergleichsweise wenig Daten zum Gehalt in einer Festanstellung. Leider kannst du nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass dein Gehalt schwindelerregende Höhen erreicht. Das monatliche Durchschnittsgehalt liegt nach den aktuellen Daten bei 3400 Euro brutto, allerdings stammen diese Daten überwiegend von Personen, die ein Ingenieurstudium als Vorbildung haben.

Welche Voraussetzungen brauchst du als Drohnen-Pilot?

Ursprünglich ist die Ausbildung zum Drohnen-Pilot durch die Bundeswehr bekannt. Hier kannst du als angehender Offizier eine umfangreiche Ausbildung zum Piloten genießen, die auch die Steuerung von unbemannten Flugobjekten beinhaltet. Seit dem Jahr 2019 gibt es für den Drohnen-Pilot sogar einen eigenständigen Ausbildungsgang beziehungsweise Schwerpunkt, den Remotely Piloted Aircraft (RPA-Pilot). Die Zugangsvoraussetzungen sind sehr hoch, da du dich für die benötigte Ausbildung zum Offizier einem Sporttest, einem Charaktertest und einem medizinischen Test unterziehen musst. Dafür erhältst du bereits während der Ausbildung ein Gehalt. Drohnen-Pilot darfst du bei der Bundeswehr also nur werden, wenn du dort als Pilot arbeitest. In der Zwischenzeit gibt es auch andere Zugangswege zu diesem Beruf, wobei es sich generell noch nicht um eine staatlich anerkannte Ausbildung handelt. Prinzipiell benötigst du Flugkenntnisse. Grundvoraussetzung für die Steuerung einer Drohne über 2 Kilogramm ist der Besitz des Drohnen-Führerscheins. Dieser kann bei Flugschulen erworben werden, welche durch das Luftfahrt-Bundesamt anerkannt sein müssen. Um dort zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, muss ein gültiger Lichtbildausweis und ein gültiges polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden.


Du benötigst ein sehr gutes Sehvermögen (eine Korrektur durch Hilfsmittel wie eine Brille ist erlaubt) und musst körperlich fit sein, da der Einsatz stellenweise in schwierigen Geländen erfolgt. Geistige Fitness, Belastbarkeit und feinmotorisches Geschick sind für die Steuerung der Drohne ebenso erforderlich. Die Tätigkeit erfordert ein hohes Konzentrationsvermögen und Fingerspitzengefühl. Du solltest Reisebereitschaft und sehr gute Englischkenntnisse mitbringen, da dies bei den meisten Stellen gefordert ist. Das Unternehmen, indem du arbeitest, kann weitere, eigene Zugangsvoraussetzungen, wie beispielsweise eine medizinische Untersuchung, vorgeben. In der Regel steigt mit den Anforderungen auch das Gehalt, das du erhältst. Generell erfordern die meisten Branchen Zusatzkenntnisse in speziellen Gebieten, die du durch Schulungen erwerben kannst.

Wie platziert sich der Job als Drohnen-Pilot auf dem Stellenmarkt?

Da es sich um ein relativ neues Berufsbild handelt, waren die Stellen bislang überschaubar. Dies ändert sich derzeit, da es für Drohnen unzählige Anwendungsbereiche gibt und ihr Einsatz immer populärer wird. Stellen findest du unter den Suchbegriffen Drohnen-Pilot oder UAV (unpiloted aerial vehicle, also "unbemanntes Luftfahrzeug"). Die meisten Stellen findest du bei der Bundeswehr. Es gibt aber auch Beschäftigungsmöglichkeiten in anderen Branchen, beispielsweise der Agrarbranche (Überwachung von Pflanzenwachstum, Schädlingsbekämpfung), im Baugewerbe für die Vermessung von Gebäuden und Geländebereichen, in der Film- und TV-Branche, bei der Polizei oder im wissenschaftlichen Sektor. Wenn du Kenntnisse im Maschinenbau hast, kannst du überdies auf Stellen für Drohnen-Konstrukteure beziehungsweise Drohnen-Entwickler bewerben. Wenn du freiberuflich tätig sein möchtest, findest du bei “drohnenpilotgesucht.de“ Aufträge. Bedenke dabei, dass du dann kein regelmäßiges Gehalt mit Sozialversicherungen hast.

Weiterbildung für einen Drohnen-Pilot

Bisher gibt es keine offizielle Fortbildung für einen Drohnen-Piloten. Wenn du dich dennoch weiterbilden möchtest, findet sich bestimmt eine zielgerichtete Schulung, die für deine Tätigkeit sinnvoll ist. Am besten du fragst deinen Arbeitgeber, was er für sinnvoll erachtet. So besteht auch die Chance auf ein höheres Gehalt.

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