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bei Dr. Lubos Kliniken in München
30.06.2020


bei Universitätsklinikum Jena in Jena
03.07.2020


bei Universitätsklinikum Jena in Jena
03.07.2020


bei Universitätsklinikum Jena in Jena
03.07.2020


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03.07.2020


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Anästhesiepfleger/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
Anästhesiepfleger/in Jobs
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Anästhesiepfleger/innen (offiziell als „Fachkrankenpfleger/innen für Intensivpflege und Anästhesie“ betitelt) unterstützen Anästhesisten bei der Narkoseeinleitung und der Betreuung der Patienten. Sie sind auf Aufwach- und Intensivstationen tätig.

Die Aufgaben als Anästhesiepfleger/in

Deine Tätigkeit als Anästhesiepfleger/in umfasst im Wesentlichen zwei Aufgabenbereiche: die Unterstützung des Anästhesisten / der Anästhesistin und die Betreuung des Patienten vor und während der Narkose. In beiden Bereichen fallen zahlreiche Aufgaben an. Zunächst muss die Anästhesie fachgerecht vorbereitet werden. Du stellst Narkoseinstrumente bereit und kontrollierst die Einsatzbereitschaft aller medizinischen Geräte. Dazu gehören nicht nur die Geräte im Operationsraum, sondern auch im Einleitungs- und im Aufwachraum. Während der Narkose bedienst und überwachst du ebenfalls die entsprechenden Narkosegeräte. Du assistierst dem Anästhesisten bei Infusionen und Injektionen. Wenn bei Patienten mit elementaren Vitalstörungen Behandlungen durchgeführt werden müssen, fällt dies ebenfalls in deinen Aufgabenbereich. Du legst also beispielsweise Sonden oder Katheter oder führst Inhalationstherapien durch. Falls Wiederbelebungsmaßnahmen erforderlich sind, wirkst du dabei ebenfalls mit. In diesen Aufgabenbereich fällt auch die kontinuierliche Wartung und Sterilisation aller benötigten Utensilien. Bei der Betreuung und Pflege der Patienten erstreckt sich ebenfalls von der Vorbereitung bis zur Nachbetreuung. Du stellst den persönlichen Kontakt zum Patienten her. Vorab informierst du über Abläufe und pflegerische Maßnahmen, ermittelst Patientendaten, wie beispielsweise Blutdruck oder Puls und bereitest sie auf anstehende Maßnahmen vor, indem du sie beispielsweise im Umgang mit ihren Ängsten unterstützt oder pflegerisch betreust. Des Weiteren führst du ärztliche Verordnungen, wie beispielsweise Spülungen, durch und versorgst gegebenenfalls Operationswunden oder legst Schienen an. Schwer kranke Patienten pflegst du auf der Intensivstation. Die Betreuung der Patienten im Aufwachraum fällt ebenfalls in deinen Aufgabenbereich. Zusätzlich sind in deinen Job als Anästhesiepfleger/in wichtige organisatorische Tätigkeiten erforderlich. Du planst und organisierst den pflegerischen Ablauf, nimmst an Besprechungen und Visiten teil und überwachst und verwaltest den Materialbestand und die Arzneimittel nach Vorschrift.

Gehalt: Was verdienst du als Anästhesiepfleger/in?

Als Anästhesiepfleger/in liegt dein Gehalt durchschnittlich bei 42696 jährlich brutto. Wenn du in den Beruf einsteigst, verdienst du ungefähr 30033 Euro jährlich. Mit umfangreicher Berufserfahrung kann dein Gehalt dann auf bis zu 54857 Euro jährlich ansteigen. Die Region, in der du arbeitest, wirkt sich auf dein Gehalt aus. Die Durchschnittswerte in Stuttgart, München und Bonn liegen mit über 50000 pro Jahr am höchsten. Starte deinen Gehaltsvergleich bei Stellenanzeigen.de.

Anästhesiepfleger/in: die Voraussetzungen

Um als Anästhesiepfleger/in zu arbeiten benötigst du die Weiterbildung als Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie. Die Zugangsvoraussetzung hierfür ist in der Regel eine der Abschluss in einem einschlägigen Ausbildungsberuf, wie beispielsweise Altenpfleger/in oder Pflegefachmann/-frau sowie Berufserfahrung von mindestens 6 Monaten. Die genauen Aufnahmekriterien sind jedoch von der jeweiligen Weiterbildungsstätte und dem Bundesland abhängig.

Für eine Beschäftigung in dem Beruf musst du auf jeden Fall körperlich belastbar sein, da du beispielsweise Patienten umbetten können musst. Weil du mit Mundschutz arbeitest und anstrengende Arbeit verrichtest, solltest du gesunde Atemwege sowie eine gesunde Lunge und ein intaktes Herz-, Kreislaufsystem haben. Du arbeitest viel mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln und solltest daher eine gesunde, widerstandsfähige Haut haben. Du musst mit den Händen und Fingern feinmotorisch geschickt sein, da du unter anderem intravenöse Zugänge legst. Dein Sehvermögen muss ebenfalls sehr gut sein, wobei dieses durch eine Sehhilfe korrigiert sein darf. Die psychische Belastbarkeit ist ebenso relevant wie die körperliche. Du wirst häufig mit schweren Schicksalen und gelegentlich auch kritischen Situationen konfrontiert. Da du viel mit Medikamenten hantierst, darfst du keinesfalls eine Suchterkrankung haben. Es sollte auch niemand in deiner unmittelbaren Verwandtschaft an einer Sucht leiden.

Persönlich solltest du für den Patientenkontakt über pädagogisches Geschick verfügen und einfühlsam sein. Du solltest einen präzisen Arbeitsstil besitzen und auch dazu in der Lage sein, genau zu beobachten, um Bedürfnisse und Probleme beim Patienten schnell zu erkennen. Auch Planungs- und Organisationsgeschick sind in einer Beschäftigung als Anästhesiepfleger/in wichtig, weil du für die Koordination der Aufnahme, Versorgung und Entlassung der Patienten in der Intensivstation verantwortlich bist.

Anästhesiepfleger/in auf dem Stellenmarkt

Die meisten Arbeitsplätze für Anästhesiepfleger/innen gibt es in Krankenhäusern, Facharzt- oder Zahnarztpraxen und Gesundheitszentren. Es gibt aber auch Anstellungsmöglichkeiten in ambulanten Pflegediensten, Alten- und Pflegeheimen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und an Pflegestützpunkten.

Weiterbildung für Anästhesiepfleger/innen

Obwohl Anästhesiepfleger/in bereits eine Weiterbildung sind, kannst du deine Karrierechancen durch weitere Fortbildungen voranbringen. Du hast die Aussicht auf eine höhere Position mit einem besseren Gehalt, wenn du ein Studium absolvierst. Hierfür eigenen sich beispielsweise die Fachrichtungen Humanmedizin, Gesundheits- oder Pflegemanagement oder Pflegepädagogik. An einigen (Fach-)Hochschulen ist dies durch den Weiterbildungsabschluss, also ohne Fachhochschulreife, möglich. Wenn du kein Studium planen willst, kannst du dich in einzelnen Fachbereichen, wie beispielsweise Hygiene im Gesundheitsbereich oder medizinischer Dokumentation, fortbilden. Der Trend zur Digitalisierung bietet, auch in der Pflege, weitere nützliche Fortbildungsmöglichkeiten.

Was verdient man als Anästhesiepfleger/in?Mehr erfahren

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