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bei Stadt Frankfurt am Main in Frankfurt am Main
01.07.2020



bei FiEBES IN COMPANY Personalmarketing GmbH in München
25.06.2020


bei form.in gmbh in Eschbach
17.06.2020


bei FiEBES IN COMPANY Personalmarketing GmbH in Bayern, zwischen München und Salzburg
09.06.2020


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Lebensmittelkontrolleur/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
Lebensmittelkontrolleur Jobs
Lebensmittelkontrolleur Jobs: Copyright: dusanpetkovic

Mangelnde Hygiene in Restaurants oder Supermärkten, radioaktiv verseuchter Fisch oder Rindfleisch, das gar kein Rindfleisch ist – Lebensmittelkontrolleure prüfen Hygienestandards und Qualitätsvorschriften und stellen sicher, dass diese eingehalten werden. Den Großteil ihrer täglichen Arbeit gehen sie im Außendienst von Betrieb zu Betrieb. Dazu gehören Küchen, Lagerhäuser, Fleischereien, Schlachtereien, Kantinen, Bäckereien und anderen Räumlichkeiten, in denen Lebensmittel weiterverarbeitet werden. Dabei kontrollieren sie nicht nur die Einhaltung der Vorschriften, sondern auch die korrekte Kennzeichnung von Produkten, die in den Handel gehen wie Lebensmittel, Kosmetika und Futtermittel. Der Verbraucherschutz und die Arbeit mit Lebensmitteln stehen bei diesem Beruf im Mittelpunkt.

Was sind die Aufgaben als Lebensmittelkontrolleur/in?

Als Lebensmittelkontrolleur überprüfst du Betriebe, die Lebensmittel, Kosmetika oder andere Bedarfsgegenstände erzeugen oder durch Betriebe in den Verkehr gebracht werden. Dazu gehören Großhändler, Gastronomiebetriebe, Supermärkte, Im- und Exportunternehmen und Einrichtungen wie Kantinen oder Mensen. Die Kontrollen erfolgen in aller Regel unangemeldet, so dass die Betriebe sich im Vorfeld nicht darauf vorbereiten können. Dort überprüfst du dann, ob gesetzliche Vorgaben und Bestimmungen in Bezug auf Hygiene, Zusammensetzung und Kennzeichnung der Produkte eingehalten werden. Die entnommenen Proben werden in unabhängigen Laboren untersucht und du verfolgst deren Überprüfung bzw. leitest Maßnahmen im Falle der Nichteinhaltung ein. Stellst du Mängel fest oder wurden Vorschriften nicht eingehalten, berätst du die Verantwortlichen und ordnest gegebenenfalls auch Verwarnungs- oder Bußgelder an. Im Falle besonders schlimmer Bedingungen obliegt dir die Schließung eines Betriebes. Als Lebensmittelkontrolleur/in musst du vor allem Wissen im Umgang mit Gesetzen auf nationaler und europäischer Ebene vorweisen können.

Was verdienst du als Lebensmittelkontrolleur/in?

Dein Einstiegsgehalt liegt zwischen 2.600 Euro und 3.600 Euro Normalerweise bist du in Kommunen angestellt oder beim Land und dementsprechend für einen bestimmten Landkreis verantwortlich. Dein Gehalt als Lebensmittelkontrolleur richtet sich daher auch nach den Tarifbeschlüssen im öffentlichen Dienst, nach deinen Abschlüssen, dem Familienstand und natürlich deiner Berufserfahrung. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kannst du mit einem Gehalt von über 4.100 Euro rechnen. Zuschläge aus eventueller Wochenend- und Nachtarbeit erhöhen Dein Gehalt darüber hinaus noch zusätzlich.

Was sind die Voraussetzungen für den Job als Lebensmittelkontrolleur/in?

Der Beruf des Lebensmittelkontrolleurs/in ist kein klassischer Ausbildungsberuf, sondern eine Fortbildung, die auf einer bereits absolvierten Ausbildung in der Lebensmittelbranche basiert. Dieser vorher erlernte Beruf muss dir Kenntnisse auf dem Gebiet des Lebensmittelverkehrs, der Tabakerzeugnisse oder anderer Bedarfsgegenstände vermittelt haben. Die Fortbildung kannst du auch dann absolvieren, wenn du bereits im mittleren oder gehobenen Verwaltungsdienst gearbeitet hast und Berufserfahrung sammeln konntest. Natürlich ermöglichen dir auch Techniker- oder Meisterausbildungen den Zugang zu diesem Berufsfeld Eine der Grundvoraussetzungen ist das grundsätzliche Interesse an Naturwissenschaften wie Chemie und Physik. Zudem solltest du keine Scheu haben, dich an weniger schöne Orte zu begeben. Eine proaktive Einstellung und das Zupacken in herausfordernden Situationen zeichnen deine Arbeitsmentalität außerdem aus. Für die Kommunikation mit dem Gastronomen, dem Lebensmittelhändler oder Würstchenbudenbesitzer ist es wichtig, ein feines Gespür für das Zwischenmenschliche zu haben, eine gute Kommunikationsfähigkeit und Fingerspitzengefühl. Warum? Nicht selten bist du in der Position, durch das Aussprechen von Verwarnungs- oder Bußgeldern oder sogar der Schließung über die Existenzgrundlage deines Gegenübers zu entscheiden. Weil Gaststätten oder andere Einrichtungen nur zu bestimmten Zeiten geöffnet haben, kann es durchaus sein, dass du abends oder am Wochenende arbeiten musst. Auch wenn beispielsweise Proben schnell zur Verfügung stehen müssen, weil ebenso schnell über eine Schließung oder dergleichen entschieden werden muss, solltest du flexibel sein.

Lebensmittelkontrolleur/in auf dem Stellenmarkt

Weil sich Lebensmittel und ihr Konsum kontinuierlich verändern, ist der Bedarf an Lebensmittelkontrolleuren gerade in der Nahrungsmittelindustrie groß. Neue Lebensmittel erfordern Entwicklung, Kontrolle und Weiterverarbeitung, bevor sie auf den Tisch des Verbrauchers gelangen. Der anhaltende Trend zu veganer oder vegetarischer Ernährung forciert die Entwicklung von Fleischersatzprodukten. Angesichts solcher Entwicklungen, regelmäßig auftretender Lebensmittelskandale und dem steigenden Bedürfnis des Verbrauchers nach hochwertigen Lebensmitteln, sind deine Möglichkeiten in diesem Beruf breit gefächert. Als Lebensmittelkontrolleur/in findest du hauptsächlich Beschäftigung in den öffentlichen Verwaltungen, die für die Lebensmittelüberwachung der kreisfreien Städte und der Landkreise zuständig sind. Aber auch Unternehmen in der privaten Wirtschaft, die von öffentlichen Stellen beauftragt werden, bieten gute Karrieremöglichkeiten.

Weiterbildungen für Lebensmittelkontrolleur/in

Der Beruf des Lebensmittelkontrolleurs ist bereits eine Fortbildung, doch bietet dir die Branche dennoch Möglichkeiten für eine Weiterbildung. Dabei kannst du dich auf bestimmte Gebiete, die dir besonders Spaß machen, konzentrieren und dich durch Weiterbildungen auf Hygiene, Nahrungsmittelherstellung, Brauereiwesen oder Arbeitssicherheit spezialisieren. Die Weiterbildung zum/zur Lebensmittelkontrolleur/in findet an Bildungseinrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens statt und beinhaltet unter anderem Warenkunde, Mikrobiologie, Recht, Lebensmittel- und Umwelthygiene, Ernährungslehre, Parasitologie und Abfallbeseitigung, aber auch Fächer wie Konfliktlösung und Kommunikation. Dazu musst du während der Weiterbildung einen Praxiseinsatz nachweisen, der beim Veterinäramt oder bei Lebensmittelüberwachungsämtern absolviert werden kann und erste Praxiserfahrung in Form von Betriebskontrollen, Anzeigen von Ordnungswidrigkeiten oder der Verfolgung von Straftaten ermöglicht. Als ausgebildete/er Lebensmittelkontrolleur/in kannst du dich zudem zum/zur Lebensmitteltechniker/in weiterbilden. Das Berufsbild des Lebensmitteltechnikers ist oftmals die Basis für eine Karriere in der Lebensmittelbranche und genießt eine ausgezeichnete Reputation. Darüber hinaus bieten sich spezielle Seminare zur Weiterbildung an, die oftmals sogar als Fernkurs möglich sind. Fächer wie Lebensmittelherstellung, Küchenhygiene, Dokumentationswesen oder ähnliches frischen dein Fachwissen auf. Möchtest du ein Studium aufnehmen, bietet sich beispielsweise Lebensmitteltechnologie an, dass du mit dem Bachelor of Science abschließt.

Was verdient man als Lebensmittelkontrolleur/in?Mehr erfahren

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