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Freileitungsmonteur/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
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Freileitungsmonteur Jobs: dusanpetkovic

Unser Stromnetz wird oft als elektrische Lebensader gesehen. Strom fließt wie das Blut in unseren Adern ständig und überall durch unsere moderne Welt und unseren Alltag. Um Strom über Strecken transportieren zu können, müssen Strommasten gebaut werden und Hochspannungsleitungen über Land oder in der Erde montiert und verlegt werden. Dies und vieles mehr sind die Aufgaben eines Freileitungsmonteurs/einer Freileitungsmonteurin.

Was sind die Aufgaben eines/einer Freileitungsmonteurs/in?

Die Berufsbezeichnung des Freileitungsmonteurs und der Freileitungsmonteurin ist eher umgangssprachlich. Weitere Bezeichnungen sind Bezirksmonteur/in, Fernleitungsmonteur/in oder Hochspannunsgmonteur/in. Eigentlich sind sie Energieelektroniker der Fachrichtung Anlagentechnik, die im Freileitungsbau tätig sind oder Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme. Außerdem werden sie Elektroniker/in für Betriebstechnik oder Automatisierungstechnik genannt.  Deine Aufgabe als Freileitungsmonteur/in ist die Verlegung von elektrischen Kabeln oder Überlandleitungen. Du verlegst nicht nur elektrische Kabel, sondern du errichtest auch entsprechende Anlagen, wie etwa Hochspannunsgsmasten, Beleuchtungsanlagen, Hausanschlüsse oder Transformationsstationen. Deine Aufgabe ist auch Überprüfung und Kontrolle dieser Anlagen. Deine Aufgaben sind sehr vielfältig und Freileitungsmonteure und Freileitungsmonteurinnen müssen echte technische und handwerkliche Allrounder sein.

Was verdienst du als Freileitungsmonteur/in?

Deine monatlichen Gehaltsaussichten als Freileitungsmonteur/in variieren. Durchschnittlich kannst du mit etwa 3.100 Euro im Monat rechnen. Grundsätzlich variiert die Gehaltsspanne zwischen 2.500 und 3.500 Euro monatlich. Je nach Unternehmen und ob in Schichten oder überregional gearbeitet wird, kommen weitere Vergütungen wie Spesen und Zuschläge hinzu. Auch wenn Freileitungsmonteurinnen und -monteure unterschiedlich ausgebildet sind, hängt das Gehalt eher wenig von der individuellen Ausbildung ab. Deutlich höher liegt der Verdienst nur für ausgebildete Meister oder Techniker. Auch bei Tätigkeiten im Bauwesen kann das Gehalt als Vorarbeiter oder Schichtleiter höher sein.

Freileitungsmonteur/in: Die Voraussetzungen

Freileitungsmonteurinnen und -monteure sind meist Quereinsteiger und kommen aus Ausbildungsberufen, die mit Elektrik und Elektronik zu tun haben. Sie sind Fachleute für Anlagentechnik, für Gebäude- und Infrastruktursysteme, für Betriebstechnik, Elektroinstallation und Automatisierungstechnik. Viele Monteurinnen und Monteure sind auch einfache Elektriker oder Elektroanlagenmonteurin/-monteur. Viele Freileitungsmonteurinnen und -monteure sind Schlosser oder haben einen Metallberuf erlernt. Einige kommen aber auch überhaupt nicht aus dem Handwerk oder sind überhaupt nicht ausgebildet. Die Branche ist eher flexibel. Wer die nötigen handwerklichen und sonstigen Voraussetzungen mitbringt, dem kann ein Quereinstieg durchaus gut gelingen. Der Beruf sollte, vor allem wenn man im Bauwesen oder der Montage von Hochspannungsleitungen tätig ist, nicht unterschätzt werden. Die körperliche Belastung ist dabei mitunter extrem. Bei Wind und Wetter musst du in luftiger Höhe arbeiten. Werkzeuge und Material sind dabei schwer, du hast mit Hitze, großer Kälte, Sonneneinstrahlung, Wind und Niederschlag zu kämpfen. Nur bei starkem Frost oder Gewitter arbeitest du nicht am Mast. Du musst auch eine gewisse Verantwortung für deine Kollegen tragen, da ihr gemeinsam im Team eine anstrengende und nicht ungefährliche Arbeit erfüllt. Außerdem musst du schwindelfrei sein. Das wird auch alle 3 Jahre ärztlich überprüft, bei Monteurinnen und Monteuren ab 50 Jahren jährlich. Doch auch die Arbeit am Boden, zum Beispiel im Bauwesen, in der Montage oder in der Energieversorgung ist körperlich und geistig anspruchsvoll. Eine gewisse Reisebereitschaft und Bereitschaft zu Dienst an Wochenenden, Feiertagen und im Schichtbetrieb wird fast immer vorausgesetzt. In jedem Fall brauchst du hervorragende handwerkliche Fähigkeiten. Du solltest dich mit Montagearbeiten, Elektronik, Leitungsbau, Lichttechnik und Anlagenmontage auskennen. Sorgfalt und Genauigkeit sind sehr wichtig, da du mit Hochspannung arbeitest. Teamfähigkeit und Anpassungsfähigkeit sind enorm wichtig, da sich die Arbeitskollegen aufeinander verlassen müssen, sich helfen und während überregionalen Einsätzen viel Zeit (auch Freizeit) miteinander verbringen.

Welche Möglichkeiten haben Freileitungsmonteurinnen/Freileitungsmonteure auf dem Stellenmarkt?

Als Freileitungsmonteur/in wirst du überall gebraucht, wo es um Strom- und Energieversorgung geht. Der Stellenmarkt ist gut, Angebote sind deutschlandweit verfügbar. Du kannst in der Montage und Überwachung von Hochspannungsleitungen arbeiten. Außerdem gibt es Stellen im Bauwesen. Denkbar sind Tätigkeiten beim Rohrleitungsbau, bei der Verlegung von Kabelleitungen durch Tiefbauunternehmen, bei Elektroinstallationsunternehmen oder Firmen die Bauinstallationen vornehmen. Alternativ bietet die Energieversorgung einen großen potenziellen Stellenmarkt. Denn Freileitungsmonteurinnen und -monteure werden auch in Kraftwerken, Umspannwerken und bei Energieversorgungsunternehmen gebraucht.

Weiterbildung für Freileitungsmonteurinnen/-Monteure

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten hängen davon ab, welche Grundqualifikation du mitbringst. Bist du Geselle in einem Handwerksberuf, so kannst du deine Ausbildung durch den Besuch der Meisterschule vertiefen. Meist musst du die Ausbildungskosten selbst tragen, einige Arbeitgeber beteiligen sich aber auch an den Kosten. Denkbar ist auch eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in. Durch beide Arten der Weiterbildung erweiterst du in der Regel dein Aufgabengebiet und steigerst die Verdienstmöglichkeiten. Bist du als Monteur/in im Bauwesen tätig, so kannst du zum Vorarbeiter aufsteigen oder die Schichtleitung übernehmen. Vielfach ist die Baubranche da flexibel und legt mehr Wert auf eine hohe Arbeitsleistung als auf die formale Ausbildung.

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