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bei Juwelier Rüschenbeck KG in Dortmund
10.06.2020


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Fotograf/in Jobs, Aufgaben und Gehalt
Fotograf Jobs
Fotograf: Copyright: jacoblund

Momente, Erlebnisse und ganz besondere Eindrücke von Menschen, Natur und Gegenständen festhalten und diese dann bearbeiten – darin besteht die Hauptaufgabe eines Fotografen/einer Fotografin. Ein/e Fotograf/in kann mit unterschiedlichen Schwerpunkten arbeiten, darunter die Produktfotografie, Porträtfotografie, Architektur- und Industriefotografie oder auch die Wissenschaftsfotografie.

Welche Aufgaben übernimmt ein Fotograf/in?

Zu ganz unterschiedlichen Anlässen kannst du als Fotograf/in gebucht oder engagiert werden – zur Erstellung toller Fotos auf Hochzeiten, von Mitarbeitern eines Unternehmens für die Homepage, von Detailaufnahmen der Natur für ein Wissenschaftsmagazin und vieles mehr.


Als Fotograf/in ist Fingerspitzengefühl gefragt. Du berätst deine Kunden und klärst mit diesen ab, wie das fertige Motiv aussehen und wofür es verwendet werden soll. Abhängig davon wählst du deine Kamera und die Art der Beleuchtung während des Shootings aus. Zudem entscheidest du ob und wie du die Fotos nachbearbeitest, um dem Wunsch des Kunden zu entsprechen. Häufig arbeitest du in einem Team mit beispielsweise Make-up-Artists zusammen, die das Fotomodel vor dem Shooting stylen.


Du arbeitest also mit verschiedenen Arten von Kameras, Objektiven, Beleuchtungen und einem Computer für die Nachbearbeitung des Bildmaterials. Bearbeitet werden die erstellten Fotos hinsichtlich des Kontrasts, der Schärfe, besonderer Effekte, Farbgebung und Weiteres. Du nutzt dafür moderne Bildbearbeitungsprogramme und deine eigene Kreativität.

Fotograf/innen arbeiten heutzutage üblicherweise nicht mehr in Dunkelkammern zur Entwicklung ihrer Aufnahmen – der PC ersetzt das Fotolabor und dieser Schritt kann übersprungen werden.

Was verdienst du als Fotograf/in?

Ein/e ausgelernte/r Fotograf/in kann je nach Arbeitsort, Branche und Berufserfahrung mit einem durchschnittlichen monatlichen Gehalt von 1600 Euro brutto rechnen. Während der Ausbildung staffelt sich das Einkommen gemäß Ausbildungsjahr. So liegt das Fotograf/innen Gehalt im ersten Ausbildungsjahr zwischen 650-800 Euro, im zweiten zwischen 700-900 Euro und im dritten zwischen 850-1100 Euro.


Mit zunehmender Berufserfahrung kann ein Gehalt von 2700 Euro, durch zusätzliche Fortbildungen bis zu 3600 Euro brutto im Monat erzielt werden. Daraus ergibt sich ein durchschnittliches Jahresgehalt von etwa 32.000 Euro. Die Gehaltsspanne für Fotograf/innen liegt zwischen 29.000 und 40.000 Euro im Jahr.  

Was sind die Voraussetzungen für den Job als Fotograf/in?

Um in diesem Beruf tätig zu sein, benötigst du nicht unbedingt eine Ausbildung, denn er ist zulassungsfrei. Trotzdem sind einige Voraussetzungen unbedingt zu erfüllen, damit du den Beruf erfolgreich ausführen kannst: Auf jeden Fall solltest du mathematisches Wissen mitbringen sowie Verständnis für physikalische Grundlagen in der Optik – beides ist wichtig, damit du deine Arbeitsausrüstung richtig einstellen und nutzen kannst.

Der Blick für die schönen Dinge zählt

Interesse an Kunst und Ästhetik sind Grundvoraussetzungen, um den Beruf des Fotografen/der Fotografin auszuüben. Siehst du in Allem etwas Schönes und möchtest dieses auch für andere Menschen in deinen Bildern sichtbar machen, dann bist du in diesem Beruf richtig. Ganz wichtig ist ein großes Maß an Geduld und ein freundlicher Umgang mit anderen Menschen, die dir nicht nur Modell stehen in diesem Beruf, sondern Aufträge erteilen und die perfekte Umsetzung ihrer Vorstellungen von dir erwarten. In vielen Bereichen der Fotografie ist deine Kreativität gefragt, wenn es zum Beispiel darum geht, einen passenden Hintergrund für dein Fotomotiv zu wählen oder ein fehlendes Detail zu schaffen.

Auch Flexibilität ist gefragt

Zudem solltest du ein gewisses Maß an körperlicher Flexibilität mitbringen, denn als Fotograf/in kann es durchaus vorkommen, dass du dich für ein gelungenes Bild auf den Boden setzen oder legen oder lange Zeit stehen musst. Offenheit, etwas Neues auszuprobieren, um den Wünschen deiner Kunden zu entsprechen, gehört ebenfalls zur nötigen Flexibilität. Du solltest außerdem nicht empfindlich auf Chemikalien reagieren, die zur Entwicklung von Fotografien zum Einsatz kommen.

Fotograf/in – Chancen auf dem Stellenmarkt

Als Fotograf/in findest du in erster Linie Anstellungsmöglichkeiten in Verlagen und Fotostudios. Auch Fotofachgeschäfte, Werbe- und Medienagenturen sowie Pressedienste, -agenturen und Bildarchivdienste beschäftigen Fotograf/innen. Durch diese Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten sind deine Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gut. In diesem Berufsfeld bist du entweder angestellt oder machst dich mit deinem eigenen Fotostudio selbständig.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Fotograf/innen

Du hast die Möglichkeit, dich in vier Hauptbereichen der Fotografie zu spezialisieren: Industrie- und Architekturfotografie, Wissenschaftsfotografie, Produktfotografie und Personenfotografie. Durch den Besuch geeigneter Workshops und Seminare kannst du dich auf deine Tätigkeiten in deinem gewählten Bereich vorbereiten und dir notwendige Tricks aneignen. Du lernst wie du Details aus dem richtigen Winkel ablichtest, Bildserien erstellst, ein Motiv durch die passende Beleuchtung perfekt in Szene setzt, das richtige Maß an Objekt und Umgebung findest und vieles mehr.


Weitere Spezialisierungen sind in den Bereichen Naturfotografie, Eventfotografie oder journalistische Fotografie möglich. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten du in Anspruch nehmen möchtest, hängt nicht nur von deinen persönlichen Interessen ab, sondern ebenfalls von deinem Wissensstand, insbesondere dann, wenn du keine Ausbildung zum Fotografen/zur Fotografin gemacht hast.

Was verdient man als Fotograf/in?Mehr erfahren

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