Präsentismus

Was ist Prä­sen­tis­mus und wie hat sich die­ses Phä­no­men wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie ver­än­dert?

Durch die Coro­na-Pan­de­mie waren die meis­ten Arbeit­neh­mer fast schon gezwun­gen, ihren Arbeits­platz ins Home­of­fice zu ver­la­gern. Es fällt mitt­ler­wei­le schwer, sich an die Zeit zurück­zu­er­in­nern, in der Men­schen min­des­tens 40 Stun­den pro Woche in einem phy­si­schen Büro arbei­te­ten, manch­mal auch nur, um ihre Vor­ge­set­zen zu beein­dru­cken. Die­se Tat­sa­che, dass Arbeit­neh­mer phy­sisch bei der Arbeit anwe­send sind, jedoch aber nur, um pro­duk­tiv zu wir­ken, bezeich­net man als „Prä­sen­tis­mus“ (aus dem Eng­li­schen „Pre­sen­te­eism“).

Bewerberverhalten Corona-Krise

Suche nach der sinn­stif­ten­den Tätig­keit: Wie hat sich das Bewer­ber­ver­hal­ten wäh­rend der Coro­na-Kri­se ver­än­dert?

Die Fol­gen der Coro­na-Kri­se wer­den auf dem Arbeits­markt immer ersicht­li­cher. Im April 2021 befan­den sich etwa 10 Mil­lio­nen Per­so­nen in Kurz­ar­beit und 2,6 Mil­lio­nen Men­schen sind ohne Arbeit. Aber auch für die Zukunft sind die Aus­sich­ten nicht beson­ders gut. So rech­net der Ein­zel­han­dels­ver­band damit, dass 50.000 Unter­neh­men die Kri­se nicht über­ste­hen wer­den. So ist die der­zei­ti­ge Situa­ti­on von Unsi­cher­heit geprägt.  

Work-Life-Integration

Work-Life-Balan­ce war ges­tern – seit Coro­na gilt Work-Life-Inte­gra­ti­on

Der Begriff der Work-Life-Balan­ce, der schät­zungs­wei­se seit Anfang der 2000er zuneh­mend an Bekannt­heit und Beliebt­heit gewon­nen hat, lei­tet sich aus den eng­lisch­spra­chi­gen Begrif­fen work = Arbeit, life = Leben und balan­ce = Gleich­ge­wicht ab. Die Work-Life-Balan­ce meint damit also mehr­heit­lich einen (anzu­stre­ben­den) Ide­al­zu­stand, in dem die zwei Berei­che der Arbeits- und der pri­va­ten Lebens­welt im Ein­klang bzw. im Gleich­ge­wicht zuein­an­der­ste­hen (sol­len).

Sicherheit und Stabilität

Pan­de­mie als ein stän­di­ger Chan­ge-Pro­zess: Wie ver­mitt­le ich als Arbeit­ge­ber Sicher­heit und Sta­bi­li­tät?

Wir haben in die­sem Bei­trag sechs Erfolgs­fak­to­ren zusam­men­ge­stellt, die Ihnen als Arbeit­ge­ber dabei hel­fen kön­nen, Ihren Ange­stell­ten Sicher­heit und Sta­bi­li­tät in Coro­na-Zei­ten zu ver­mit­teln. Die welt­wei­te Coro­na-Pan­de­mie zum Anfang des Jah­res 2020 hat vie­le Ver­än­de­run­gen und Ein­schrän­kun­gen mit sich gebracht. Nicht nur im per­sön­li­chen Bereich ist neben Kon­takt­re­du­zie­run­gen, Ein­schrän­kun­gen im Frei­zeit­be­reich, feh­len­den Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten und wei­te­ren Hygie­ne­auf­la­gen eine gro­ße Ver­än­de­rung spür­bar, auch im beruf­li­chen Kon­text sind Ver­än­de­run­gen oder sogar Unsi­cher­hei­ten zu ver­neh­men.

Motivation Mitarbeiter

So kön­nen Sie die Moti­va­ti­on Ihrer Mit­ar­bei­ter wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie auf­recht­erhal­ten

Kaum etwas ist für ein Unter­neh­men wich­ti­ger als moti­vier­te Mit­ar­bei­ten­de. Und dabei sind nicht alle Mit­ar­bei­ter immer gleich moti­viert. Wäh­rend eini­ge sich intrinsisch für ihr täg­li­ches Han­deln moti­vie­ren, so sind ande­re eher auf extrinsi­sche Moti­va­to­ren ange­wie­sen. Bei­den Moti­va­tio­nen soll­te ein Betrieb gerecht wer­den – und das gera­de zu Coro­na-Zei­ten. Die Mit­ar­bei­ten­den arbei­ten von zuhau­se aus oder sind im Wech­sel­ein­satz im Büro.

Work-Life-Integration

Wie die Pan­de­mie die Work-Life-Inte­gra­ti­on geför­dert hat

Jeder will es, (fast) nie­mand, hat es: die Work-Life-Balan­ce ist der Tes­la der Arbeits­welt. Work-Life-Balan­ce bedeu­tet eine gesun­de Work-Life-Bezie­hung. Der Fokus liegt auf einer guten Kennt­nis der eige­nen Res­sour­cen und ihrer aus­ge­wo­ge­nen Ver­tei­lung. Arbeit kos­tet immer Zeit und Mühe. In Bezug auf die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie soll­te es einer­seits posi­tiv anre­gend und loh­nend sein.

Softskills Personalverantwortliche

Unse­re TOP 5 Softs­kills für Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che, um durch die Pan­de­mie zu kom­men

Die Coro­na-Pan­de­mie for­dert uns in unse­rem Land und auch in ande­ren Län­dern jeden Tag. Als Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che, also als Füh­rungs­kräf­te, müs­sen wir unse­re Ent­schei­dun­gen und Hand­lun­gen wäh­rend einer Pan­de­mie ganz beson­ders abwä­gen. Schließ­lich ent­schei­den Füh­rungs­kräf­te nicht nur für sich selbst, son­dern auch für die Mit­ar­bei­ter des Teams, für das sie ver­ant­wort­lich sind. Als Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che sind Sie es gewohnt, in der Regel aus einer gewis­sen Pla­nungs­si­cher­heit her­aus unse­re Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Impfausweis Antidiskriminierungsgesetz

Kann der Umgang mit dem Impf­aus­weis im Unter­neh­men gegen das Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­setz ver­sto­ßen?

Die Coro­na-Pan­de­mie geht in die Pha­se der Mas­sen­imp­fun­gen. Schon stel­len die Öffent­lich­keit, die Poli­tik, die Arbeit­ge­ber und natür­lich auch die Arbeit­neh­mer die Fra­ge: „Wie gehen wir mit dem Zustand „geimpf­t/­nicht-geimpft“ in unse­ren Betrie­ben um?“ Führt also der Umgang mit dem Impf­aus­weis zu einer Dis­kri­mi­nie­rung der nicht geimpf­ten Arbeit­neh­mer? So ein­fach sicher nicht. Zuvor bedarf es min­des­tens einer Ungleich­be­hand­lung von geimpf­ten und nicht-geimpf­ten Mit­ar­bei­ten­den.

Online-Kinderbetreuung als Benefit in der Corona-Krise

Online-Kin­der­be­treu­ung als Bene­fit in der Coro­na-Kri­se

Die Kom­pa­ti­bi­li­tät von Home­of­fice und Kin­der­be­treu­ung ist ein gro­ßes Pro­blem. Mit dem Ange­bot für Kin­der möch­ten Unter­neh­men ihren Mit­ar­bei­tern maxi­ma­le Unter­stüt­zung und Frei­heit bie­ten. Vie­le Kin­der dür­fen in Deutsch­land auf­grund der aktu­el­len Pan­de­mie-Situa­ti­on nicht in den Kin­der­gar­ten oder in die Schu­le gehen. Spiel­plät­ze sind eben­falls geschlos­sen. Dies ist ein gro­ßes Pro­blem für Eltern, ins­be­son­de­re für die­je­ni­gen, die in einem Heim­bü­ro arbei­ten und kei­nen Anspruch auf Kin­der­be­treu­ung haben.

digitales Onboarding und virtuelles Einarbeiten

Digi­ta­les Onboar­ding und vir­tu­el­les Ein­ar­bei­ten

Die Rekru­tie­rung und das Onboar­ding neu­er Mit­ar­bei­ter ist eine wich­ti­ge Grund­la­ge für ihre Moti­va­ti­on, funk­tio­na­le Zusam­men­ar­beit und ein pro­duk­ti­ves Arbeits­um­feld. Auf­grund der Covid-19-Pan­de­mie fin­det die­ser Pro­zess jedoch seit März 2020 für vie­le voll­stän­dig im Home­of­fice statt. Vie­le haben damit ihre ers­ten Erfah­run­gen gemacht. Mehr über digi­ta­les Onboar­ding und vir­tu­el­les Ein­ar­bei­ten in die­sem Bei­trag.
Das Home­of­fice erfor­dert neue Kom­man­do­struk­tu­ren. Dabei spielt es kei­ne Rol­le mehr, wo Mit­ar­bei­ter sit­zen.