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Palliativfachkraft Beruf, Aufgaben und Gehalt

Palliativfachkraft Jobs
Palliativfachkraft-Jobs: Copyright: KatarzynaBialasiewicz

Die Aufgaben der Palliativfachkraft

Eine Palliativfachkraft bietet Hilfe und Beratung für palliative Fragen, Begleitung, Versorgung und Unterbringung. Als ausgebildete Palliativfachkraft stehst du den Betroffenen und den Angehörigen mit verschiedenen Hilfestellungen zur Verfügung:

  • Die Beratung der palliativ-pflegerischen Maßnahmen erfolgt in Abstimmung mit den Ärzten und den Pflegediensten.
  • Die Fachkräfte bieten Hilfe bei den Symptomen, wie zum Beispiel Schmerz, um die Lebensqualität zu verbessern und zu erhalten.
  • Es erfolgt zugleich eine Koordination des Einsatzes des Hospizhelfers bzw. der Hospizhelferin und es werden Information über Hilfskonzepte gegeben.
  • Die Palliativfachkraft kümmert sich um Unterbringungsmöglichkeiten und die Versorgung des kranken Patienten, sie sorgt also für die Vermittlung von Versorgungs-, Hilfs- und Unterbringungsmöglichkeiten.
  • Die Palliativfachkraft ist der/die Ansprechpartner/in für die Fragen der Erkrankten und der Angehörigen.
  • Die ambulanten Palliativdienste sind auf die pflegerische und medizinische Betreuung sterbenskranker Menschen spezialisiert.
  • Hauptamtliche Palliativfachkräfte versorgen die Patienten stets zu Hause und sind zugleich für diese rund um die Uhr zu erreichen.

Es gibt für die Palliativfachkraft zwei unterschiedliche Arten von Diensten. Dies sind die palliativmedizinisch erfahrenen Pflegedienste und die ambulanten Palliativdienste. Ambulante Palliativdienste sind auf die palliativ-pflegerische und palliativmedizinische Betreuung spezialisiert und betreuen die Erkrankten und die Angehörige in häuslicher Umgebung. Sie kooperieren gemeinsam mit den Palliativmedizinern. Wertvoll ist außerdem die Kooperation mit dem ambulanten Hospizdienst, Seelsorgern, Psychologen und Sozialpädagogen. Die ambulanten Palliativdienste können lediglich beratend tätig sein und sind als Pflegedienst zu jeder Zeit erreichbar. Sie ergänzen die Arbeit der bestehenden ambulanten Pflegedienste sowie der ambulant tätigen Hospizdienste.

Die Ausbildung zur Palliativfachkraft

Palliativpflege bedeutet eine aktive Pflege von Menschen, deren Erkrankung kurativ nicht mehr zu behandeln ist. Das Ziel der palliativen Versorgung ist eine Kontrolle der Symptome, verbunden mit einer hohen Lebensqualität, womit nicht nur die Schmerzen, sondern auch soziale, psychologische und spirituelle Perspektiven gemeint sind. Zu den Inhalten der Ausbildung gehören:

  • das Verstehen der Krankheitsbilder
  • die Wahrnehmung und Kommunikation
  • das Verstehen neurologischer Symptome
  • die Schmerztherapie
  • die Trauerarbeit

Vor allem die psychischen Aspekte werden in der Ausbildung vermittelt. Die Weiterbildung zur Palliativfachkraft umfasst im Verhältnis zu gleichartigen Weiterbildungen eine geringe Stundenanzahl, die meistens zwischen 120 und 200 Stunden für die Theorie liegt. Dabei wird, je nach Schulform, in Wochenendveranstaltungen, Blöcken oder in durch den Abendunterricht gelehrt. Manche Anbieter empfehlen zudem, dass ein Praktikum über 20 bis 40 Stunden, das vorher geleistet werden sollte. In einigen Ausbildungen ist die Hospitation oder das Praktikum verbindlich.

Die gesicherte Aus- und Weiterbildung als Palliativfachkraft erscheint in erster Linie Medizinern und Pflegekräften interessant, die regelmäßig Sterbende behandeln müssen. Wenn heutzutage die moderne Medizin an die eigenen Grenzen stößt und die Mitarbeiter einsehen müssen, dass sie den Schwerkranken trotz der vielen modernen Behandlungsverfahren und Erfahrungen aus der Forschung keinerlei Heilung widerfahren lassen können, dann gilt es, wenigstens eine sehr gute Versorgung und Begleitung des Patienten sicherzustellen. Eine solche Aufgabe stellt sich die palliative Medizin.

Alle die, welche im beruflichen Alltag mit sterbenden und schwerkranken Menschen arbeiten und diesen mit einer bestmöglichen Kompetenz begegnen möchten, um eine optimale Gestaltung des letzten Abschnitts im Leben zu unterstützen, sollten die Fortbildung zur Palliativfachkraft in Erwägung ziehen. Die Breite der angebotenen Themen reicht hierbei von der Schmerztherapie über die verschiedenen Krankheitsbilder in der Palliativmedizin bis zur Hospizarbeit und der Betreuung der Angehörigen bzw. der Hinterbliebenen.

Oft bietet sich die Palliativweiterbildung ebenfalls für psychosoziale Berufe an, denn nicht nur Ärzte und Krankenpfleger können einen Beitrag für die Begleitung und die Versorgung Schwerkranker und Sterbender leisten. In den meisten Fällen geht ein tragischer Gesundheitszustand mit sehr hohen psychischen Belastungen für die Patienten und die Angehörige einher.

Die Gegebenheit, dass die moderne Medizin keine Heilung versprechen kann, und die Aussicht auf einen baldigen Tod, bringen die Beteiligten an die psychischen und physischen Belastungsgrenzen. Eine fachkundige Betreuung zum Beispiel durch Sozialpädagogen kann in diesem Fall eine bedeutende Stütze sein. Neuste Forschungen haben außerdem gezeigt, dass die Psyche einen großen Einfluss auf das Schmerzempfinden der Betroffenen haben kann.

Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Palliativmedizin für Mitarbeiter psychosozialer Berufe richten sich vor allem an Theologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter und Psychologen. Hierbei sollte stets darauf geachtet werden, dass die Fortbildung den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht. Wichtige Inhalte sind dabei unter anderem die Hospizarbeit, die Körperwahrnehmung, die Angehörigenarbeit, die Möglichkeiten der Palliativpflege, die Trauerarbeit und die Schmerztherapie,

Das Gehalt einer Palliativfachkraft

Aufgrund der vielen verschiedenen Berufsbilder, die im Bereich der Palliativpflege vertreten sind, können keine pauschalen Angaben zum Lohn gemacht werden. Pflegefachkräfte in der Palliative Care verdienen beispielsweise im Durchschnitt etwa 38.000 Euro brutto pro Jahr.
Andere Mitarbeiter verdienen etwa 3550 Euro brutto pro Monat. Das Gehalt beinhaltet dann zumeist auch schon den Zuschlag für eine eventuelle Rufbereitschaft.

Wird eine Palliativpflege nötig, übernehmen die Krankenkassen hierfür die Kosten. Bei einer häuslichen Pflege bedarf dies einer Verordnung vom Arzt, welche im Anschluss dem Palliativpflegedienst vorzulegen ist. Eine solche Kostenübernahme muss in jedem Fall beantragt werden. Hier hilft in jedem Fall der Sozialdienst des verantwortlichen Krankenhauses, der Pflegedienst oder die Palliativstation bzw. das Hospiz. Die dazugehörigen Pflegegrade müssen ebenfalls sehr schnell beantragt werden.

Wie viel verdient man als Palliativfachkraft in Deutschland?

Das durchschnittliche Gehalt für den Beruf Palliativfachkraft in Deutschland liegt bei 41282 Euro brutto pro Jahr.

In welchen Tätigkeitsfeldern wird der Beruf Palliativfachkraft in Deutschland gesucht?

Der Beruf Palliativfachkraft wird aktuell im Tätigkeitsfeld Medizin und Gesundheit gesucht.