Texte in Stellenanzeigen sind verbesserungsfähig | Zurück | | |
München, 8. Januar 2009 - Die meisten Fach- und Führungskräfte in Deutschland halten die Texte in Stellenanzeigen für verbesserungsfähig. Das ist das Ergebnis einer Serie von Kurzumfragen, die die Online-Jobbörse stellenanzeigen.de auf der eigenen Website durchgeführt hat.
 Es scheitert häufig schon an den Jobbeschreibungen: Einer der Umfragen zufolge verstehen nur 28,9 Prozent der Fach- und Führungskräfte die Jobbeschreibungen in Stellenanzeigen "in der Regel sehr gut". 33,6 Prozent begreifen häufig nicht so ganz, worin die Aufgabe im Unternehmen genau besteht. Weitere 37,5 Prozent wissen zwar die Jobbeschreibungen zu interpretieren, können sie aber nicht mit den Anforderungsprofilen in Verbindung bringen. An der Umfrage nahmen 429 Fach- und Führungskräfte teil.
 Bei den Unternehmensporträts sind die Meinungen geteilt. Lediglich 7,6 Prozent der Befragten einer weiteren Umfrage finden sie "aussagekräftig und informativ". 46,4 sind neutral und stimmen der These zu, es gebe eben so viele gute wie schlechte Unternehmensporträts. Für 46 Prozent dagegen berichten Unternehmen zu viel über ihre Produkte und Umsätze und zu wenig über sich als Arbeitgeber. An der Umfrage nahmen 237 Fach- und Führungskräfte teil.
 Wie glaubwürdig ist die Selbstdarstellung in der Stellenanzeige? Wie eine weitere Umfrage ergab, zweifeln viele Fach und Führungskräfte zudem die Authentizität der Arbeitgeberdarstellung in Stellenanzeigen an. Für "glaubwürdig und echt" halten diese 22,7 Prozent. 59,4 Prozent bedauern, dass es nach ihrer Ansicht Arbeitgeber "in den meisten" Stellenanzeigen an Glaubwürdigkeit und Echtheit vermissen lassen. 17,9 Prozent ziehen zwar die Authentizität der Selbstdarstellung in Zweifel, finden diesen Umstand aber "nicht weiter schlimm". An der Umfrage nahmen 313 Fach- und Führungskräfte teil.
 "Bewerber haben eine Menge Fragen, wenn sie Stellenanzeigen lesen: Worin besteht meine Aufgabe beim neuen Arbeitgeber - und was muss ich dafür mitbringen? Welches Unternehmen steht hinter dem Angebot? Offensichtlich gelingt es nicht allen Arbeitgebern, diese Fragen in ihren Anzeigentexten für alle Bewerber befriedigend zu beantworten. Hier schlummert ein gutes Potenzial, um Anzeigenschaltungen effizienter zu machen", sagt Michael Weideneder, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.

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