HR setzt 2011 Prioritäten neu: Rekrutierung im Fokus

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28.03.2011
Die Unternehmen in Deutschland stellen in diesem Jahr noch mehr neue Mitarbeiter ein als schon 2010. Entsprechend steht die Rekrutierung geeigneter Kandidaten neben der Führungs- und Managementqualität ganz oben auf der Agenda der Personalabteilungen, zeigt der "HR-Klima Index 2011" von Kienbaum, für den 417 Unternehmen befragt wurden.

Ebenfalls oben auf die Prioritätenliste setzen die Personaler die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und das Talent Management. "Die Arbeit der Personalbereiche deutscher Unternehmen wird in diesem Jahr wesentlich durch den anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung geprägt: Die Personaler setzen ihre Prioritäten neu, um die personellen Ressourcen für den Erfolg ihres Unternehmens zu sichern - und das angesichts engerer Talentmärkte", sagt Paul Kötter, Partner bei Kienbaum und Gesamtverantwortlicher der Studie.

Es hapert an der Ausstattung von HR
Auf der einen Seite steigen mit dem anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung und der Verknappung von Fachkräften die Anforderungen an die Personalarbeit, die für die Unternehmensentwicklung notwendigen personellen Ressourcen zu beschaffen, zu entwickeln und zu halten. Auf der anderen Seite hinkt die Ausstattung der Personalbereiche dieser Entwicklung jedoch deutlich hinterher, ergab die Kienbaum-Studie: Seit der ersten Erhebung des Kienbaum HR-Klima Index im Jahr 2006 entwickelt sich die Ausstattung der Personalbereiche in jedem Jahr langsamer als Umsatz und Beschäftigung.

Entwicklung der HR-Mitarbeiter steht wieder im Fokus
Die Kienbaum-Studie legt den Schluss nahe, dass nach Jahren der Kostensenkungen und Budgetkürzungen die Leistungsfähigkeit vieler Personalbereiche gefährdet ist. In den vergangenen Jahren hat HR zum Beispiel mit Shared Service Centern die Effizienz der Prozesse gesteigert. Nun stehen andere Maßnahmen im Fokus. Die Personalbereiche konzentrieren sich deutlich stärker auf die Kompetenzentwicklung der HR-Mitarbeiter und auf die interne Kundenzufriedenheit.

Stagnation in Sachen Positionierung von HR
Ansonsten ergab die Erhebung: Die Einbindung des Personalwesens in strategische Projekte und Initiativen nimmt weiter ab. "2011 setzt sich der Negativtrend der letzten Jahre fort", konstatieren die Studienautoren. Die Frage nach der Kundenorientierung von HR und Probleme, das Personalwesen stabil im Unternehmen zu positionieren, greift auch das Personalmagazin in seiner April-Ausgabe auf (Abonnenten können die Artikel am Ende dieser News aufrufen).

Die komplette Studie können Sie hier kostenfrei herunterladen: www.kienbaum.de


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