E-Learning kommt bei Managern an | Zurück | | | | |
| 29.04.2009 | 45 Prozent der Führungskräfte nehmen zur Aktualisierung ihres Wissen digitale Medien in Anspruch. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Bitkom-Studie. Die Entscheider haben sich sukzessive mit praktischen Tools angefreundet.
 Das meldet das Online-Portal CHECK.point-elearning. Weiter heißt es: Manager seien und blieben eine besondere Klientel. Die müsse manchmal konventionell und vor allem elegant an E-Learning herangeführt werden.
 Leadership-Qualitäten online vermitteln Bis vor kurzem bevorzugten Führungskräfte eher Präsenztrainings. E-Learning empfanden sie als unpersönlich, berichtet das Portal und zitiert Martina Pfleger, IT-Manager im Rahmen Service Integration bei Henkel: "Anfangs war ich sehr überrascht, weil mir der Online-Tutor eine Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben hat. Das war neu. Beim Präsenzseminar denkt man als Teilnehmer am Ende: So, jetzt bin ich fertig."
 Inzwischen erkennt Henkel beim E-Learning auch Vorteile: "Ich muss mich nicht aus dem Arbeitsalltag ausklinken und kann bei Bedarf schnell etwas nachschlagen. Wenn ich am PC für mich lerne, kann ich eine Aufgabe so oft anschauen, bis ich sie komplett verstanden habe. In einer Live-Situation fragt man bestimmt nur einmal."
 Skillsoft: Akzeptanz von E-Learning durch Manager mit attraktiven Programmen erhöhen Um Leadership-Qualitäten online zu vermitteln, habe es anfangs eben kaum oder wenig geeigneten Content gegeben, so CHECK.point-elearning. Inzwischen werden betriebswirtschaftliche Themen, Selbstmanagement oder Themen wie "Diversity" auch per E-Learning oder ls Blended Lösung adressiert. Daniel Venceslau, Leiter des Consulting Teams beim Anbieter Skillsoft, beschreibt die subtile Herangehensweise: "Der Begriff E-Learning wird im Dialog mit den Kunden, wenn es um Manager geht, kaum benutzt." Vielmehr gehe es darum, Informationen zu kanalisieren, schnell auffindbar zu machen und den Zeitaufwand zu begrenzen. Darum bietet Skillsoft auch Kurzfilme, bevorzugt aus den USA, in denen CEOs und andere hochrangige Führungskräfte (von General Electric, Starbucks oder Yahoo) erklären, wie sie ein Problem gelöst haben.
 Venceslau: "Die Akzeptanz ist höher, weil sich der Nutzer auf Augenhöhe fühlt." Ein Beispiel: Beim Audio-Event mit MIT-Guru Peter Senge hatten sich 500 deutsche Manager eingeloggt und nahmen die Möglichkeit wahr, dem Amerikaner live Fragen zu stellen. Stefan Janssen, Geschäftführer bei Skillsoft Mainland Europe: "Wir verzeichnen einen 50prozentigen Anstieg der Nutzerzahlen bei Führungskräfte-Trainings. Ein Trend, der derzeit getrieben wird von Themen wie Talentmanagement und Sustainibility." Auch die Option, sich mit wenigen Mouseclicks jederzeit eine bestimmte Information abrufen zu können, schätzen inzwischen viele Manager. Venceslau: "Die Regelmäßigkeit zählt. Es bringt nichts, jemanden alle drei Monate touchieren zu wollen."
 Virtual Classroom als Besprechungsraum Einige Nutzer empfinden den Virtual Classroom inzwischen als praktisch - etwa für Besprechungen. Dieses Tool, so CHECK.point-elearning ermögliche ein schnelleres und strukturiertes Arbeiten. Man erspare sich zeitraubende Reisen zu Tagungen und sei häufig nach ein oder zwei Stunden fertig.

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