Weiterbildung: 5 Tipps, wie Sie Ihren Boss überzeugen

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Lebenslang sollen wir lernen und so auch beruflich immer auf dem Laufenden bleiben. Doch vielen fällt es schwer, die Zeit dafür alleine in der Freizeit aufzubringen oder die Kosten für eine gewünschte Weiterbildung zu stemmen.
Möglicherweise beteiligt sich Ihr Arbeitsgeber ja durch eine begrenzte Freistellung oder Kostenübernahme und hilft Ihnen so, Ihren Wunsch nach mehr Bildung zu verwirklichen. Meist ist hier aber zunächst Überzeugungsarbeit zu leisten; denn viele Vorgesetzte fürchten den Ausfall des Arbeitnehmers während der Weiterbildung oder rechnen gar mit seiner Kündigung, wenn er eine bessere Qualifikation vorweisen kann.

Das sollten Sie bei einer Weiterbildung beachten

Grundsätzlich gilt natürlich: Ist ein Arbeitgeberwechsel tatsächlich das Ziel Ihrer Weiterbildung, dann sollten Sie sie nicht mit Unterstützung Ihres aktuellen Arbeitgebers angehen. Wenn Sie sie komplett außerhalb Ihrer Arbeitszeit absolvieren, ist sie weder genehmigungspflichtig noch müssen Sie sie überhaupt erwähnen, wenn Sie dies nicht möchten.
Soll Ihre Weiterbildung allerdings Ihnen und Ihrem aktuellen Arbeitgeber zugutekommen, lohnt sich ein Gespräch mit dem Vorgesetzten auf jeden Fall, denn von Ihrer Weiterbildung profitiert in der Regel auch er. Zwar gilt grundsätzlich, dass eine Unterstützung Ihrer Weiterbildung durch den Arbeitgeber freiwillig geschieht und Sie darauf keinen Rechtsanspruch haben, aber dennoch können gute Argumente Ohren und Geldbörsen öffnen:

Gestärkt fürs Daily Business

Aus einer Weiterbildung kommen Sie mit neuem Wissen, neuen Kenntnissen und evtl. einer weiteren Qualifikation wieder, die Sie im „daily business“ einsetzen werden.

Soft Skills nicht vergessen

Das trifft nicht nur für reines Fach- und Faktenwissen zu, sondern auch, wenn Sie gerne Ihre „soft skills“ verbessern möchten. Ein Seminar zu Gesprächsführung schult Sie zum Bespiel, wenn Sie im Vertrieb arbeiten und eine Weiterbildung in Sachen Team Building kann Sie zu einem besseren Projektleiter machen.

Wünsche klar formulieren

Machen Sie sich selbst vor dem Gespräch klar, welche Unterstützung Sie sich von Ihrem Arbeitgeber wünschen. Geht es um eine zeitliche Freistellung oder um eine finanzielle Unterstützung? Je weitreichender Ihre Wünsche sind, desto frühzeitiger sollten Sie Ihren Arbeitgeber in den Prozess einbinden, wenn Sie auf der Suche nach den richtigen Weiterbildungsmöglichkeiten für sich sind.

Betriebliche Lücken gezielt schließen

Denken Sie vielleicht auch darüber nach, mit Ihrer Weiterbildung bestehende Lücken im Unternehmen gezielt auffüllen zu können. Expandiert Ihr Unternehmen in neue Märkte, rennen Sie mit dem Vorschlag, einen Sprachkurs oder ein interkulturelles Training zu machen, eventuell offene Türen ein.

Interna checken

Erkundigen Sie sich auch bei Personal- oder Betriebsrat über unter Umständen vorhandene tarifliche oder betriebliche Vereinbarungen in Sachen „Weiterbildung“. Vielleicht gibt es hier bereits ein Setting, auf das Sie sich berufen können.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Verhandeln in Sachen Weiterbildung!

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