Auch wenn der Covid-19 Impfstoff in der Europäischen Union noch nicht zugelassen ist, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Denn mittlerweile wird es nicht mehr lange dauern, bis auch in Deutschland die Massenimpfungen der Bevölkerung gegen das Coronavirus beginnen können. Da der Impfstoff jedoch zunächst nur begrenzt verfügbar sein wird, soll er ausschließlich in zentralen Corona-Impfzentren verabreicht werden. Diese entstehen aktuell in jedem Landkreis und in den kreisfreien Städten. 

Impfzentren: Wo wird geimpft?

Weil die Impfung im ersten Schritt noch nicht in den Praxen niedergelassener Ärzte durchgeführt werden kann, wird gerade mit Hochdruck daran gearbeitet, Impfzentren an zentralen Orten einzurichten. Dabei greifen die Kreise und Städte auf Räumlichkeiten wie Messehallen, Sporthallen, Hotels und Stadien zurück. In Coburg beispielsweise entsteht ein Impfzentrum in der Kulturhalle und in Fulda wird künftig in der Waideshall des Kongress- und Tagungshotels Esperanto geimpft.

In vielen Bundesländern ist die Planung der Zentren noch nicht abgeschlossen. Zudem geben nicht alle Bundesländer die Standorte ihrer Corona-Impfzentren bekannt, da sie ungebetene Gäste vermeiden möchten. Die Adressen werden nur denjenigen genannt, die für eine Impfung berechtigt sind. 

Medizinisches Fachpersonal gesucht

Laut der Gesundheitsministerkonferenz werden sich etwa 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Ab Mitte Dezember sollen die Impfzentren in den meisten Bundesländern einsatzbereit sein, obwohl noch unklar ist, ob ein Impfstoff der Unternehmen Biontech, Moderna oder Pfizer bis dahin durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen wurde. 

Auch wenn man demnach noch nicht genau weiß, wann mit den Impfungen begonnen werden kann, möchten die Zentren gut vorbereitet sein, um möglichst viele Menschen in kürzester Zeit impfen zu können. Zusätzlich soll es auch mobile Teams geben, die sich um Risikogruppen kümmern und beispielsweise in Altenheime fahren, um die Menschen dort direkt zu impfen, ohne, dass diese extra zum Zentrum anreisen müssen. Um zu gewährleisten, dass die Menschen schnellstmöglich mit den verfügbaren Ressourcen gegen das Coronavirus geimpft werden können, sobald der Impfstoff zugelassen ist, sollen die meisten Zentren an 7 Tagen die Woche von 7 bis 21 Uhr geöffnet sein, was natürlich auch dementsprechend viel Personal erfordert. Deshalb wird für die Impfzentren nun händeringend nach Unterstützung von medizinischem Fachpersonal gesucht. 

Wer kann helfen?

Die Impfung selbst kann auch von medizinischen Fachangestellten übernommen werden, über die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen dürfen allerdings nur Ärzte aufklären. 

Gesucht werden vor allem:

  • Medizinisches Assistenzpersonal (m/w/d)
  • Krankenpfleger (m/w/d)
  • Apotheker (m/w/d)
  • Altenpfleger (m/w/d)
  • Medizinisch-technische Assistenten (MTA) (m/w/d)
  • Krankenpflegehelfer (m/w/d)
  • Medizinische Fachangestellte (MFA) (m/w/d)
  • Notfallsanitäter (m/w/d)
  • Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) (m/w/d)
  • Medizinstudenten im praktischen Jahr / im höheren Semester (m/w/d)
  • Ärzte (m/w/d)
  • Ärzte im Ruhestand oder in Elternzeit (m/w/d)
  • Vertragsärzte, die neben ihrer Praxistätigkeit unterstützen können (m/w/d)
  • Privatärzte (m/w/d)
  • Klinik- und Reha-Ärzte (m/w/d)
  • Ärzte aus anderen Berufszweigen (z.B. Pharmaindustrie) (m/w/d)
  • Ärzte in Weiterbildung (m/w/d)
  • Derzeit nicht tätige Ärzte (m/w/d)
  • Hebammen (m/w/d)

Zudem werden Mitarbeiter mit kaufmännischer Ausbildung gesucht, die den Ablauf verwalten.

Fazit

Um eine flächendeckende Impfung gegen das Coronavirus zu gewährleisten, braucht es eine Menge helfender Hände. Diese verantwortungsvolle Aufgabe gelingt nur gemeinsam. Falls du eine der oben genannten Qualifikationen besitzt und mit anpacken möchtest, dann klicke einfach hier und schaue nach, ob ein Impfzentrum in deiner Nähe nach Fachpersonal sucht.

Hier wird gesucht