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Edeloptics GmbH 22.09.2021

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Finanzbuchhaltung, Mahnwesen Stellenangebote

Zahlen sind das wichtige Werkzeug der Buchhalter/in. Die Buchhaltung eines Unternehmens unterliegt in diesem Job deinem Fachwissen. Du hast den Überblick über die Einnahmen und die Ausgaben. Damit erkennst du auch als einer der ersten im Betrieb Erfolge und Verluste. Mit deiner Arbeit bist du eine der Säulen des langfristigen Unternehmenserfolgs. 

Die Aufgaben der Buchhalter/in

Täglich arbeitest du in der Buchhaltung mit Zahlen. Du hältst Einnahmen, die die Firma erzielt, ebenso fest, wie die Ausgaben der Firma. Abgesehen von den Inhabern und Geschäftsführern gibt es in einem Betrieb niemanden außer dir, der so umfassend über die Finanzlage Bescheid weiß. Buchhalter/innen erfahren die Ein- und Ausgänge nicht nur, sie ermitteln ebenso Gewinne und Verluste. 

Als Bilanzbuchhalter/in bist du eine wichtige Hilfe für die Steuerfachangestellten. Du bereitest alle Informationen für die Finanzbuchhaltung vor, sodass einem sauberen Abschluss nichts im Weg steht. Gleichzeitig sorgst du dafür, dass keine Forderungen des Unternehmens offen bleiben. 

Du übernimmst Teile des Rechnungswesens und arbeitest dafür eng mit den anderen Abteilungen des Unternehmens zusammen. So weist du auf offene Forderungen hin. Mit Hilfe der Zahlen und von dir vorgenommenen Buchungen bewertest du beispielsweise die Effizienz der Materialwirtschaft. 

Da du die Finanzen eines Unternehmens wie deine Westentasche kennst, fallen dir Unstimmigkeiten sofort auf. Du erteilst deinen Vorgesetzten regelmäßig Auskunft darüber, ob sich die finanzielle Lage im Gleichgewicht befindet. Deine Aufgabe ist es auch, die Kaufkraft einer Firma zu bewerten. Du hast in diesem Beruf ein entscheidendes Mitspracherecht bei Investitionen und arbeitest hierfür eng mit den Entwicklern zusammen. 

Als Finanzbuchhalter/in kennst du dich bestens mit dem Steuer- und Bilanzrecht aus. Im Rechnungswesen und der weiteren Buchhaltung erfasst du sämtliche Zahlen mit dem Computer und verarbeitest diese digital weiter. Mit Hilfe spezieller Software ermittelst du wichtige Bilanzsummen. 

Du nimmst alle für die Buchhaltung wichtigen Buchungen vor: 

  • Waren-Ein- und Ausgänge
  • Anschaffungen
  • Abschreibungen sämtlicher Güter
  • Anschaffungskosten
  • Investitionsrücklagen
  • Verbindlichkeiten
  • Gewinne

Weiterhin übernimmst du den Bereich der Lohnbuchhaltung. Hier bist du für die Lohnabrechnung der Mitarbeiter verantwortlich. Außerdem trägst du dafür Sorge, dass Sozialabgaben ordnungsgemäß geleistet werden. Als Lohnbuchhalter/in hältst du die entstehenden Personalkosten fest und kannst deinen Vorgesetzten darüber Auskunft geben. 

Du dokumentierst alle finanziellen Geschäftsvorfälle und legst damit den Grundstein für die Arbeit der weiteren Abteilungen. So bilden deine Zahlen und die von dir dokumentierten Vorgänge eine wichtige Grundlage für das Controlling einer Firma. 

Was verdienen Buchhalter/innen?

Ob im Einzelhandel, in großen Konzernen anderer Branchen oder in der Medizin: Buchhalter/innen werden überall gebraucht. Dabei genießt du national und international Ansehen. Nach einer sehr anspruchsvollen und umfangreichen Ausbildung startest du in diesem Beruf bereits mit einem hohen Einstiegsgehalt. 

Ohne umfangreiche Berufserfahrung kannst du auf auf ein Jahreseinkommen von durchschnittlich 30.000,00 bis 35.000,00 Euro hoffen. Hast du eine akademische Ausbildung abgeschlossen, sind diese Verdienstchancen mit bis zu 50.000,00 Euro deutlich höher. 

(Quelle zu Gehaltsangaben: Gehalt.de / Stand: 01/2019)

Mit einem kaufmännischen Abschluss und mehreren Jahren Berufserfahrung in der Tasche, steigt dein zu erwartendes Gehalt noch einmal an. Bis zu 40.000,00 Euro sind dann im Durchschnitt möglich. Als Finanzbuchhalter/in und als Fachkraft mit internationaler Ausrichtung kannst du oftmals auf ein deutlich höheres Einkommen hoffen. 

Buchhalter/in: die Voraussetzungen

Eine Vorliebe für Zahlen ist die beste Grundlage, um den Anforderungen in der Buchhaltung gewachsen zu sein. Gerade als Bilanzbuchhalter/in musst du den Umgang mit Zahlen nicht nur beherrschen, du musst sie ebenso interpretieren können. 

Für die Buchführung gibt es keine separate Ausbildung. Möchtest du hier arbeiten, brauchst du eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. Für den Einstieg in die Buchführung eines Unternehmens sind außerdem mehrere Jahre Berufserfahrung erforderlich. 

Entscheidest du dich für eine rein kaufmännische Ausbildung, ist die Mittlere Reife als Schulabschluss ausreichend. Für eine akademische Ausbildung brauchst du ein erfolgreich abgeschlossenes Abitur. Ein möglicher Studiengang ist das Studium zum Betriebswirt. 

Hast du nach Abschluss deiner Ausbildung fünf Jahre lang in der Buchhaltung eines Unternehmens gearbeitet, kannst du die offizielle Prüfung als Buchhalter/in anstreben. Diese wird von den Industrie- und Handelskammern bundesweit angeboten. Dieser Prüfung geht neben dem Job eine mehrere Monate andauernde IHK-Ausbildung voraus. 

Erst, wenn du die grundlegende Prüfung als Buchhalter/in bestanden hast, kannst du dich als Bilanzbuchhalter/in weiterbilden. Auch dieser Abschluss zieht wieder eine Prüfung durch die IHK nach sich. 

Buchhalter/in auf dem Stellenmarkt

Jedes Unternehmen muss sich zwangsläufig mit der Buchhaltung auseinandersetzen. Das wird in Deutschland und auch in anderen Ländern vom Gesetz festgelegt. Die Finanzen eines Betriebs müssen unabhängig von dessen Größe und Branche nachvollziehbar sein. Diese Ausgangsposition schafft gute Jobchancen für Buchhalter/innen. 

Als ausgebildete/r Buchhalter/in hast du mehrere Chancen: 

  • Mit der Grundausbildung kannst du in verschiedensten Firmen arbeiten. Du arbeitet als geprüfte/r Buchhalter/in beispielsweise in der Rechnungsabteilung. Hier kommunizierst du mit Mitarbeitern und Kunden. Auch Beschwerden, die es aufgrund der Rechnungslegung gibt, fallen in kleinen Betrieben in deinen Zuständigkeitsbereich. Leider hast du in kleinen Firmen oft keine Aufstiegschancen. 
  • Hast du dich als Finanzbuchhalter/in spezialisiert, bist du für große Konzerne interessant. Hier kannst du mit deiner Spezialisierung die Zukunft des Unternehmens aktiv mitgestalten. Oft bietet sich hier auch die Möglichkeit, als Berater der Geschäftsleitung zu agieren. 
  • Möchtest du dein Fachwissen flexibel anwenden, kannst du dich nach der bestandenen Ausbildung selbständig machen. Du betreust dann kleinere Firmen oder Selbständige und übernimmst für sie die Buchführung. 

Weiterbildung für Buchhalter/innen

Macht dir deine Arbeit Spaß, kannst du dich durch gezielte Weiterbildung weiterentwickeln. Erfahrene Buchhalter/innen mit Fortbildungen im Rechnungswesen können sich im Controlling einer Firma festigen. Die Controllingabteilungen arbeiten noch enger mit den Vorstandsetagen der Konzerne zusammen. Mit einem festen Platz im Controlling steht dir die Tür in die Chefetage offen. 

Die Buchhaltung ist ein sehr komplexes Gebiet. Da du hier neben dem Steuer- und Handelsrecht auch mit dem Finanzrecht vertraut sein musst, gibt es Spezialisierungen. Sie dienen ausgebildeten Buchhaltern und Buchhalterinnen als Fortbildung. So kannst du dich beispielsweise zum Bilanzbuchhalter oder Bilanzbuchhalterin weiterbilden. Ebenso ist eine Fortbildung zum Steuerberater oder Manager möglich. 

Um deine Karrierechancen zu optimieren, solltest du bemüht sein, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Schaue dabei über die Landesgrenze hinaus und setze dich im Rahmen spezieller Kurse beispielsweise mit dem internationalen Handelsrecht auseinander. Globale Beziehungen werden für Firmen immer wichtiger. Um sich in länderübergreifenden Verhandlungen gut zu schlagen, sind viele Betriebe auf ausgebildete Experten angewiesen.