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HR-Manager müssen ihr Digital-Know-how regelmäßig auffrischen

Beate Kohnhaeuser 2018/11/26

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Bei der HR TEC Night können HR-Manager ihren digitalen Wissensstand ohne großen Aufwand regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Warum das so wichtig ist, erläutern die HR-TEC-Night-Gründer Robindro Ullah und Micheal Witt, im Interview.

Digitales Performance-Management, Online-Assessment-Center – auch im Personalwesen schreitet die Digitalisierung voran. Automatisierte Prozesse sparen Zeit und Kosten ein, digitale Plattformen und mobile Anwendungen eröffnen HR-Verantwortlichen völlig neue Möglichkeiten. Allerdings fehlt es vielen noch am nötigen Know-how, um dieses Potenzial auszuschöpfen. Abhilfe soll die HR TEC Night schaffen. Die vom CEO der Trendence Institut GmbH Robindro Ullah und dem selbstständigen Recruiting Berater Michael Witt, ursprünglich in Stuttgart ins Leben gerufene Veranstaltung findet mittlerweile in mehreren deutschen Großstädten statt, um HR-Manager aus der Region über die neuesten Trends und Technologien für das Personalwesen zu informieren.

Welche Idee steckt hinter der HR TEC Night?

Robindro Ullah: Mit der HR TEC Night bieten wir HR-Managern die Möglichkeit, ihren digitalen Wissensstand regelmäßig, schnell und kostengünstig zu aktualisieren beziehungsweise auszubauen. Wichtig ist dabei, ihnen zu vermitteln, dass die Digitalisierung keine Arbeitsplätze wegrationalisiert, sondern sie von repetitiven, administrativen Tätigkeiten entlastet. Das können sie aber nur nachvollziehen, wenn sie über ein aktuelles Grundwissen im Bereich digitaler Technologien verfügen.

Warum hat die HR-Branche hier Ihrer Ansicht nach noch Nachholbedarf?

Michael Witt: Wir beschäftigen uns schon seit vielen Jahren mit Recruiting-Trends und vor allem mit der Digitalisierung in diesem Bereich. Dabei ist uns aufgefallen, dass die eher konservative HR-Branche nicht genug passende Fort- und Weiterbildungen anbietet. In der Regel nehmen HR-Manager einmal im Jahr an einem der großen Personal-Management- und Recruiting-Kongresse teil. Das reicht unserer Meinung nach nicht. Ein Personaler sollte sein Digital-Know-how in regelmäßigen Abständen auffrischen, denn es veraltet schnell. Deshalb haben wir die HR TEC Night gegründet – ein Meet-Up, bei dem man sich mehrmals im Jahr auf den neuesten Stand bringen kann. Und das mit 17 Euro nicht viel mehr kostet als eine Kinokarte.

Es gibt ja verschiedene Themen und Technologien im HR-Bereich – und damit auch unterschiedliche Zielgruppen. Wie adressieren Sie Ihr Publikum entsprechend?

Robindro Ullah: Jede HR TEC Night steht unter einem bestimmten Motto. Am 25. Oktober in Stuttgart ging es zum Beispiel um Künstliche Intelligenz. Und bei unserem nächsten Event in Stuttgart am 11. Dezember lautet das Thema: „Digitale Mitarbeiterkollaboration – der digitale Arbeitsplatz“, also alles rund um den „New Work“-Trend.
Wie viele Leute kommen denn zu einer TEC Night?
Michael Witt: Das hängt vom Inhalt ab. Besonders gut besucht sind Veranstaltungen im Bereich Digital Recruiting. Bei der letzten Veranstaltung zu diesem Thema waren fast 70 Leute da. Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Personalwesen – etwa im People Development – zieht erfahrungsgemäß viele Teilnehmer an. Wir überlegen daher, die Vorträge zu besonders beliebten Themen auch zu streamen.

Und wie läuft so ein Abend ab?

Robindro Ullah: Das Schema der HR TEC Night ist immer gleich: Vertreter eines Anwenderunternehmens und eines Lösungsanbieters präsentieren anhand von praktischen Beispielen, wie und zu welchem Zweck eine Software oder Plattform zum Einsatz kommt und welche Vorteile sie bietet. Danach gibt es immer eine Podiumsdiskussion, die Michael und ich gemeinsam moderieren. Und anschließend haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Networking – bei Snacks und Bier.

In welchen Städten gibt es die HR TEC Night, und wie oft findet sie statt?

Michael Witt: Wir sind in Stuttgart gestartet und haben das Konzept dann auf Köln und Düsseldorf ausgeweitet. 2019 kommen Hamburg, München und Leipzig dazu. Pro Stadt sind zwei bis vier HR TEC Nights im Jahr vorgesehen. Außerdem planen wir eine „Female HR TEC Night“ in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk nushu.de. Unser Ziel ist es, eine richtige Tech-Community für die HR-Branche aufbauen, in der relevante Themen diskutiert und vorangetrieben werden.

Letzte Frage: Wo gib es die Eintrittskarten?

Michael Witt: Die Karten sind im Xing-Ticket-Shop oder bei uns auf der Homepage unter der jeweiligen Stadt auf www.hrtecnight.com erhältlich. Abonnenten des Newsletters bekommen Prämien beziehungsweise einen Preisnachlass.

 

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