Der Preis für das verbreitetste trendige Mode-Accessoire im Jahre 2020 geht ganz eindeutig an die Schutzmaske. Mittlerweile sehen wir sie in allen möglichen Formen und Farben, mit bunten Mustern und in kreativen Abwandlungen, teilweise zu exorbitanten Preisen. Kein Wunder, schließlich müssen wir den Mundschutz nun sowohl beim Einkaufen als auch beim Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln tragen. Und da wir sowieso kaum aus dem Haus kommen, ist es nicht wirklich verwerflich bei diesen notwendigen Aktivitäten gut aussehen zu wollen. Allerdings sind die Masken derzeit so gefragt, dass es relativ schwierig sein kann, noch eine zu ergattern.

Unser stellenanzeigen.de-Kollege Stefan K. weiß sich da zu helfen! Am Wochenende hat er die alte Nähmaschine seiner Oma reaktiviert und zeitgemäßes Outfit hergestellt. Dafür hat er alte T-Shirts aus 100 % Baumwolle verwendet.

Was du für deine Maske brauchst:

  • Schnittmuster für eine Maske
  • Alte T-Shirts aus 100 % Baumwolle
  • Nähmaschine
  • Schere
  • Bänder (Elastikkordeln, Jersey-Stretchband oder Schrägbänder zum zubinden)

Schritt 1:

Lade dir zuerst das Schnittmuster herunter und drucke es anschließend aus. Falls dir die Vorlage zu klein ist kann du diese in den Druckeinstellungen vergrößern. Danach schneidest du dir die Vorlage zurecht. Jetzt kannst du die Vorlage auf die Innenseite des Stoffes zeichnen und zwei spiegelverkehrte Paare erstellen. Anschließend schneidest du die einzelnen Stoffteile aus.

Schritt 2:

Nun legst du die gegengleichen Teile übereinander und steckst sie an der langen Außenseite mit Stecknadeln zusammen. Die Außenseite sollte dabei jedoch innen liegen. Anschließend nähst du die Stoffteile an der langen Außenseite zusammen und entfernst dabei die Stecknadeln. Als Nahtzugabe empfehlen wir etwa 0,5 Zentimeter.

Schritt 3:

Jetzt legst du die beiden Stoffteile übereinander, die Außenseite sollte dabei wieder nach innen zeigen. Dann steckst du beide Teile sowohl an der oberen als auch an der unteren Seite mit Stecknadeln zusammen. Nun kannst du alle abstehenden Fäden mit der Schere abschneiden und dann die Maske durch eine der beiden offenen Seitenteile von links auf rechts drehen. Die Außenseite zeigt nun wieder nach außen. Wenn du möchtest, kannst du die Nähte nun bügeln, damit der Mundschutz gut in Form bleibt.

Schritt 4:

Anschließend schlägst du beide Außenränder der offenen Seitenteile jeweils ein paar Millimeter nach innen ein. Dann fixierst du die Seite in der Mitte mit einer Stecknadel. Nun nimmst du das Band zum Befestigen und legst die Enden oben und unten in die eingeschlagene Innenseite ein. Dann befestigst du die Enden mit Stecknadeln. Zuvor solltest du ausprobieren, wie lang das Band sein muss, damit es zu deiner Kopfform passt.

Schritt 5:

Jetzt kannst du die noch offenen Seitenteile mit den Elastikkordeln zusammen nähen und währenddessen die Stecknadeln entfernen. Wenn du möchtest, kann du die Seitenteile auch zweimal nähen. Das sorgt für mehr Stabilität.

Schritt 6:

Zum Schluss schneidest du nun noch alle abstehenden Fäden oder vernähst diese mit der Hand. Und fertig ist deine ganz persönliche Maske!

Was bei unserem Kollegen herausgekommen ist, siehst du auf den folgenden Bildern. Vielleicht fühlst du dich ja nun inspiriert, es Stefan gleichzutun und ebenfalls die alte, verstaubte Nähmaschine aus dem Keller zu holen 😉

Achtung: Gesichtsmasken die selber genäht werden sind sogenannte „Behelfs-Mund-Nasen-Masken“. Sie können den jeweiligen Träger vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus nicht explizit schützen, verringern jedoch die Gefahr auf weitergetragene Erreger durch Husten oder Atmen. Abstandsregelungen sind trotzdem weiterhin zu beachten!

#maskeauf

Masken selber nähen

Masken selber nähen - Coronavirus

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Quelle: tagesspiegel.de


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