Montagsblues ade: Tipps für einen guten Start in die Woche

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Wer kennt ihn nicht – den Montagsblues?  So nennt man die Beschwerden, die einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung am Montag insbesondere morgens plagen. Diese Beschwerden können psychischer und/oder physischer Natur sein: Neben Müdigkeit, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne leiden die Betroffenen unter schlechter Laune und chronischer Unlust. Die Ursache dafür ist, dass viele von uns gern faulenzen und sich lieber den schönen Dingen des Lebens hingeben als den ganzen Tag zu arbeiten. Und am Wochenende hat man wieder einmal gesehen, wie schön das Leben eigentlich sein kann…

Samstag und Sonntag waren so schön, und am liebsten wäre es dir, wenn deine Erholungsphase nie enden würde? Wenn du am Montag überhaupt keine Lust auf die Arbeit hast, kannst du in diesem Artikel Tipps dafür finden, was du dafür tun kannst, damit deine Woche möglichst gut startet.

15 Tipps für einen guten Wochenstart

1. Das Büro am Freitag fit für die neue Woche machen

Der Freitag sollte der Tag in der Woche sein, an dem das Büro aufgeräumt wird. Du kannst an diesem Tag auch einen Plan für die kommende Woche aufstellen. Auf diese Weise behältst du den Überblick, und die Aufgaben wachsen dir am Montag nicht über den Kopf. Wichtig ist, dass du am Freitagabend oder -mittag das Büro mit einem guten Gefühl verlässt. Übrigens: Für den Wochenbeginn solltest du Aufgaben einplanen, die dir besonders leichtfallen.

2. Samstags- und Sonntagsarbeit für Freiwillige

In manchen Firmen wie zum Beispiel Online-Shops, an welchen am Wochenende viel los ist, gibt es die Möglichkeit für manche Mitarbeiter, samstags oder sonntags freiwillig Überstunden zu machen, welche selbstverständlich bezahlt oder in Freizeit abgegolten werden. Auf diese Weise gibt es am Montag weniger Arbeit zu erledigen, und der Blues fällt nicht mehr so stark aus. Das bedeutet natürlich nicht, dass du immer derjenige sein musst, der am Samstag oder am Sonntag im Dienst ist.

3. Das Wochenende zur Erholung nutzen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Das Ende der Woche ist zu Erholungszwecken da. Doch nicht immer klappt das mit dem Entspannen: Der Terminkalender ist gefüllt mit vielen Freizeitaktivitäten, und die restliche Zeit, die noch verbleibt, hast du damit verbracht, deinen Haushalt auf Vordermann zu bringen. Plane deine Freizeitaktivitäten deshalb möglichst so, dass dir an jedem Wochenende noch genügend Zeit für dich selbst bleibt.

4. Alkoholkonsum einschränken

Eine häufige Ursache für den Montagsblues ist übermäßiger Alkoholkonsum am Wochenende, der bis in den Wochenbeginn hinein nachhängen kann. Auch Nächte, die in der Disco durchgefeiert wurden, sind schuld an jenem Jetlag, der manche Menschen am Montag plagt. Während der Körper solche Aktionen in jungen Jahren häufig noch ohne größere Probleme mitmacht, verzeiht er in späteren Jahren vieles nicht mehr so schnell. Gehe deshalb so achtsam wie möglich mit deinem Körper um und mute ihm am Ende der Woche nicht zu viel Ungesundes zu.

5. Kaffeeklatsch am Sonntag – nicht zu spät

Am Sonntag gibt es bei dir Kaffee und Kuchen? Pass auf, dass du nach 16 Uhr keinen koffeinhaltigen Kaffee mehr zu dir nimmst. Ebenso tabu sind ab dieser Uhrzeit Cola und andere koffeinhaltige Getränke wie schwarzer Tee. Damit beugst du Einschlafschwierigkeiten am Sonntag vor, die viele Personen ohnehin aufgrund der veränderten Aufwachzeiten plagen.

6. Das Aufstehen am Montag fällt schwer?

  • Wichtig ist, dass du am Sonntag nicht zu spät ins Bett gehst, doch trotz Verzicht auf Koffein am Abend haben zahlreiche Menschen am Sonntagabend Einschlafschwierigkeiten, da ihnen Gedanken über die nächste Woche durch den Kopf gehen und da sie am Samstag und am Sonntag lange geschlafen haben. Gegen Einschlafschwierigkeiten können je nach Belieben Entspannungsübungen, Yoga, Meditation oder Autogenes Training helfen. Auch ein warmes Bad am Abend oder ein spezieller Einschlaftee z. B. mit Passionsblumenkraut oder mit Baldrian können dabei helfen, leichter einzuschlafen.
  • Wer seinen Wecker hasst, sollte sich überlegen, sich einen Wecker mit Wake-up-light zuzulegen. Dieser imitiert einen natürlichen Sonnengang und sorgt damit für ein sanfteres Aufwachen.

7. Am Morgen viel Zeit einplanen

Stelle dir den Wecker am Montagmorgen schon ein bisschen eher. So hast du mehr Zeit für das, was du vor der Arbeit gern noch machen möchtest: Pilates, eine ausgiebige Dusche oder ein anderes Ritual, dem du dich am Morgen gern widmest (siehe auch unten). Ein zu hektischer Montagmorgen vermiest vielen Berufstätigen die Laune und ist ein schlechter Start in die neue Woche.

8. Krankschreibungen am Montag sind verdächtig

Natürlich kann es sein, dass du dir am Wochenende eine fiese Erkältung eingefangen hast. Doch manche Arbeitnehmer sind wiederholt am Wochenbeginn krank, da ihnen die Umstellung vom Ende der Woche auf den Montag Schwierigkeiten bereitet. „Wer feiern kann, kann auch arbeiten“, lautet die Devise unter den Disziplinierten. So schwer es fällt, sich am Montagmorgen aus dem Bett zu plagen: Wenn du ein zuverlässiger Mitarbeiter sein möchtest, dann bleibe lieber nicht zu Hause, wenn du nicht ernsthaft erkrankt bist.

Good Morning

Bildquelle: www.istockphoto.com / IRINA KROLEVETC

9. Ein gutes Frühstück ist die halbe Miete

Wie wäre es mit einem leckeren Bircher-Müsli? Oder mit einem Vollkornbrot mit Gurke und Ei belegt? Was auch immer du gern am Morgen gern isst – sorge dafür, dass es sich um ein ausgewogenes Frühstück handelt, das dich fit für den Tag macht. Für viele gehört zu einem guten Frühstück auch die eine oder andere Tasse Kaffee dazu. Indem du früh genug aufstehst, sorgst du dafür, dass genügend Zeit für ein reichhaltiges Frühstück bleibt.

10. Musik im Auto oder per Kopfhörer

Vielen Menschen hilft es (nicht nur am Montag), im Auto oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln Musik zu hören, in Letzteren natürlich über Kopfhörer. Die eigene Lieblingsmusik hebt die Laune und bringt das Gehirn in Schwung. Wer sich lieber überraschen lässt, hört Radio.

11. Dein eigenes (Montags)ritual

Gibt es etwas, das dir viel Schwung für den Tag gibt? Das kann Zeitunglesen am Morgen sein, das Singen in der Dusche oder ein kleiner Umweg auf dem Arbeitsweg. Finde heraus, welche Aktivität dir den Kick gibt und für gute Laune sorgt.

12. Das kleine Pläuschchen mit Kollegen

Ein schönes Montagsritual im Büro ist der Austausch über das Wochenende: Während der Kaffee aufgebrüht wird, kann jeder Kollege erzählen, was er am Samstag und Sonntag alles erlebt hat. Diese Art von Austausch ist gut für das Betriebsklima und den Zusammenhalt im Team – und hilft ebenfalls gegen den Montagsblues.

13. Die Vier-Tage-Woche

Wer in Teilzeit arbeitet, hat, wenn der Vorgesetzte oder Chef damit einverstanden ist, die Möglichkeit, sich die Arbeitszeit auf vier Tage pro Woche zu verteilen. Wenn es sich mit deiner Arbeit vereinbaren lässt, kannst du es dir so einrichten, dass der Montag dein freier Tag ist. So kannst du dem Montagsblues „Ade“ sagen. Wenn du jedoch ansonsten nichts für deine gute Laune tust, kann das bedeuten, dass dein eventueller Blues auf Dienstag verschoben wird.

14. Der Wochenbeginn im Homeoffice

Bei dir ist Hopfen und Malz verloren – deine schlechte Laune am Wochenbeginn lässt sich durch keinen Trick der Welt vertreiben, und auch deine Kollegen hast du bereits mit deiner miesen Stimmung angesteckt? Vielleicht ist es in deinem Job möglich, den Wochenbeginn und vielleicht auch noch andere Tage in der Woche im Homeoffice zu verbringen. Dabei ersparst du dir wenigstens die Anfahrt ins Büro, doch um die Arbeit selbst kommst du nicht herum.

15. Wenn alles nicht hilft – Job wechseln oder lernen abzuschalten

Bei all den obigen Tipps wird davon ausgegangen, dass du einen Job gefunden hast, der gut zu dir passt. Wenn du dir sicher bist, im falschen Beruf oder in der falschen Position gelandet zu sein und dir die Sorgen bei dem Gedanken an den Montag bereits das Wochenende vermiesen, hilft es nur, dich nach einer anderen Arbeit umzusehen. Doch bevor du diesen Schritt gehst, kannst du auch mit einem Vorgesetzten darüber reden, ob du vielleicht neue Aufgaben übernehmen kannst.

Auch in besonders verantwortungsvollen Positionen kann es vorkommen, dass einem Mitarbeiter ein bestimmter Fall nicht aus dem Kopf geht und ihn bis ins Wochenende verfolgt. In diesem Fall solltest du lernen abzuschalten, sodass du dich am Ende der Woche gut erholen kannst. Dies kann anhand verschiedener Entspannungsverfahren gelingen oder auch mittels einer Therapie.

Zusammenfassung

Wie du gesehen hast, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Einstieg in die Arbeitswoche zu erleichtern oder zu versüßen. Ein Mix aus Vorbereitung, arbeitsvorbeugenden und -strukturierenden Maßnahmen, gesunder und bewusster Lebensweise und ein paar Utensilien wie Wake-up-light-Wecker oder MP3-Player kombiniert mit ganz eigenen Ritualen wird dir den Einstieg in eine erfolgreiche neue Woche erleichtern.

Besonders wichtig dafür, dass man sich bereits am Sonntag wieder auf die Arbeit freuen kann, ist ein wichtiges Betriebsklima. Wenn deine Kollegen für dich auch so etwas sind wie Freunde und du dich in deiner Arbeit wie zu Hause fühlst, wird der Montagsblues – wenn es ihn für dich überhaupt noch gibt – in erster Linie physische Facetten haben.

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