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Palliativpflegefachkraft Beruf, Aufgaben und Gehalt

Palliativpflege Jobs
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Palliativpflegefachkräfte betreuen und pflegen unheilbar kranke Patienten. Fachkrankenpfleger für die Hospiz- und Palliativpflege ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an den verschiedenen staatlich anerkannten Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Die Ausbildung zur Palliativpflegefachkraft

Die Palliativpflegefachkraft ist besonders für den Umgang mit schwerstpflegebedürftigen Menschen qualifiziert. Eine solche Kompetenz ist heute durch das steigend hohe Alter der Patienten immer wichtiger. Außer der eigentlichen pflegerischen Tätigkeit kommt oftmals noch die Begleitung der Angehörigen des Patienten hinzu. Ein solcher Lehrgang befähigt die Absolventen, mit den speziellen Situationen von mehrfach erkrankten Schmerzpatienten, Klienten und Menschen in der letzten Phase des Lebens unterstützend und mit viel Gelassenheit umzugehen. Jener Aspekt ist in der Palliativversorgung sehr wichtig, denn hier liegt der Schwerpunkt nicht auf der Heilung des Erkrankten, sondern dem Lindern der vorliegenden Leiden. Der generelle Ansatz konzentriert sich hierbei auf die Verbesserung der Lebensqualität und nicht auf das Verlängern des Lebens.

Für die Teilnahme an dieser Ausbildung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Altenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in nötig. Auch jeweils mindestens 2 Jahre Berufserfahrung innerhalb der letzten 8 Jahre sind wichtig. Die Weiterbildung im Bereich Palliative Care ist in jedem Fall DGP-qualifiziert und vermittelt sämtliche Kompetenzen, welche für eine kreative, symptomorientierte und individuelle Palliativpflege nötig sind. Die Aus- bzw. Weiterbildung umfasst 161 Stunden und führt danach zur Zertifizierung zur Palliativpflege- bzw. Palliativfachkraft. Diese Zertifikate sind in jedem Fall vollständig von den Krankenkassen anerkannt.

Die Ausbildung qualifiziert die Teilnehmer für die Arbeit im Palliativ-Team, im Hospizdienst, im Hospiz, auf der Palliativstation sowie als Palliativkraft in den einzelnen Pflegeeinrichtungen.

Die Inhalte der Ausbildung umfassen:

  • Schmerzbehandlung und –erkennung
  • Therapie und Diagnose von Begleitsymptomen
  • Sterbebegleitung bei Demenz
  • Akupressur
  • Aromatherapie
  • basale Stimulation

Auch die Krisenintervention und Notfallpläne werden in der Weiterbildung behandelt. Ebenso sind Wahrnehmung und Kommunikation zu erlernen sowie die Sterbe- und Trauerbegleitung.

Die Aufgaben einer Palliativpflegefachkraft

Die Aufgaben der Palliativpflegefachkraft bestehen in der Begleitung sterbender und schwerstkranker Menschen. Diese sind wegen der unterschiedlichen Situationen niemals gleich, aber immer besonders persönlich, nahe und zugleich intensiv. Dies macht die Palliativbegleitung zu einem besonderen Tätigkeitsbereich neben der Krankenpflege, wofür dementsprechend bedeutende Kompetenzen notwendig sind. Die Weiterbildung zur Palliativpflegefachkraft bereitet die Mitarbeiter auf die wichtige Aufgabe vor, Menschen bis an das Ende des Lebens zu begleiten. Sie betreuen auch die Angehörigen und stehen diesen in den besonders schweren Zeiten zur Seite.

Die Palliativpflege ist die Begleitung und Betreuung von schwerkranken Menschen oder Menschen mit degenerativen Krankheiten in ihrer letzten Lebensphase. Im Vergleich zur kurativen Therapie, welche durch die Bekämpfung von Symptomen und Ursachen, die Genesung des Patienten erreichen möchte, ist die palliative Pflege damit beschränkt, die Schmerzen und Symptome der Patienten abzuschwächen und bestenfalls zu lindern.

Die Palliativpflege soll in erster Linie dazu dienen, die Lebensqualität der Erkrankten so bestmöglich zu erhalten oder diese zu verbessern. Hierbei soll das Leben nicht auf die Kosten der Qualität hinausgeschoben werden. Die palliative Pflege distanziert sich erheblich von den Maßnahmen zur Sterbehilfe. Diese beinhaltet nicht nur die palliativmedizinische Versorgung der Erkrankten, sondern auch die soziale Interaktion, die spirituelle Seelsorge und die psychologische Betreuung. Hierbei sollen die Pflegeempfänger die Möglichkeit bekommen, ihren Lebensabend im heimischen Umfeld weiterhin zu verbringen.

Modelle für Palliativpflegefachkräfte

Sofern der Gesundheitszustand der Patienten es zulässt, können diese auf verschiedenen Wegen durch die Palliativpflegefachkräfte in heimischer Umgebung betreut werden. Durch die adäquate Versorgung und Symptomkontrolle der Betroffenen kann die Einweisung in das Krankenhaus oft sehr gut vermieden werden. Außer den ambulanten Palliativpflegediensten gibt es noch über 500 stationäre Einrichtungen in Deutschland, welche sich auf die palliative Versorgung spezialisiert haben.

Die Zahl der ambulanten Palliativpflegedienste in Deutschland, welche geprüfte Pflegekräfte mit einer zusätzlichen Ausbildung zum/zur Palliativpfleger/in beschäftigen, erhöht sich stetig. Jene Pflegedienste übernehmen Aufgaben wie die Therapien und die Überwachung des Pflegeempfängers und die Pflegeleistungen. Hierbei sollen die Pflegekräfte eine unterstützende und verständnisvolle Begleitung geben.

Ambulante Hospizdienste geben keinerlei pflegerische und medizinische Leistungen im eigentlichen Sinne. Die Palliativpatienten bekommen durch Hospizdienste lediglich eine spirituelle und psychosoziale Betreuung. Diese helfen den Patienten zum Beispiel bei der Bewältigung des eigenen Haushaltes, gehen mit den Patienten spazieren und helfen auch den Angehörigen im Umgang mit der schwierigen Situation.

Eine andere Möglichkeit, die Einweisung in das Krankenhaus zu verhindern, sind Hospize. Diese werden nicht als Alten- oder Pflegeheime verstanden, obwohl die Patienten meistens auch in einem Hospiz leben. In solchen Einrichtungen wird alles vermieden, was eine krankenhausähnliche Umgebung erzeugen kann. Die Arbeit im Hospiz wird von Pflegern, Ärzten und Physiotherapeuten und auch von Psychotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeitern übernommen. Außer den Vertretern der Glaubensrichtungen sind in den Hospizen wie bei ambulanten Hospizdiensten vor allem ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. Manche Hospize bieten die Möglichkeit, Palliativpatienten lediglich am Tag zu betreuen, sodass diese die Nacht zu Hause verbringen können.