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Palliativkraft Beruf, Aufgaben und Gehalt

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Stellenangebote Palliativkraft: Copyright: KatarzynaBialasiewicz

Die Palliativpflege ist nach dem Hospiz- und Palliativgesetz aus dem Jahr 2015 ein fester Teil der Gesundheitsversorgung. Die Umsetzung des Gesetzes setzt voraus, dass die Einrichtungen der Eingliederungshilfe die Chance einer Beratung und palliativen Begleitung in der Struktur integrieren. Genauso benötigen Mitarbeiter/innen in der Pflege separate Kompetenzen, um eine qualitative und sichere Versorgung bis zum Lebensende garantieren zu können.

Das geltende Curriculum basiert auf jener Annahme, dass Menschen mit einer mehrfachen und intellektuellen Beeinträchtigung die gleichen individuellen Bedürfnisse am Ende des Lebens haben, wie Menschen ohne eine Beeinträchtigung. Daher orientiert es sich an den Kernkompetenzen zur Palliativversorgung der Gesellschaft der EU für Palliative Care. Zugleich nimmt es die Bedürfnisse der Mitarbeiter in der Eingliederungshilfe und die Herausforderungen der Eingliederungshilfe in den Fokus. Die Inhalte werden bezüglich auf die Lebenswelt, das Verstehen, die Ausdrucksmöglichkeit und den herausfordernden Krankheitsbildern der zu begleitenden Patienten unterrichtet.

Die Aufgaben einer Palliativkraft

Die Aufgaben der Palliativkraft liegen darin die körperlichen Beschwerden wie Schmerzen zu erkennen und zu lindern. Sie müssen den sozialen, psychischen und spirituellen Bedürfnissen des kranken Menschen gerecht werden. Die Fachkräfte müssen zudem auf Sorgen und Fragen der Angehörigen reagieren können. Sie müssen zudem den gesetzlich Betreuenden und Angehörigen in ethischen Fragen, etwa zu den Themen Trinken, Essen, Diagnostik und Therapie unterstützen können.

Durch defensives Planen eine professionelle und ruhige Begleitung gewährleistet die Palliativkraft eine gute Pflege. Sie muss durch das Hinzuziehen der individuell ausgewählten Möglichkeiten der Unterstützung für Sicherheit und Entlastung sorgen.

Die meisten Patienten möchten, wenn es der Gesundheitszustand zulässt, die letzte Phase des Lebens Zuhause in der vertrauten Umgebung verleben. Verschiedene Angebote der Palliativpflege ermöglichen die ambulante Versorgung und Hilfe zu Hause. Dies ist die spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Solche Patienten mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich eingeschränkten Lebenserwartung, welche eine sehr aufwändige Versorgung benötigen, haben seit dem Jahre 2007 Anspruch auf spezielle ambulante Palliativversorgung im Rahmen ihrer Gesetzlichen Krankenversicherung. Dies ist im § 37b des Sozialgesetzbuches Fünf definiert. Hierbei wird die Leistung in jedem Fall von einem Haus- oder Krankenhausarzt verordnet und muss von der Krankenkasse in jedem Fall genehmigt werden.

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung umfasst pflegerische und auch ärztliche Leistungen. Dazu gehören die Notfall-, Kriseninterventions- und Rufbereitschaft rund um die Uhr sowie die psychosoziale Unterstützung in Zusammenarbeit mit der Sozialarbeit, Seelsorge und ambulanten Hospizdiensten. Die Versorgung rund um die Uhr kann eine Krankenhauseinweisung abwenden und es den Patienten ermöglichen, in Frieden dort zu sterben, wo sie lange gelebt haben.

Die Ausbildung zur Palliativkraft

In Form einer Weiterbildung im Bereich der palliativen Pflege lernt die Fachkraft die notwendigen Voraussetzungen, um schwer erkrankten Menschen zu helfen, bei denen es keinerlei Hoffnung auf Heilung gibt. Sie stehen diesen Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zur Seite.

Die Palliativkraft arbeitet mit solchen Menschen zusammen, welche an einer lebensbedrohlichen Erkrankung leiden, bei der in dem fortgeschrittenen Stadium keinerlei Hoffnung auf eine Heilung besteht. In dieser letzten Phase des Lebens ist die Fachkraft als Sterbebegleiter vor allem dafür verantwortlich, den Patienten beizustehen, wenn diese im Sterben liegen und generell für die Erhaltung der Lebensqualität zu sorgen. Die Palliativkraft steht den Patienten im Umgang mit der Krankheit und dem Tod bei und geht individuell auf die Wünsche und die Bedürfnisse ein. Das Ziel der palliativen Medizin ist nicht die Heilung des Kranken, sondern lediglich die Linderung der bestehenden Leiden. Für die Eignung zu dem Beruf des Sterbebegleiters sind deshalb die Einstellung und die Charaktereigenschaften zu Leben und Tod sowie zu der Würde des Patienten sehr wichtig.

Da die Ausbildung zur Palliativkraft in Form einer Weiterbildung zum/r Palliativpfleger/in abgeschlossen wird, ist diese generell für Personen gedacht, welche bereits eine Ausbildung im Bereich der Pflege aufweisen. Durch diese Weiterbildung eröffnen sich eine Reihe an neue Berufsperspektiven. Hierdurch ergibt sich auch die Chance eines Gehaltsaufstiegs.

Das Gehalt einer Palliativkraft

Weil die berufliche Qualifikation für eine Palliativpflege in Form von Weiterbildungen erlangt wird, bedeutet dies auch einen Gehaltsaufstieg. Hierbei fällt die Höhe des Lohns sehr unterschiedlich aus. Es gibt viele Faktoren, die hierauf einen Einfluss nehmen. Dazu gehört die jeweilige Einrichtung und der Arbeitgeber in der die Palliativkraft arbeitet. Hier kann zwischen privaten und öffentlichen Pflegediensten unterschieden werden.

Im öffentlichen Dienst verdient der Mitarbeiter etwa 3100 bis 3500 Euro brutto pro Monat. Hingegen verdienen Angestellte im Bereich der privaten Palliativpflege zwischen 2500 und 4000 Euro brutto pro Monat. Nicht nur die Größe des Pflegebetriebes hat einen Einfluss auf die Höhe des Gehalts, sondern auch die Erfahrung in dem Beruf. In aller Regel gilt, dass je länger die Fachkraft in dem Beruf tätig ist, umso mehr Berufserfahrung hat sie und umso höher fällt das Gehalt entsprechend aus.