6 Stellenanzeigen / Jobs für Karosseriebauer/in

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bei Auto Beyer in Rodgau
30.11.2019


bei B&K GmbH & Co. KG in Bad Oeynhausen
23.11.2019


bei B&K GmbH & Co. KG in Bad Salzuflen
23.11.2019


bei Select GmbH in Langenbrettach
20.11.2019


bei Autohaus Stadel Zweigniederlassung Autohaus Heermann und Rhein GmbH in Heilbronn
12.11.2019


bei DCO CONSULTING in Homeoffice
13.11.2019


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Karosseriebauer/in Jobs, Aufgaben und Gehalt

Karosseriebauer ist einer der traditionellen Berufe im Fahrzeugbau. In den letzten Jahren wurde das ursprüngliche Berufsbild zunächst durch den Karosserie- und Fahrzeugbauer und später durch den Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker ersetzt. Die Aufgaben wurden  vielfältiger. Traditionell beschäftigt sich der Karosseriebauer mit der Herstellung, dem Bau und der Reparatur verschiedener Karosserien. 

Die Aufgaben der Karosseriebauer

Ausgebildete Karosseriebauer sind häufig im Karosseriebau von Industrie und Automobilbranche tätig: Du übernimmst hier die Herstellung von Karosserien für verschiedene Fahrzeuge und kannst diese durch spezielle Techniken nach Kundenwunsch anpassen. Im Automobilbau bist du häufig für einen Teil der Fließbandarbeit verantwortlich.

Arbeitest du dagegen in einer Kfz-Werkstatt, gehört vorwiegend die Reparatur der Automobile zu deinen Aufgaben. Häufig ist dein Tätigkeitsfeld in den Werkstätten umfassender, sodass beispielsweise auch die Lackierung in deinen Zuständigkeitsbereich fällt. Du stellst nach einem Unfall die ursprüngliche Karosserie eines Fahrzeugs wieder her. Hier beseitigst du Dellen und Beulen und führst die notwendigen Vorbereitungen für die Lackarbeiten aus. Weiterhin beseitigst du Altersschäden. Du entfernt angesetzten Rost und unterstützt den Wiederaufbau der Karosserie. In Werkstätten arbeitest du Hand in Hand mit den Kfz-Mechanikern. 

Häufig wirst du auch beim Fahrzeug-Tuning aktiv. Du baust zum Beispiel Spoiler an und individualisierst mit verschiedenen Techniken die Fahrzeugkarosserie. Hierfür ist es allerdings wichtig, dass du dich mit den Einschränkungen des Gesetzgebers auskennst, denn nicht alle gewünschten Tuning-Vorhaben sind erlaubt. Nach dem Tuning am Karosseriebau erklärst du den Kunden, welche Anpassungen du an dem Auto vorgenommen hast und wie sie damit umgehen müssen.

In der Industrie übernimmst du den Bau verschiedener Anlagen. Zu deiner Arbeit gehören hier folgende Tätigkeiten: 

  • Entwicklung der Transportsysteme für Bau- und Brennstoffe
  • Entwicklung und Herstellung von Müllsystemen
  • Montage von Ladekränen und Ladeeinrichtungen
  • Installation von Seilwinden

Was verdient ein Karosseriebauer?

Dein Gehalt hängt entscheidend davon ab, wo du arbeitest. In einer kleinen, freien Werkstatt hast du oft geringere Verdienstmöglichkeiten als beispielsweise in der Industrie oder bei einem Automobilhersteller. Darüber hinaus wirken sich der Standort des Unternehmens sowie deine tatsächlichen Tätigkeiten auf dein Einkommen aus. Übernimmst du ausschließlich die Reparatur diverser Schäden, ist dein Gehalt geringer als bei einer Tätigkeit in der Karosserieentwicklung. Das Jahresgehalt des Karosseriebauers liegt zwischen 23.943,00 Euro und 35.840,00 Euro (Quelle: Gehalt.de / Stand: 01/2019).

Je nach Arbeitgeber erwarten dich Zulagen in Form von Feiertags- und Wochenendzuschlag sowie Urlaubsgeld. Häufig steigt dein Einkommen außerdem mit der Erfahrung. Betreust du renommierte Kunden in speziellen Bereichen des Fahrzeugbaus, erwarten dich gute Entwicklungsmöglichkeiten. 

Karosseriebauer: die Voraussetzungen

Der Beruf setzt heute eine duale Ausbildung voraus. In der Lehre zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker erfolgt die Spezialisierung auf eine der folgenden beiden Fachrichtungen: 

  • Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
  • Karosserieinstandhaltungstechnik

Die duale Ausbildung ist bundesweit einheitlich geregelt und erfolgt in der Berufsschule und dem Ausbildungsbetrieb. Sie dauert aufgrund der Spezialisierung dreieinhalb Jahre. Ausbildungsplätze gibt es im Handel und der Industrie und auch das Handwerk bildet die angehenden Fachkräfte aus. 

Neben einem gewissen handwerklichen Geschick solltest du zielstrebig arbeiten und zuverlässig sein. Du arbeitest im Karosseriebau vorwiegend werktags. Lediglich in der Industrie erwarten dich Schicht- und Sonntagsarbeit. 

Ein bestimmter Schulabschluss wird für die Ausbildung nicht vorausgesetzt. Viele Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber mit Mittlerer Reife. Bei einer Ausbildung in einer Kfz-Werkstatt reicht oftmals auch ein Hauptschulabschluss aus. 

Jobs: Karosseriebauer auf dem Stellenmarkt

Die Automobilbranche ist stets auf der Suche nach neuen und gut ausgebildeten Fachkräften. Ebenso sind Kfz-Werkstätten in vielen Regionen der Bundesrepublik um Nachwuchs bemüht. Karosseriebauer-Jobs gibt es also in verschiedenen Bereichen. Hast du deine Ausbildung abgeschlossen, kannst du gezielt im Fahrzeugbau nach Jobangeboten Ausschau halten. Dabei ist eine Anstellung sowohl im PKW- als auch Nutzfahrzeugbau möglich. 

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten die Zuliefererbetriebe der Automobilbranche. Bei den Fahrzeugherstellern ist oft ein Einstieg in die Entwicklung möglich. Auch in Tuning-Betrieben und in Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Fahrzeugausstattung spezialisiert haben, werden Karosseriebauer gesucht. Hin und wieder vergeben außerdem die öffentlichen Verkehrsbetriebe sowie Bauunternehmer Jobs an entsprechende Fachkräfte. 

Weiterbildung für Karosseriebauer

Als ausgebildeter Karosseriebauer bieten sich dir durch kontinuierliche Weiterbildung verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten. Hast du deine Berufsausbildung abgeschlossen, kannst du dich beispielsweise für eine Fortbildung zum Meister entscheiden.

Außerdem ist eine Weiterbildung zum Techniker möglich. Hierfür gibt es regional verschiedene Kurse und Wochenendlehrgänge, die dich intensiv auf die Meisterprüfung und deinen späteren Job vorbereiten. Sicherlich kannst du auch ohne diese Kurse an der Meisterprüfung teilnehmen, wenn du die nötige Berufserfahrung vorweisen kannst. Die Teilnahme ist aber empfehlenswert, da dir hier nicht nur Fachwissen, sondern auch betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt werden. 

Hast du deinen Meisterabschluss, kannst du dich später für die Eröffnung einer eigenen Fachwerkstatt entscheiden oder in oberen Positionen der Unternehmen arbeiten. 

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