Ist ein Firmenwagen für Sie gerade ein Thema? Dann sind Sie hier richtig, denn die wichtigsten Fakten dazu haben wir hier in einem kurzen Überblick zusammengetragen.

So kann der Wunsch Wirklichkeit werden

Wer sich einen Firmenwagen wünscht, der sollte sich nach einem Job in der freien Wirtschaft umschauen, denn hier sind Dienstautos am weitesten verbreitet. Für Kulturschaffende hingegen oder Mitarbeiter in öffentlichen Verwaltungen wird das Auto vom Arbeitgeber wahrscheinlich ein Traum bleiben.

Das Recht zu fahren

Anspruch auf einen Firmenwagen haben Mitarbeiter nur, wenn das so im Arbeitsvertrag oder einer betrieblichen Vereinbarung fixiert ist. Ohne eine solche Vereinbarung kann ein Recht auf einen Dienstwagen auch daraus erwachsen, dass alle Mitarbeiter ab einer gewissen Position ein Auto erhalten. Wurden Sie dann nicht berücksichtigt, liegt eine Ungleichbehandlung vor, die Sie nicht dulden müssen.
Wer mit dem zugewiesenen Modell nicht einverstanden ist und ein teureres Fahrzeug möchte, kann mit seinem Arbeitgeber darüber verhandeln, ob er das mit einer eigenen Zuzahlung durchsetzen kann.
Gibt es keine ausdrückliche Vereinbarung über die private Nutzung des Autos oder die Weitergabe des Fahrzeugs zum Beispiel an Familienmitglieder, ist beides untersagt.

Geldwerter Vorteil

Steuerlich gilt für eine private Nutzung, dass für den geldwerten Vorteil Einkommenssteuer zu entrichten ist. Das kann pauschal geschehen über einen Prozentsatz des Autolistenpreises oder bei nur wenigen privaten Fahrten über den Einzelnachweis mit einem Fahrtenbuch.
Wer den Wagen nicht privat nutzt, muss entsprechend auch keine Steuern entrichten.
Entsprechende Firmenwagen-Rechner finden Sie im Internet, zum Beispiel hier.

Firmenwagen ist Teil der Vergütung

Grundsätzlich gilt: Ein Firmenwagen ist Teil der Vergütung. Man darf ihn also nutzen, so lange man auch Vergütung erhält. Verlassen Sie die Firma, ist der Dienstwagen in der Regel am letzten Arbeitstag abzugeben. Im Urlaub dürfen Sie ihn fahren (wenn die private Nutzung vereinbart wurde), in der Elternzeit dagegen müssen Sie ihn zurückgeben – weil Sie in dieser Zeit auch keine Vergütung erhalten.
Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt!