Fernstudium: Arbeit und Studium leicht gemacht

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Fernstudiengänge bieten Berufstätigen, die nebenbei studieren möchten, eine ideale Gelegenheit, einen akademischen Grad zu erwerben. Diese Hochschulausbildungen sind orts- und zeitungebunden und lassen sich flexibel und individuell an die jeweiligen Lebensumstände anpassen. Alle wichtigen Informationen rund um die verschiedenen Studiengänge, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten erhalten Interessenten auf den Webportalen der jeweiligen Universität. Die IUBH (International University of Applied Sciences) zählt dabei exemplarisch zu den bekanntesten Fernstudienanbietern in Deutschland.
Arbeitnehmer, die ein Fernstudium in Angriff nehmen wollen, sollten dabei die (zusätzliche) Studienbelastung nicht unterschätzen. In der Regel müssen sie zusätzlich zu ihrer normalen Tätigkeit zwölf bis zwanzig Stunden pro Woche in das Lernen investieren. Neben einer großen Portion Selbstmotivation benötigen sie daher auch ein gutes Zeitmanagement, um den Anforderungen der Hochschulausbildung gerecht zu werden.

Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für das Fernstudium

Die Kosten für ein Fernstudium können ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Ein wenig Entlastung bieten diverse Fördermöglichkeiten vonseiten des Bundes, der Länder und der Privatwirtschaft. Welche davon infrage kommen, hängt immer von den näheren Umständen ab. Die Bedingungen für die Zahlung von BAföG erfüllt ein nebenberuflicher Fernstudiengang gewöhnlich nicht.
Eine ideale Möglichkeit, ein Fernstudium zu finanzieren, ist ein von sozialen, kirchlichen oder Einrichtungen der Wirtschaft vergebenes Stipendium. Die Voraussetzungen hierfür reichen vom Erbringen herausragender sozialer Leistungen bis hin zur Hochbegabung. Teilweise ist eine Bewerbung erforderlich. In einigen Fällen erfolgt die Vergabe auch auf Empfehlung.
Zum Teil unterstützen auch Arbeitgeber ihre studierenden Mitarbeiter, indem sie einen prozentualen Anteil der Studiengebühren übernehmen oder sich finanziell an den Lernunterlagen und -materialien beteiligen. Manche Arbeitgeber zahlen nach der erfolgreichen Abschlussprüfung eine Erfolgsprämie. Verständlicherweise verlangen sie dafür häufig eine Gegenleistung – zum Beispiel, dass der Arbeitnehmer nach dem Studium noch für mindestens drei Jahre im Unternehmen bleibt.
Keine Förderung im eigentlichen Sinne, aber eine gute Möglichkeit zur finanziellen Entlastung stellen Bildungs- und Studienkredite dar. Die Studiengebühren lassen sich außerdem beim Finanzamt steuerlich absetzen. Bei einem nebenberuflichen Fernstudium handelt es sich üblicherweise um eine Zweitausbildung, so dass sämtliche Studien- und Prüfungsgebühren sowie Lernkosten, Fahrtkosten, Verpflegung und weitere Aufwendungen als Werbekosten anrechenbar sind.
Oft haben Fernstudienanbieter auch eigene Finanzierungskonzepte und Stipendienangebote im Programm. So vergibt das IUBH Stipendien mit einem Gesamtwert von 80.000 Euro an besonders motivierte und begabte Studentinnen und Studenten.

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