Mehr als zwei Drittel aller Beschäftigten in Deutschland gehen krank in die Arbeit. Das ergibt eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Thema Präsentismus. 68 % geben an, sich im vergangenen Jahr mindestens einmal in die Arbeit geschleppt zu haben, obwohl sie sich wirklich krank fühlten. Erschreckend ist, dass ganze 47 % trotz Krankheit sogar eine Woche und länger gearbeitet haben.
Uns allen ist klar, dass es problematisch ist, die eigene Gesundheit und die anderer aufs Spiel zu setzen. Doch was treibt uns an trotz schlimmer Grippe nicht das Bett zu hüten, sondern wie jeden Tag zur Arbeit zu gehen? Laut Studie ist es die Angst davor, den Arbeitsplatz zu verlieren. Begünstigt wird diese Angst durch hohe Arbeitsintensität und eine schwierige Betriebskultur. Höchste Zeit also für Arbeitgeber zu handeln und den eigenen Mitarbeitern die nötige Sicherheit zu geben.
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