Obwohl das Mitbringen von Tieren an den Arbeitsplatz in den meisten Unternehmen nicht gerne gesehen wird, können Tierfreunde nun aufatmen: Denn zumindest der innere Schweinehund scheint bei vielen mit ins Büro zu dürfen und unter manchen Schreibtisch ein wohliges Plätzchen gefunden zu haben.
So liest sich zumindest eine aktuelle Studie zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Denn eins wird kristallklar: Je theoretischer – weil im eigenen Betrieb nicht umgesetzt – die BGM-Maßnahmen sind, desto positiver werden sie von Arbeitnehmern eingestuft. So finden 80 Prozent der Befragten in Betrieben ohne BGM das Thema wichtig; in Betrieben mit BGM sind es nur noch 60 Prozent, die eine positive Beurteilung abgeben.
Der Abwärtstrend setzt sich auch weiter fort, wenn es vom Beurteilen in die Umsetzung geht; denn gegen die 60 Prozent, die BGM positiv bewerten, nehmen sich die 38,2 Prozent, die aktiv an Muskeltrainings teilnehmen fast ebenso traurig aus wie die nur 26,3 Prozent, die Maßnahmen zur Stressbewältigung ergreifen.