Tipps für die Arbeit im Großraumbüro | stellenanzeigen.de

Auf Jobsuche? Traumjob hier finden!
Schließen
AllgemeinJobtipps

So meistern Sie den Arbeitsalltag im Großraumbüro

Befürworter von Großraumbüros betonen gerne die Verbesserung der internen Kommunikation. Ihre Gegner kontern mit dem Verlust der Privatsphäre, sozialer Kontrolle, Lärmbelästigung und Verlust der Produktivität.

Wer auch immer Recht haben mag: Das Arbeiten im Großraumbüro ist für viele Arbeitnehmer eine Realität, an der sich nichts ändern lässt. Aber: Das Beachten einiger Regeln der Zusammenarbeit kann dazu beitragen, dass es nicht schlimmer ist, als es unbedingt sein muss. Wir verraten Ihnen, wie das klappen kann.

Störquelle Telefon

Stellen Sie Ihr Handy leise, lautlos oder auf Vibration. Sind Sie gar nicht empfangsbereit, weil zum Beispiel stundenlang in einem Meeting, gilt für Handy wie für Festnetzanschluss: Ausschalten und auf Voicemail umleiten. Denn nichts nervt Kollegen mehr, als ein über Stunden wiederholt klingelndes Telefon, das niemand beantwortet.

Erhalten Sie Privatanrufe oder dauert auch ein berufliches Telefonat absehbar länger, suchen Sie sich einen Platz zum Telefonieren, an dem Sie ungestört sind. Das hat den nicht unerheblichen Nebeneffekt, dass auch Sie Ihre Kollegen nicht beim Arbeiten stören.

Gespräche mit Kollegen

Im Großraumbüro ist ein Gespräch über die Tische und Köpfe mehrerer Kollegen hinweg tabu – besonders wenn sich aus einer schnellen Bemerkung ein längerer Dialog entwickelt. Ist das der Fall, verziehen Sie sich besser Richtung Kaffeeküche oder Besprechungsraum – die Kollegen werden es Ihnen danken.

Zwischenrufe und Bemerkungen

Nicht alles, was Sie im Großraumbüro beobachten und aufschnappen, ist für Sie bestimmt. Deswegen müssen Sie auch nicht alles kommentieren. Diskretion ist oberstes Gebot – und das elegante Übersehen- und Überhören ohne Kommentieren gehört im Großraumbüro zu den besten Tugenden.

Musik am Arbeitsplatz

Ist das Hören von Musik am Arbeitsplatz erlaubt, dann gilt im Großraumbüro: Nur mit Kopfhörer! Achten Sie dabei auch darauf, wie gut Ihr Headset nach außen abgeschirmt ist – denn das Wummern von Bässen ist für Ihre Kollegen auch dann nervig, wenn sie es aus Ihren In-ear-Hörern mithören müssen.

Essen und Trinken am Arbeitsplatz

Ein Keks zum Kaffee oder ein belegtes Brötchen sind sicher kein Problem. Verzichten Sie am Arbeitsplatz aber bitte auf stark riechende Lebensmittel. Zwiebelmett, Harzer Roller oder hartgekochte Eier sind ebenso unangebracht wie warme Speisen – denn die Geruchsbelästigung für Ihre Kollegen ist erheblich.

Tags & Schlagwörter: Großraumbüro
    Beate Kohnhaeuser

    Autor Beate Kohnhaeuser

    Rastlos ist Beate auf der Suche nach spannenden News für Bewerber und Personaler. Manchmal strahlt sie wie ein Honigkuchenpferd. Dann ist es ihr gelungen, mal wieder einen richtig komplizierten Zusammenhang in einfache Worte zu fassen. Die nötige Inspiration zum Schreiben holt sie sich auf Reisen in ferne Länder, beim Wandern oder beim Kochen mit Freunden.

    3 Kommentare

    1. Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Momentan bin ich auf der Suche nach einem simplen Bürojob, da ich mich bereits damit auskenne. Ich habe mir bereits zahlreiche Stellenangebote angeschaut und warte jetzt nur auch auf Rückmeldungen. Den hier aufgelisteten Ratschlägen, wie man sich einen Tag in einem Büro besser gestalten kann, kann ich nur zustimmen.

    2. Haha bei den gekochten Eiern musste ich schmunzeln. Ne aber es trifft den Nagel schon auf den Kopf. In einem Großraumbüro ist Rücksicht ein Muss und jeder sollte da für sich schauen, dass man das auch beherzigt. Jeder hat schließlich seine ToDos und wenn die ganze Zeit gestört wird, ist man einfach nicht produktiv. Bei uns in der Firma haben wir deshalb angefangen uns einzelne Räume für Projektarbeit und Workshops stundenweise anzumieten. Das ist dann auch immer wieder was Besonderes, was Verpflegung und Service betrifft und man versucht dann dementsprechend dem eigenen Arbeitgeber gegenüber fair zu sein und so auch besonders produktiv zu sein. Bisher kam dann auch immer eine ordentliche Arbeit bei raus und der Chef war zufrieden.

    3. Der Absatz „Gespräche mit Kollegen“ sollte vielleicht über jedem Eingang zum Großraumbüro stehen;-) Insgesamt hab ich aber von allen Bekannten und Kollegen vorwiegend Positives zum Arbeiten in einem großen Büro gehört. Und falls man mal in die Zeitarbeit wechselt, ist es ohnehin eine super Erfahrung, weil es die Flexibilität stärkt.

    Hinterlassen Sie einen Kommentar