Bewerbungsschreiben auf Englisch anfertigen

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Internationalität ist gerade im Bereich der Jobsuche weit verbreitet. Wirst du aufgefordert, ein Bewerbungsschreiben auf Englisch einzureichen, stehst du dennoch vielleicht vor der Frage, wie das auszusehen hat. Gerade international agierende Unternehmen haben ihre Bewerbungsprozesse vereinheitlicht und greifen daher gerne auf das englische Anschreiben zurück. Was du beachten musst, was ein Cover Letter ist und wie dein Lebenslauf aussehen sollte, erfährst du hier.

Warum werden Bewerbungsscheiben auf Englisch angefordert?

Bewerbungsschreiben auf Englisch

Normalerweise werden nicht nur reine Anschreiben auf Englisch angefordert, sondern auch der Lebenslauf. Dies ist meistens in Unternehmen der Fall, die zum Beispiel mehrere Bereiche im Ausland haben oder auch viel mit Kunden aus dem Ausland arbeiten. Für den Job suchen sie vielleicht jemanden, der möglichst sehr gut Englisch spricht.

Ob du die Sprache wirklich beherrschst, soll daher bereits beim Bewerbungsschreiben erkannt werden. Ein Lebenslauf in englischer Form ist ein Klassiker und wird heute nicht selten gefordert. Das Bewerbungsschreiben in der gewünschten Sprache kann jedoch zu einer echten Herausforderung werden. Umso wichtiger ist es, dass du dich als Bewerber vorher gut informierst und darauf achtest, dass du die wichtigsten Rahmenbedingungen kennst. Überzeuge das Unternehmen davon, dass du in der englischen Sprache versiert genug bist, um den Job zu bekommen.

Was ist ein Cover Letter?

Wenn du eine englische Bewerbung verfassen möchtest, darf der Cover Letter darin nicht fehlen. Gemeinsam mit deinem Lebenslauf, der auch als Curriculum Vitae bezeichnet wird, bildet er die Grundlage für die englische Bewerbung. Vergleichbar ist er mit dem Anschreiben bei einer deutschen Bewerbung. Du musst hier also in einem möglichst geringen Rahmen deine Eigenschaften auf das Papier bringen und dabei überzeugen. Der Cover Letter soll dafür sorgen, dass du möglichst das Interesse weckst und zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst.

Auch, wenn es erst einmal so klingt, als wäre dies genau wie im Deutschen, so gibt es dennoch einige Unterschiede zum Anschreiben hierzulande. Ein wichtiger Tipp für dich ist es daher, sich erst einmal über diese Unterschiede zu informieren.

Der Cover Letter beinhaltet die folgenden Punkte:

Verfasse nicht mehr als eine DIN-A4-Seite und achte darauf, dass du bei deinem englischen Anschreiben höchstens fünf Absätze verwendest.

Hinterlege deine Adresse sowie die Adresse des Unternehmens auf dem Papier.
Wähle einen Betreff, beachte aber, dass diese Zeile natürlich auf Englisch sein sollte.
Sprich deinen Ansprechpartner möglichst direkt an, schaue dafür auf der Webseite des Unternehmens nach der jeweiligen Kontaktperson.

Achte beim Inhalt auf die wesentlichen Informationen, verzichte auf Aufzählungen oder Stichpunkte.
Achte außerdem auf möglichst ausdrucksstarke Verben. Schreibe kurze Sätze und verzichte auf Verschachtelungen.

Nutze dieselbe Schriftart und auch Schriftgröße, wie bei deinen Lebenslauf.
Prüfe deine Rechtschreibung und Grammatik und vermeide Flüchtigkeitsfehler.

Unser Tipp: Wenn du ein Bewerbungsschreiben auf Englisch versendest, sollte dieses auch fehlerfrei sein. Das gilt für alle Bereiche der Bewerbungsmappe. Bewerber, die bereits in diesem Bereich Fehler machen, sind für ein Unternehmen meist nicht von Interesse. So kann mit einer englischen Bewerbung direkt eine Probe durchgeführt werden. Das Unternehmen sortiert auf diese Weise gleich aus, wer für die Stelle nicht passend ist.

Interessant ist auch die Frage, ob du deine Bewerbung im amerikanischen oder britischen Englisch zusammenstellen sollst. Grundsätzlich ist eine Bewerbung im britischem Englisch die erste Wahl. Es sei denn, es handelt sich um ein Unternehmen mit Sitz in den USA oder einer Muttergesellschaft in Amerika. In diesem Fall bist du mit dem dazu passenden amerikanischen Englisch besser bedient.

Wie ist ein Cover Letter aufgebaut?

Ein Muster-Anschreiben ist natürlich auch bei einer englischen Bewerbung eine große Hilfe. Bevor du nun damit beginnst, direkt zu schreiben, um was es dir geht, können ein paar Tipps rund um den Aufbau des Anschreibens nützlich sein.

Adressierung: Die Adressierung ähnelt einer deutschen Bewerbung. Vermerke das Datum, allerdings auf Englisch und in der richtigen Form, dazu deine Anschrift sowie die Anschrift des Unternehmens, an das du deine Bewerbung sendest. Benenne möglichst hier schon einen direkten Ansprechpartner.

Betreff: Vermerke kurz auf Englisch, wofür du dich bewirbst und bringe ein, dass es sich um einen „letter of application“ handelt. Beziehe dich auf eine mögliche Ausschreibung für die Stelle, die es vielleicht gegeben hat. Das gilt auch bei einer E-Mail-Bewerbung.

Begrüßung und kurze Einleitung: Du kannst nun die Begrüßung verfassen und direkt mit der Einleitung weitermachen. Nutze wieder den Namen deines Ansprechpartners und beginne mit: „Dear Mr./Mrs.“. Falls du keinen Ansprechpartner hast, kannst du auch mit einer Phrase beginnen. Diese lautet bei einer Bewerbung auf Englisch oder Amerikanisch: „Dear Sir oder Madam“. Sehr gut ist es natürlich, wenn du dich aufgrund einer Empfehlung bewirbst. Beziehe dich hier ruhig auf die Person, die dich empfohlen hat, um Vertrauen aufzubauen.

Anschreiben: Nun beginnst du mit dem Text und bist nun mitten in deinem Hauptteil. In diesem Teil des Cover Letters geht es darum, in wenigen Zeilen möglichst viele Informationen zu verarbeiten. Um eine erfolgreiche englische Bewerbung absenden zu können, solltest du hier vielleicht das eine oder andere Muster-Anschreiben lesen. Vor allem dann, wenn du dich ein wenig schwer damit tust, das Bewerbungsschreiben auf Englisch zu verfassen. Ein guter Tipp ist es, dein Anschreiben erst einmal auf Deutsch zu notieren und dir dann Zeit für die Übersetzung zu nehmen. So kannst du dich in aller Ruhe auf die Übersetzung konzentrieren.

Abschluss: Auch beim Abschluss ist es wichtig, immer freundlich zu bleiben. Beziehe dich hier ruhig darauf, dass du dich über ein Vorstellungssgespräch freuen würdest. Du kannst einfach den folgenden Satz einbauen: „I look forward to hear from you“. In dem Muster einer „application“, der englische Begriff für Bewerbungen, wirst du diesen Abschluss häufig finden. International anerkannt ist es, wenn du mit deinem Namen unter einem „Yours sincerely“ unterschreibst. „Yours sincerly“ ist englischsprachig für die Bezeichnung „Mit freundlichen Grüßen“.

Unser Tipp: Wenn die Bewerbung auf Englisch sein soll, dann ist es wichtig, dass du dich komplett an die Vorgaben einer englischsprachigen Bewerbung orientierst. Dazu gehört auch, das Datum bereits in der englischen Form zu hinterlegen.

Muster für ein Bewerbungsschreiben auf Englisch

Unterschiede beim Bewerbungsschreiben zwischen GB und USA

Deine persönlichen Daten in einen englischen Lebenslauf zu bringen, mag dir wie eine Herausforderung vorgekommen sein. Wenn du aber erst einmal vor dem Anschreiben sitzt, weil die Application international ausgerichtet sein soll, kann ein Muster eine wirklich große Hilfe sein.

Wir haben daher ein Muster für eine Variante mit britischem Englisch und für eine Ausführung mit amerikanischem Englisch zusammengestellt. Bedenke, dass du deinen beruflichen Werdegang natürlich selbst zusammenstellen und richtig verpacken musst. Im Rahmen der wichtigsten Karriere-Tipps hast du aber mit einem Muster schon einmal eine gute Grundlage für dein englischsprachiges Anschreiben.

Bewerbungsanschreiben „British English“:

Letter of application – Controlling

Dear Sir or Madam,

I read your vacancy for an free job at Controlling. As an highly trained Senior Controller I am the perfect person for your firm. I finished my studies at Harvard. Controlling is for me not just a job, it is a passion. I set goals and know how to reach them. Especially in the field of controlling it is particularly important to have an eye for the detail. In my carreer so far I have been able to increase my skills. Now I am looking for a new challenge and I am therefore the right person for your Company. I am looking forward to hear from you.

Yours sincerely

Bewerbungsanschreiben „American English“:

Dear Sir or Madam,

I read your job advertisement for a job at the Controlling department. I am a highly trained Senior Controller and so I am the perfect person for your company. I finished my studies at Harvard. Controlling is for me not just a job, it is a passion. I set goals and know how to reach them. Especially in the field of controlling it is particularly important to have an eye for the detail. Attached you find my CV. I would appreciate a meeting to learn more about the postion. Please feel free to call, if there are any questions. I am looking forward to hear from you.

Yours sincerely

Eigene Ideen einbringen

Bedenke, dass ein Muster-Anschreiben immer nur eine Idee oder ein Hinweis ist, du jedoch in erster Linie deine eigenen Skills in den Vordergrund stellen solltest. Abhängig davon, ob dein Anschreiben amerikanisch oder britisch sein soll, musst du vor allem auf einige Wörter schauen, die unterschiedliche Bedeutungen in den beiden Varianten haben können.

Gerade dann, wenn du dich englischsprachig bewerben möchtest, kann es einen deutlichen Unterschied machen, in welchem englischsprachigen Ausland die Firma aktiv ist.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Bewerbungsschreiben für GB und USA

Du möchtest dich auf eine Stelle bewerben, in der explizit von „GB“ oder von „USA“ gesprochen wird? Dann ist damit gemeint, dass du deine Bewerbungsunterlagen entweder mit britischem oder amerikanischem Englisch schreiben sollst. Neben den kleinen Unterschieden, die es dabei in den Vokabeln an sich gibt, solltest du noch auf weitere Punkte achten.

Das Datum: Beim Datum bei einer GB-Bewerbung greifst du normalerweise auf die Form von 14-02-19 zurück. Wenn es sich um eine amerikanische Bewerbung handeln soll, schreibst du stattdessen 2-14-19. Du kannst dich aber auch dafür entscheiden, das Datum komplett zu benennen. Dies wäre dann der 14th February 2019. Bist du unsicher, solltest du die letztgenannte Lösung wählen.

Die Betreffzeile: Wenn du denkst, dass es immer einen Betreff geben muss, dann liegst du falsch. Bei einer amerikanischen Bewerbung entfällt diese Zeile ganz einfach. Bei der Variante mit britischem Englisch befindet sie sich zwischen der Anrede sowie dem ersten Absatz.

Die Anrede: Hier sind es tatsächlich nur Kleinigkeiten, auf die du achten solltest. Sprichst du jemanden direkt an, heißt es in Großbritannien „Dear Mr oder Dear Mrs“, im Amerikanischen wählst du dagegen „Dear Mr. oder Dear Mrs.“.

Der Abschluss: Wenn du auf die Suche nach einem guten Abschluss gehst, bist du in beiden Sprachversionen gut bedient, wenn du „Yours sincerely“ wählst. Ist das jedoch nicht dein Mittel der Wahl, kannst du bei der englischsprachigen Bewerbung mit britischem Englisch auch „Yours faithfully“ schreiben, bei der Lösung mit amerikanischem Englisch ist „Respectfully yours“ geeigneter.

Dies sind natürlich nur Kleinigkeiten. Gerade, weil ein englisches Bewerbungsschreiben jedoch oft als ein Test zu sehen ist, so ist es wichtig, dass du das eine oder andere Beispiel kennst und auf diese Kleinigkeiten auch achtest. So wird dein Gegenüber direkt wissen, dass du dich mit dem Thema beschäftigt hast und dich auch durchaus in der Fremdsprache auskennst. Gerade im Vergleich zu einem deutschen Anschreiben sind dies doch teilweise Unterschiede, die für dich als Bewerber sprechen können, wenn du sie kennst.
Versand von einem englischen Bewerbungsschreiben per E-Mail

Auch ein Job in einem Unternehmen, bei dem eine englische Bewerbung gefordert wird, kann über ein Online-Bewerbungsverfahren ausgeschrieben werden. Wirst du dazu aufgefordert, Anschreiben und Lebenslauf als Bewerber an eine E-Mail-Adresse zu versenden, ist es hier ähnlich wie im Deutschen.

Du schreibst dennoch deinen Curriculum Vitae und verpackst ihn mit deinem Anschreiben sowie deinen Zeugnissen in einer PDF-Datei. Deine Bewerbungsmappe in englischer Sprache hängst du an eine Mail mit einer kurzen Einleitung. Achte auch hier bei deiner Bewerbung darauf, dass du mit der jeweils passenden Anrede in der E-Mail beginnst. Schaue am besten auf die E-Mail-Adresse, ob hier möglicherweise ein Name vermerkt ist. Sollte das der Fall sein, kannst du davon ausgehen, dass dies dein Ansprechpartner ist.

Bei der E-Mail-Bewerbung kommt der Cover Letter auch mit in die Bewerbungsunterlagen. Du kannst ihn, ebenso wie bei den deutschen Varianten, direkt mit in die PDF-Datei speichern. Du kannst ihn aber auch separat versenden. Er sollte grundsätzlich aber immer in Form eines PDFs vorliegen und möglichst unterschrieben sein.

Das erreichst du, wenn du deine Unterschrift einscannst und diese dann in das PDF-Dokument einfügst. Auch dies ist ein Hinweis darauf, wie wichtig es dir ist, dich zu bewerben und deinem Gegenüber Respekt zu erweisen. Wird die Bewerbung auf Englisch gefordert, solltest du auch die E-Mail immer auf Englisch verfassen. Selbst dann, wenn es sich eigentlich um ein deutsches Unternehmen handelt, an das dein Bewerbungsschreiben geht.

Hinweise für den Lebenslauf in englischer Sprache

Das Bewerbungsschreiben ist nur ein Teil, der besonders wichtig ist, wenn du dich bewerben möchtest. Nicht zu vergessen ist auch der englischsprachige Lebenslauf. In Großbritannien wird von einem Curriculum Vitae gesprochen, in Amerika ist es ein Resume. Steht in der Ausschreibung also, dass du dein Resume mit versenden sollst, kannst du davon ausgehen, dass du hier auf das amerikanische Englisch zurückgreifen solltest.

Abhängig von der gewünschten Variante solltest du natürlich auch hier darauf achten, dass du die richtige Übersetzung verwendest. Prüfe lieber mehrfach die Bedeutung nach, bevor du den Lebenslauf absendest. Oft findest du online ein Beispiel für die Bezeichnungen in der jeweiligen Form. Interessant ist aber auch die Frage, wo noch Unterschiede zwischen einem Resume und einem CV liegen.
Der Titel und die Länge

Während in Großbritannien der Lebenslauf immer mit Curriculum Vitae als Titel versehen wird, so wird in Amerika komplett auf einen Titel verzichtet. Das ist unabhängig davon, auf welchen Job du dich bewerben möchtest. Ein Resume ist dabei in Amerika vor allem die Zusammenfassung von deiner bisherigen Laufbahn.

Diese Zusammenfassung sollte nicht länger als eine Seite sein und bezieht sich nur auf die wichtigsten Punkte in Bezug auf deine Ausbildung und deine Jobs. Wenn ein CV verlangt wird, ist damit im Amerikanischen die ausführliche Variante gemeint. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn du als Bewerber im Bereich von akademischen Stellen oder auch in der Forschung aktiv bist.

Die persönlichen Angaben

Der nächste Punkt sind deine persönlichen Angaben. In den USA möchte niemand wissen, wann du geboren wurdest. Das ist in Großbritannien deutlich wichtiger. Natürlich kann man hier nun streiten, welche der beiden Varianten fairer ist. Tatsächlich spielt dein Alter in den USA einfach keine Rolle, weil in diesem Land vor allem Wert auf deine Ausbildung gelegt wird. In Großbritannien musst du dein Geburtsdatum angeben und dazu auch darauf hinweisen, welche Staatsangehörigkeit du hast.

Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn du dich aus dem Ausland heraus bewirbst oder möglicherweise nur ein begrenztes Arbeitsvisum für Großbritannien hast. Was nicht in den englischen Lebenslauf gehört, ist dein berufliches Ziel. Dies wird auch im Deutschen nicht gefragt. In den USA jedoch gehört es zu deinem beruflichen Werdegang dazu und muss erwähnt werden.

Die Referenzen

Deine Referenzen spielen vor allem in Amerika eine große Rolle. In Großbritannien wird separat danach gefragt, wenn sie gewünscht sind. Achte in der Stellenausschreibung also darauf, ob sie explizit gefordert sind. Für eine erfolgreiche Bewerbung können sie durchaus sehr interessant sein. Wenn sie nicht direkt gefordert werden, kannst du einfach einen Vermerk hinterlassen, dass du die Referenzen auf Wunsch liefern kannst.

Das Foto

Die Frage nach dem Foto stellt sich auf jeden Fall, wenn du

deine persönlichen Daten,
deinen Werdegang
und dein Bewerbungsanschreiben

für eine internationale Bewerbung fertig machst. Wie sieht es also damit aus? In Deutschland ist das Foto von einer Bewerbung nicht wegzudenken. Auch hier gab es schon zahlreiche Diskussionen, ob es möglicherweise eine falsche Basis ist, ein Foto zu verlangen. Nach wie vor gehört es jedoch in die Bewerbungsmappe. Das ist im englischsprachigen Ausland nicht der Fall. Hier wird kein Foto gefordert. Es kann sogar für dich negativ gewertet werden.

Schickst du Bewerbungsunterlagen mit einem Foto nach Amerika oder zu einem Unternehmen mit Hauptsitz in diesem Land, kannst du sicher sein, direkt aussortiert zu werden. Dies basiert auf der Grundlage der Antidiskriminierungsgesetze. Diese sind in Amerika besonders streng und kein Arbeitgeber möchte auch nur annähernd Gefahr laufen, möglicherweise angezeigt zu werden, weil er seine Mitarbeiter nach ihrem Aussehen oder der Hautfarbe ausgewählt hat. Dies ist in Großbritannien zwar nicht der Fall, allerdings möchten Unternehmen auch hier keine Bewerbungsfotos in deiner Bewerbung sehen.
Akademiker von internationalen Unternehmen bevorzugt

Du hast ein Studium an einer Hochschule? Das ist optimal, denn sowohl in Grobritannien als auch in Amerika ist genau dies eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Bewerber. Zwar kommt es natürlich vor allem auf die Stelle an, die ausgeschrieben ist. In den meisten Fällen suchen internationale Unternehmen jedoch Akademiker. Allerdings spielt es eine wichtige Rolle, an welcher Hochschule du gewesen bist. Hat diese einen hervorragenden Ruf, ist das schon einmal ein echter Pluspunkt für dich.

Ebenfalls optimal ist es, wenn du eine Empfehlung von deinem Professor vorweisen kannst. Generell sind Empfehlungsschreiben bei internationalen Bewerbungen eine gute Sache. Hast du diese zur Hand, kannst du sie in die Bewerbungsmappe legen und darauf verweisen. Empfehlungsschreiben sind immer ein Stück weit ein Hinweis darauf, dass du im Studium oder bei deinem Arbeitgeber mit deiner Arbeit oder auch mit deiner Persönlichkeit punkten konntest.

Musst du dich gegen eine große Konkurrenz durchsetzen, kann eine Empfehlung der Punkt sein, der den Arbeitgeber letztendlich in deine Richtung lenkt.
Das solltest du bei einem englischen Bewerbungsschreiben lieber vermeiden

Gut ist es, ein Beispiel zu haben, wie du es nicht machen solltest.

Schreibfehler: Da ist natürlich in erster Linie der Hinweis auf Fehler in der Grammatik und in der Rechtschreibung. Vielleicht ist dein Englisch ein wenig eingerostet. Möglicherweise fallen dir die Vokabeln nicht mehr ein. In diesem Fall solltest du vor dem Absenden der Bewerbungsmappe Zeit investieren, alles noch einmal prüfen oder sogar prüfen zu lassen und anschließend dein eigenes Englisch auffrischen, um für das eventuelle Gespräch gewappnet zu sein.

Inhalte: Mindestens ebenso wichtig ist es aber, unter deinen Lebenslauf kein Datum, keinen Ort und keine Unterschrift zu setzen. Auch deine Hobbys bleiben außen vor, es sei denn, du sollst ein Resume schreiben. Nur hier werden sie benannt.

Natürlich sind das alles eher kleine Fehler. Je größer die Auswahl der Bewerber allerdings ist, desto eher wirst du aussortiert, wenn sich die kleinen Fehler häufen.

Unser Tipp: Lass zum Abschluss noch einen Muttersprachler auf deine Unterlagen schauen, um sie zu korrigieren. So bekommst du ein Gefühl dafür, wo deine Fehler liegen und welche Vorbereitungen du für ein mögliches Bewerbungsgespräch in Bezug auf deine Sprachkenntnisse noch durchführen solltest.

Cover Letter Checkliste

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