Im Home-Office achten wir bei unserem Outfit vor allem auf eine Sache: Bequemlichkeit. Denn wenn du den ganzen Tag zu Hause vor dem Schreibtisch hockst und das Haus höchstens für einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause verlässt, dann gehören modische Looks vermutlich nicht gerade zu deiner Priorität. Fürs Büro hast du dich noch täglich schick gemacht, doch im Home-Office sparst du dir diese Zeit jetzt lieber und tauscht Anzughose, Bluse und Blazer gegen Jogginghose und T-Shirt aus. Denn wen kümmert es schon, ob der Stil deines Oberteils zu dem deiner Hose passt? Schließlich sieht man das in Videocalls sowieso nicht und wer sich im Home-Office nur übers Telefon austauscht, dem kann das erst recht egal sein. 

Doch ist jeden Tag in Jogginghose, Boxershorts oder Schlafanzug vor dem Laptop zu hängen wirklich so toll, wie es sich anhört? Für ein paar Tage ist das sicherlich ganz lustig, doch zum Dauerzustand sollte es lieber nicht werden. Schließlich möchten wir nicht komplett verlottern. Und auch andere Gründe spielen eine wichtige Rolle dabei.

Warum du dich auch im Home-Office herrichten solltest

Tatsächlich hat die Wahl deines Outfits einen großen Einfluss auf deine Stimmung – das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Kannst du dich noch daran erinnern? Als du dich jeden Morgen fürs Büro fertig gemacht hast, hat dir das doch sicher ein gutes Gefühl gegeben. Du warst sofort im Büromodus und bereit für einen ereignisreichen Tag. Doch wie soll dieses Gefühl nun aufkommen, wenn du nach dem Aufstehen nicht einmal die Hose wechselst? Das führt lediglich dazu, dass die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr verschwimmt und dadurch dein Stresslevel nach und nach steigt.

Das Anziehen eines passenden Home-Office-Outfits gibt uns demnach etwas mehr Struktur in unserem Arbeitsalltag. Zudem hat deine Kleidung zusätzlich einen Einfluss auf deine Körperhaltung und sogar auf die Ausdruckskraft deiner Stimme. Mit dem richtigen Outfit kommst du also auch in Videocalls deutlich kompetenter rüber und sogar am Telefon strahlst du mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit aus. 

Doch wie kleidet man sich nun am besten bei der Arbeit von zu Hause? Wir haben fünf Tipps, die dir dabei helfen, den perfekten Home-Office Look zu finden. 

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Tipp #1: Bequem aber schick

Wer sich in Jeans wohlfühlt, der sollte sein Lieblingspaar fürs Gefühl definitiv auch ab und zu im Home-Office tragen. Doch seien wir ehrlich, an den meisten Tagen muss das nicht unbedingt sein. Anstatt aber dafür zur Jogginghose zu greifen, bieten sich schicke und zugleich total bequeme Hosen aus Baumwolle oder Wolle an. Damit siehst du sofort viel eleganter aus, büßt aber nichts an Bequemlichkeit ein. Auch kuschelige Hosenanzüge oder Strumpfhosen und Kleider bieten sich an. Da wir uns im heimischen Büro nur wenig bewegen, empfiehlt es sich außerdem, immer ein warmes Jäckchen in der Nähe zu haben, nach dem du greifen kannst, wenn dir zu kalt wird.


Tipp #2: Accessoires fürs Gefühl

Armbänder, Ohrringe, Ketten, Ringe – seitdem du im Home-Office bist hast du dein Schmuckkästchen nicht mehr angefasst. Wozu auch, wenn das doch eh niemand sieht. Doch kleine Accessoires können einen großen Unterschied machen. Nicht unbedingt nur auf dein Outfit bezogen, sondern vor allem auch auf dein Gefühl. Mit ein wenig Schmuck fühlt man sich meist sofort attraktiver und dadurch auch selbstbewusster. Auch Parfum ist nicht zu unterschätzen. Klar, in Videocalls interessiert natürlich niemand, wonach du gerade duftest, doch deine eigene Nase wird es dir danken. Gute Düfte heben die Stimmung und sorgen für ein wohliges Gefühl. Auch im Homeoffice.


Tipp #3: Make-up? Warum denn nicht!

Sicherlich hat es dir deine Haut gedankt, falls du, seitdem du von zu Hause aus arbeitest, auf Make-up verzichtest. Und ganz bestimmt steht dir der natürliche Look super. Doch ab und zu ist es auch nicht verkehrt, sich wieder etwas Farbe ins Gesicht zu zaubern. Vor allem in Jahreszeiten, in denen man sowieso immer blass ist. Natürlich ist das Typsache – wenn du dich für das Büro auch nie geschminkt hast, musst du jetzt natürlich nicht damit anfangen. Aber viele Frauen fühlen sich mit ein bisschen Wimperntusche oder Lippenstift sehr wohl und vermissen die Gelegenheiten, zu denen sie sich ein wenig herrichten können. Doch warum auf diese warten? Wenn du dich gerne schminkst dann könntest du doch mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, das nur für dich selbst zu tun. Und vollkommen ungesehen bist du ja im Home-Office meist auch nicht. Zudem wärst du allzeit bereit, solltest du nach der Arbeit noch spontan irgendwohin müssen.


Tipp #4: Everyday is a good hair day

Eine Webcam verzeiht viel. Hat man sich fürs Büro die Haare noch jeden Tag gewaschen und gestylt, kommt man im Home-Office auch relativ unbemerkt mit einem fettigen Haaransatz davon. Doch damit tust du dir selbst keinen Gefallen. Auch hier geht es wieder darum, dass du dich einfach viel wohler in deiner Haut fühlst, wenn du dich um deinen Körper kümmerst und ihn pflegst. Vernachlässige deine Haare also nicht und probiere doch vielleicht auch ab und zu eine neue Frisur aus. Schließlich hast du jetzt in der Früh deutlich mehr Zeit, wenn der Weg zur Arbeit wegfällt.


Tipp #5: These shoes are made for walking

Da hast du einen Schrank voller Schuhe und kommst nun gar nicht mehr dazu, diese auch auszuführen. Das ist zwar traurig, aber Straßenschuhe im Haus müssen wirklich nicht sein. Trotzdem gehören auch Schuhe zu einem kompletten Outfit dazu. Warum also nicht ein paar schöne und bequeme Hausschuhe fürs Home-Office kaufen? So bleiben deine Füße immer warm und du fühlst dich etwas mehr „angezogen“, als wenn du ständig mit Socken vor dem Laptop sitzt. 

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Fazit

Im Home-Office gibt es keinen Dresscode und die meisten setzen bei der Wahl des Outfits daher definitiv auf Komfort. Doch immer nur im Pyjama oder Boxershorts zu arbeiten geht auf lange Sicht nicht gut. Zudem ist es gar nicht so schwer, einen home-officetauglichen Business-Look zu kreieren, mit dem du dich wohl fühlst. Denn gerade, wenn wir nicht so viele soziale Kontakte zu anderen haben, müssen wir dafür sorgen, dass wir ein gewisses Maß an Selbstdisziplin aufrecht erhalten. Und dass wir uns auch weiterhin wohl in unserer Haut fühlen – egal, wer uns sieht. Oder eben nicht sieht. 


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