Arbeiten macht glücklich

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Die Deutschen sind heutzutage so zufrieden wie nie. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Demnach ist fast die Hälfte der Deutschen mit ihrem Leben in hohem Maße zufrieden, während nur zwei Prozent angeben, mit ihrem Leben eher unzufrieden zu sein.

Wer einen Job hat, ist glücklicher

Diese Zufriedenheit ist in hohem Maß davon abhängig, ob man berufstätig oder arbeitslos ist. Denn die Lebenszufriedenheit von Erwerbstätigen ist durchschnittlich um mehr als 20 Prozent höher, als die der arbeitslosen Bevölkerung. Wer einen Job hat, ist also glücklicher. Wer nun denkt, dass diese Zufriedenheit mit dem Geld, das dadurch in die Taschen gespült wird, zusammenhängt, liegt jedoch falsch.

Höhe des Einkommens für Zufriedenheit kaum relevant

Auf die Höhe des Einkommens ist die empfundene Lebenszufriedenheit nicht zurückzuführen. Das Einkommen spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr gibt es wohl einen Zusammenhang zwischen der Lebenszufriedenheit und dem Sinn, den man in seiner eigenen Arbeit sieht. Dies zeigt sich schon bei Absolventen. Diejenigen, die einen Studiengang gewählt haben, den sie als sinnstiftend empfinden, sind zufrieden. Auf die Gehaltsaussichten kommt es dabei kaum an.

Die Zuversicht unter Arbeitslosen steigt

Die hohe Zufriedenheit ist auch der Tatsache geschuldet, dass Menschen heutzutage weniger Angst haben, ihren Job zu verlieren. Diese Grundstimmung hat sich über die letzten Jahre zum Positiven gewandelt. Doch nicht nur Arbeitnehmer, auch Arbeitslose blicken hoffnungsvoller in die Zukunft, denn sie sind heute zuversichtlicher, wieder eine Anstellung zu finden.

Alter und Gesundheit beeinflussen die Zufriedenheit

Doch der Beruf ist nicht das einzige Kriterium, das glücklich macht. Eine sehr wichtige Rolle spielt auch die Gesundheit, die sich positiv auf das Glücksempfinden auswirkt. Daneben stellt auch das Alter eine relevante Einflussgröße dar. So sind Menschen zwischen 15 und 25 Jahren besonders glücklich, während die Zufriedenheit bei den 50- bis 60-Jährigen konstant niedrig ist und erst im Rentenalter wieder ansteigt.

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