Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch – Tipps und Beispiele für gute Antworten auf häufige Fragen

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Es ist gar nicht so einfach, im Vorstellungsgespräch auf Knopfdruck interessant, interessiert, engagiert und schlagfertig zu antworten. Der Schlüssel für selbstbewusste und authentische Antworten: eine gute Vorbereitung auf typische Fragen.

Überleg dir vor dem Vorstellungsgespräch, was du dem Arbeitgeber gerne über deine Person, deine Kenntnisse und Fähigkeiten mitteilen möchtest. Frag dich dazu:

  • Was kann ich?
  • Wer bin ich?
  • Wie arbeite ich?
  • Was zeichnet mich aus?
  • Warum möchte ich genau diesen Job machen?
  • Warum möchte ich genau für dieses Unternehmen arbeiten?
  • Was erwarte ich vom Job / Arbeitgeber?
  • Wie möchte ich meine Karriere gestalten? Was sind meine Pläne?

Mit deinen Antworten im Hinterkopf kannst du das Vorstellungsgespräch sehr gut vorbereiten.

5 Tipps für deine Antworten auf Fragen im Vorstellungsgespräch

Antwort auf den Punkt bringen

Offene Fragen lassen Raum für Erklärungen. Die bekannteste Frage wird von Personalern oft als Gesprächseinstieg gewählt: „Erzählen Sie etwas über sich“. Ein weiteres Paradebeispiel: „Warum möchten Sie hier arbeiten?“

Hol bei deiner Antwort nicht zu weit aus. Konzentrier dich auf Punkte, die deinem Gesprächpartner zeigen, warum du den Job willst und warum du die passende Besetzung dafür bist.

Antwort begründen und konkrete Beispiele nennen

Viele Fragen könntest du sicherlich mit einem Wort, zum Beispiel mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Vermeide solche einsilbige Antworten! Der Personalverantwortliche möchte dich kennenlernen und einschätzen können. Und er interessiert sich dafür, warum du eine bestimmte Meinung vertrittst.

Fragt der Personalverantwortliche, was dich bei deiner täglichen Arbeit motiviert? Dann antworte nicht einfach mit: „Gute Ergebnisse.“ Begründe, warum dir ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt ein gutes Gefühl und einen Motivationsschub für die nächste Aufgabe gibt. Auch bei der Frage nach deinen Stärken oder Schwächen solltest du für deine Antworten Beispiele anführen. Damit zeigst du: Ich habe diese Stärke und Situation X zeigt das auch.

Authentisch sein

Lerne keine vorgefertigten Antworten auswendig und versuche nicht, eine komplett andere Person darzustellen. Der Personalverantwortliche möchte im Bewerbungsgespräch herausfinden, ob du für den Job geeignet bist und ob du gut ins Team passt. Er hat dieselben Ziele wie du. Schließlich möchtest du in dem neuen Unternehmen glücklich sein. Das kannst du aber nur erreichen, wenn du dich vorher nicht verstellst.

Bei unerwarteten Fragen nicht verzweifeln

Du kannst dich nie auf alle Fragen vorbereiten, die gestellt werden. Versuche, bei einer unbekannten Frage ruhig zu bleiben. Und formuliere dann spontan eine Antwort: anhand der Antworten, die du bereits auf die oben genannten Fragen vorbereitet hast.

Höflich bleiben

Manche Fragen sind darauf ausgelegt, dich aus der Reserve zu locken. Der Personaler möchte sich damit ein Bild davon machen, wie du in stressigen Situationen reagierst – und ob du tatsächlich so kritikfähig oder stressresistent bist, wie du bei der Frage nach deinen Stärken behauptet hast.
Bleib also immer gelassen und freundlich.

Typische Fragen und mögliche Antworten im Vorstellungsgespräch

Hinter Fragen im Bewerbungsgespräch steckt oft mehr, als du vermutest. Die gängigsten Fragen der Personaler haben wir für dich zusammengefasst und verraten dir:

  • Was der Personaler von dir wissen möchte
  • Wie deine Antworten lieber nicht ausfallen sollten
  • Wie du eine aussagekräftige und authentische Antwort findest

Außerdem haben wir einige Antwortbeispiele als Inspiration für deine eigenen Antworten vorformuliert.

Erzählen Sie etwas über sich.

Was möchte der Personaler wissen: Bist du tatsächlich die passende Besetzung für die ausgeschriebene Position?

Grundaussage deiner Antwort: Ich präsentiere mich als passender Kandidat: Das bin ich, das ist mein Know-how und das sind meine Fähigkeiten, und aus diesen Gründen möchte ich in diesem Unternehmen arbeiten. Kurz gesagt, eine strukturierte Selbstpräsentation nach dem Motto: Ich bin, ich kann, ich will.

Nicht: Sture Wiederholung des Lebenslaufs oder irrelevante Details aus dem Privatleben.

Beispiel: Ich bin X Jahre alt und seit Y Jahren als Mediendesigner tätig. In den letzten Jahren arbeitete ich für Kunden wie Y und erweiterte meine Kenntnisse und Fähigkeiten kontinuierlich durch verschiedene Workshops und Weiterbildungen. Gerade vor ein paar Wochen habe ich in einem Seminar mein Wissen zum Bereich Z aufgefrischt, das auch bei der von Ihnen ausgeschriebenen Stelle im Fokus steht. Von Ihrer Marke bin ich auch privat sehr begeistert und möchte Ihr Unternehmen deshalb gerne auf dem weiteren Erfolgskurs unterstützen.

Was wissen Sie über unser Unternehmen?

Was möchte der Personaler wissen: Wie gut bist du auf das Gespräch vorbereitet?

Grundaussage deiner Antwort: Ich habe mich eingehend mit dem Unternehmen beschäftigt (Homepage, Pressemitteilungen, Social Media, …) und weiß deshalb genau, dass ich dort arbeiten möchte.

Nicht: Nur Zahlen und Daten aneinanderreihen.

Beispiel: Ihr Unternehmen ist in Deutschland Marktführer im Bereich erneuerbare Energien. Etwa 250 Mitarbeiter arbeiten an vier verschiedenen Standorten für Ihren Erfolg. Ihr Angebot gliedert sich in die Bereiche Geothermie, Solarenergie, Wasserkraft und Windenergie sowie Biomasse. Was mich sehr angesprochen hat, ist, dass Sie sowohl in Ihrem Angebot für Kunden als auch in Ihrer Unternehmenskultur stark auf Nachhaltigkeit achten.

Warum möchtest du bei uns arbeiten?

Die Frage „Warum möchtest du bei uns Arbeiten?“ darf in keinem Vorstellungsgespräch fehlen. Weitere synoyme Fragestellungen zu der Frage:

Warum haben Sie sich bei uns beworben?

  • Was versprechen Sie sich von der Arbeitsstelle?
  • Was versprechen Sie sich von uns als Arbeitgeber?
  • Warum sind wir das Richtige Unternehmen für Sie?

Was möchte der Personaler wissen: Warum möchtest du gerade ihn als Arbeitgeber? Warum interessierst du dich für dieses Unternehmen und nicht für irgendein Anderes?

Grundaussage deiner Antwort: Gerade dieses Unternehmen bietet Aspekte, die mir sehr wichtig sind. Und eben nicht so etwas wie die zentrale Lage und das großzügige Gehalt thematisieren.

Gute Antworten als Beispiele auf diese typische Frage des Vorstellungsgesprächs liefern möchten wir dir selbstverständlich nicht vorenthalten.

Warum ist der Arbeitgeber der Richtige für Sie?

Beispiel-Antwort 1

Da ich selbst schon jahrelang Kunde bei Ihrem Unternehmen bin, bin ich sehr überzeugt von den Produkten. Nun möchte ich Sie gerne mit meiner persönlichen Erfahrung und meinem fachlichen Know-how dabei unterstützen, die Produkte weiterhin erfolgreich zu vermarkten.

Beispiel-Antwort 2

Bisher habe ich im Pressebereich eines Unternehmens gearbeitet, das deutschlandweit tätig war. Da ich ein sehr weltoffener Mensch bin und fließend Englisch spreche, reizt mich die Arbeit in Ihrem international tätigen Unternehmen sehr.

Beispiel-Antwort 3

Ich kann mich sehr gut mit den Werten und der Kultur Ihres Unternehmens identifizieren, die Sie auf Ihrer Webseite betonen. Die agile Arbeitsweise Ihrer Teams kenne ich von meinem vorigen Job und ich könnte mir nicht mehr vorstellen, anders zu arbeiten.

Mit 11 Tipps zu mehr Motivation im Job und bei der Arbeit

Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

Beispiele für typische Fragen und gute Antworten zu Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch.

Was sind Ihre Stärken Beispiele?

Was möchte der Personaler wissen: Wen hat er da vor sich? Welche Persönlichkeit / welchen Charakter hast du?

Grundaussage deiner Antwort: Diese Stärken habe ich und aus diesen Beispielen wird das klar ersichtlich. Diese Stärken qualifizieren mich besonders für den ausgeschriebenen Job.

Nicht: Stärken aufzählen, ohne Beispiele dafür zu bringen oder bei der Antwort stark übertreiben.

Beispiel 1: In meinem letzten Job bin ich von meinem Chef oft für meine zielgerichteten und leicht verständlichen Analysen gelobt worden. Ich arbeite tatsächlich sehr gerne analytisch und bereite die Zahlen entsprechend auf.

Beispiel 2: Ich bin sehr begeisterungsfähig und neugierig. Sobald ein neues Tool auf den Markt kommt, probiere ich es aus und teste, was es kann und ob sich der Einsatz lohnt. Mein Smartphone ist deshalb voll von Apps und in meinem Freundeskreis fragt mich jeder, ob ich den Download empfehlen kann.

Was sind mein Schwächen?

Was möchte der Personaler wissen

  • Bist du selbstkritisch?
  • Wie gehst du mit deinen Schwächen um?

Grundaussage deiner Antwort

Ich weiß, wo ich mich noch verbessern kann und gehe offen damit um. Gerne zusätzlich eine unverfängliche Freizeitbeschäftigung erwähnen, die das Gespräch etwas auflockert – allerdings nicht zum Einstieg.

Nicht: Persönliche Schwächen (wie chronische Unpünktlichkeit) ausbreiten, die dich für diesen Job (und alle anderen) disqualifizieren.

Beispiele für gute Antworten auf die Frage nach deinen Schwächen

Beispiel 1: Ich bin manchmal etwas vergesslich. Deshalb schreibe ich in Meetings grundsätzlich alles mit.

Beispiel 2: Ich habe bisher noch nicht viele Präsentationen gehalten, aber für die habe ich immer ein gutes Feedback erhalten. Meine Erfahrungen in dem Bereich möchte ich gerne erweitern.

Beispiel 3: Ich habe eine stark ausgeprägte Schwäche für die asiatische Küche und stehe abends oft stundenlang in der Küche.

Motivation im Vorstellungsgespräch begründen

Beispiele für typische Fragen und gute Antworten zur Motivation im Bewerbungsgespräch. Was ist Ihre Motivation und warum interessieren Sie sich genau für diesen Job?

Was interessiert Sie genau an diesem Job?

Was möchte der Personaler wissen: Weißt du, was dich bei der Stelle erwartet und welche Aufgaben du haben wirst?

Grundaussage deiner Antwort: Ich habe mich mit der Stellenbeschreibung gut auseinandergesetzt. Ich kann schlüssig begründen, was mich daran besonders interessiert und was ich mir davon erwarte.

Nicht: Die gute Bezahlung besonders erwähnen.

Beispiel 1: Bei meiner Werkstudententätigkeit in der Firma X habe ich den Bereich Social Media Marketing kennengelernt und war begeistert vom direkten Umgang mit dem Kunden. Außerdem ist man am Puls der Zeit und kann immer innovative Tools und Kommunikationsmöglichkeiten entdecken und ausprobieren.

Beispiel 2: Ich habe in meinem aktuellen Job als Account Manager viel gelernt und hatte schon die Aufgabe, neue Mitarbeiter einzuarbeiten. Jetzt möchte ich mich gerne weiterentwickeln und den nächsten Schritt zum Team-Leiter machen.

Beispiel 3: Texte sind meine Leidenschaft – schon während der Schulzeit bin ich immer mit Block und Stift herumgelaufen. Während des Studiums habe ich bereits in einer Online-Redaktion gearbeitet. Ich habe gemerkt, dass dies genau der Ort ist, an dem ich sein und meine Fähigkeiten einbringen möchte.

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Warum möchten Sie Ihre aktuelle Stelle wechseln?

Was möchte der Personaler wissen: Bist du loyal oder sprichst du schlecht über deinen aktuellen Arbeitgeber? Was ist deine Motivation, einen neuen Job zu suchen?

Grundaussage deiner Antwort: Ich habe Karriereziele, die ich erreichen möchte und die ich mit diesem Jobwechsel erreichen kann.

Nicht: Über den aktuellen/vorigen Arbeitgeber lästern oder schlecht reden.

Beispiel 1: Mir gefällt mein Aufgabenbereich in meiner aktuellen Firma sehr gut. Allerdings möchte ich gerne den nächsten Karriereschritt machen und sehe in Ihrem Unternehmen die Entwicklungschancen dazu.

Beispiel 2: In den vergangenen Jahren war ich vor allem im Bereich X tätig. Durch verschiedene Projekte konnte ich dann Erfahrungen im Bereich Y sammeln und erkannte, das dort eigentlich meine Leidenschaft liegt. Nun möchte mich gerne voll auf diesen Bereich Y konzentrieren.

Beispiel 3: Ich bin kürzlich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden und war sofort begeistert von Ihren Produkten und von dem, was ich auf Ihrer Karriereseite über das Unternehmen las. Dann entdeckte ich, dass Sie genau in meinem Bereich einen neuen Mitarbeiter suchen. Und da ich mich gerne einer neuen beruflichen Herausforderung stellen möchte, mit der ich mich so gut identifizieren kann, habe ich mich direkt beworben.

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Warum sind genau Sie die/der Richtige für den Job?

Was möchte der Personaler wissen: Wie schätzt du dich selbst ein? Welche Voraussetzungen bringst du für den Job mit?

Grundaussage deiner Antwort: Ich bin in den für Sie wichtigen Bereichen ein Experte, der ein echter Mehrwert für Ihr Unternehmen ist. Und ich habe sogar diese persönliche Motivation.

Nicht: Weil ich besser bin als alle anderen.

Beispiel 1: Ich kann Menschen von Haus aus sehr gut einschätzen. Das hat mir als Recruiter in der Vergangenheit sehr geholfen und ich konnte diese Fähigkeit in den letzten Jahren vertiefen. Bei meinem vorigen Arbeitgeber konnte ich vakante Stellen dadurch sehr schnell mit den passenden Kandidaten besetzen und die Fluktuationsrate um 15 Prozent verringern.

Beispiel 2: Zahlen waren schon immer meine Leidenschaft. In den vergangenen Jahren konnte ich viele Erfahrungen in der Buchhaltung sammeln. Ausschlaggebend ist aber nicht nur die berufliche Ebene. Ich bin schon seit Jahren aktive Kundin Ihres Shops. Und den möchte ich nicht nur als Kundin, sondern auch als Mitarbeiterin unterstützen.

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Was motiviert Sie im Job und im Arbeitsalltag?

Was möchte der Personaler wissen: Was gibt dir bei der Arbeit Antrieb? Wie kann er dich besonders stark motivieren?

Grundaussage deiner Antwort: Diese Sache ist mir an der Arbeit wichtig, damit ich motiviert bin und eine sehr gute Leistung bringen kann.

Nicht: Geld, Urlaub, flexible Arbeitszeiten als Motivations-Booster nennen.

Beispiel 1: Ich packe gerne an. Deshalb motiviert es mich am meisten, wenn ich ein Projekt erfolgreich fertiggestellt habe und ich das Ergebnis sehe. Das ist ein sehr gutes Gefühl. Dadurch bekomme ich neuen Auftrieb und Schwung für das nächste Projekt.

Beispiel 2: Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich Menschen helfen möchte. Ein lächelndes Gesicht und das Wissen, dem Menschen etwas Gutes getan zu haben, motivieren mich sehr.

Beispiel 3: Ich probiere gerne neue Dinge aus. Deshalb motiviert es mich sehr stark, wenn ich den Freiraum und das Vertrauen dafür erhalte.

Mit 11 Tipps zu mehr Motivation im Job und bei der Arbeit

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bist du ehrgeizig und hast du klare Vorstellungen über deine Zukunft?

Was möchte der Personaler wissen: Wie ehrgeizig bist du? Hast du klare Vorstellungen davon, wie deine Zukunft aussehen soll?

Grundaussage deiner Antwort: Ich habe einen realistischen Plan für meine (berufliche) Zukunft und arbeite an meiner Weiterentwicklung (fachlich und persönlich) – am besten in Ihrem Unternehmen.

Nicht: Als Ziel die Position des Gesprächspartners angeben oder antworten, dass du dir darüber noch nie Gedanken gemacht hast.

Beispiel: Meine fachliche und persönliche Weiterentwicklung ist mir wichtig. In den nächsten Jahren möchte ich deshalb gerne meine Fachkenntnisse erweitern, zum Beispiel um den Bereich X, und mehr Verantwortung übernehmen.

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Stressfragen im Vorstellungsgespräch

Wie reagieren Sie, wenn Sie in der Arbeit von jemandem kritisiert werden?

Was möchte der Personaler wissen: Schätzt du dich selbst als kritikfähig ein? Wie gehst du mit Kritik um? Welches Bild hast du von dir selbst?

Grundaussage deiner Antwort: Ich möchte Konflikte aktiv lösen und schlichten.

Nicht: Sich selbst als unfehlbar darstellen oder so tun, als ob Kritik absolut nie ein Problem ist.

Beispiel: Ich versuche, die Kritik nicht persönlich zu nehmen, sondern mich zuerst zu fragen, ob sie gerechtfertigt ist. Dann suche ich nach Wegen, die Kritik bei meinem neuen Lösungsansatz zu beachten und mich noch einmal final mit der Person abzustimmen. Wenn man gut kommuniziert, kommt man nach meiner Erfahrung immer zu Ergebnissen, die beide Seiten zufriedenstellen.

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Wie gehen Sie im Arbeitsalltag mit Fehlern um?

Was möchte der Personaler wissen: Wie reagierst du, wenn du in der Arbeit einen Fehler machst?

Grundaussage Ihrer Antwort: Ich versuche, ihn zu beheben und mir zu überlegen, wie ich ihn in der Zukunft vermeiden kann.

Nicht: Sich selbst als unfehlbar darstellen.

Beispiel: Natürlich versuche ich in erster Linie, Fehler zu vermeiden. Wenn mir ein Fehler unterläuft, suche ich zuerst das Problem, um es schnellstmöglich zu beheben. Dann überlege ich, wie ich diesen Fehler in Zukunft vermeiden kann.

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Vorstellungsgespräch: gute Antworten auf fiese Fragen

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch stellen

Was möchte der Personaler wissen: Hast du dich im Vorfeld auf das Gespräch gut vorbereitet? Wie aufmerksam warst du während des Job-Interviews? Welche Informationen sind dir besonders wichtig?

Grundaussage deiner Antwort: Ich habe mich mit der Position und dem Unternehmen auseinandergesetzt. Folgende Fragen habe ich als Bewerber nach dem bisherigen Gespräch.

Nicht: Keine Fragen stellen, Fragen stellen, die schon im Gespräch beantwortet wurden oder direkt nach Arbeitszeiten/Urlaubstagen/Gehalt fragen.

Beispiel: Das Gespräch hat mir schon viele Fragen beantwortet. Was mich außerdem noch interessiert: Bieten Sie in Ihrem Unternehmen Möglichkeiten zur Weiterbildung an? Wurde die Stelle neu geschaffen? Wer wird mich einarbeiten? …

Welche Fragen als Bewerber im Vorstellungsgespräch stellen?

Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen? Gehalt im Vorstellungsgespräch begründen

Was möchte der Personaler wissen: Sind deine Gehaltsvorstellungen nachvollziehbar und bewegst du dich im Gehaltsrahmen des Arbeitgebers?

Grundaussage deiner Antwort: Ich habe mich darüber informiert, welche Bezahlung in der Branche für diese Position bei dieser Firmengröße gängig ist. Ich weiß, was ich und meine Leistung wert sind.

Nicht: Zu hoch pokern.

Beispiel 1: Ich habe mich über die branchenübliche Bezahlung für diese Stelle erkundigt – und dabei auch meine Berufserfahrung und zusätzlichen Kenntnisse berücksichtigt. Deshalb liegt meine Gehaltsvorstellung bei X Euro.

 Beispiel 2: Die branchenübliche Bezahlung liegt bei X-Y Euro. Ich bin mit einem Gehalt von Z Euro einverstanden, wenn Sie mit einer Fahrtkostenbeteiligung einverstanden sind und mich außerdem in Bezug auf regelmäßige Weiterbildungen unterstützen, die ich für diesen Job benötige und durch die ich dem Unternehmen noch nützlicher sein kann.

Beachte auch, dass es Fragen im Bewerbungsgespräch gibt, die du nicht zwingend beantworten musst.

Tipps zur Gehaltsvorstellung in der Bewerbung

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2 Kommentare

  1. Hallo zusammen, ich habe in der nächsten Woche ein Bewerbungsgespräch in einem Flugzeugwartung Unternehmen. Dabei hoffe ich, dass mir die Frage nach der Gehaltsvorstellung erspart bleibt. Ich habe Angst davor zu hoch zu pokern und deshalb eine Absage zu bekommen. WIe sind eure Erfahrungen? Wird man wegen einer falschen Einschätzung abgelehnt?

    • Cornelia Weidemann am

      Hallo,
      erst einmal viel Erfolg für das Bewerbungsgespräch kommende Woche!
      Am besten bereiten Sie sich auf die Frage nach der Gehaltsvorstellung vor, indem Sie das gängige Gehalt für den Beruf online recherchieren. Für eine realistische Gehaltsvorstellung spielen auch Ihre Berufserfahrung und der Standort bzw. die Größe des Unternehmens eine Rolle.
      Seien Sie ruhig selbstbewusst mit der Gehaltsvorstellung, die wird meistens sowieso noch etwas heruntergehandelt. Viel zu hoch pokern sollten Sie allerdings nicht. Eine unrealistische und viel zu hoch angesetzte Vorstellung könnte tatsächlich ein Grund sein, sich für einen anderen Kandidaten zu entscheiden.
      In diesem Artikel gibt’s noch mehr Tipps zum Thema Gehaltsvorstellung/Gehaltsverhandlung – wir hoffen, dass die auch nochmal weiterhelfen und Sicherheit geben: https://www.stellenanzeigen.de/blog/die-gehaltsverhandlung-im-vorstellungsgespraech/

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