Selten haben wir uns so sehr über einen Jahreswechsel gefreut. Endlich haben wir das schicksalhafte 2020 hinter uns gelassen und können nun in ein noch gänzlich unbeflecktes Jahr starten. Alles auf Anfang, ein neues Kapitel. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum wir uns auf 2021 freuen dürfen. Tatsächlich stehen in diesem Jahr einige aufregende Ereignisse an. Wir haben zehn Gründe gesammelt, die Hoffnung machen, dass 2021 alles besser wird. 

#1: Das Ende der Pandemie?

Mit der Zulassung der Impfung ist bereits der erste Schritt in Richtung Ende der Pandemie erfolgt. Natürlich sind wir noch lange nicht aus dem Schneider, doch wir dürfen zuversichtlich sein. Es hat sich gelohnt, letztes Jahr die vielen Einschränkungen auszuhalten, denn nun können wir das Ziel langsam vor uns sehen und hängen nicht mehr ganz so ahnungslos in der Luft. So kann es durchaus möglich sein, dass schon bald wieder Normalität in unseren Alltag zurückkehrt. Wer sehnt sich nicht nach einem sorgenlosen Sommer, in dem wir wieder zusammen feiern, singen und lachen dürfen? Vielleicht wird all dies im Laufe des Jahres 2021 wieder möglich sein.

#2: Abschaffung des Solidaritätszuschlags

Tolle Neuigkeiten: Seit dem 1. Januar 2021 fällt der Solidaritätszuschlag für 90 Prozent der Steuerzahler weg. Denn die Freigrenze für den „Soli“ wurde ordentlich angehoben, um Gering- und Mittelverdiener zu entlasten. Lag sie bisher bei 972 Euro, ist sie nun bei 16.956 Euro – was bedeutet, dass bis zu einem versteuernden Jahreseinkommen von 61.717 Euro kein Solidaritätszuschlag mehr geleistet werden muss. Nur noch Spitzenverdiener müssen ihn in voller Höhe zahlen. 

Mehr zu diesem Thema kannst du hier nachlesen.

#3: Neuer Präsident in den USA

Puh, was waren das letztes Jahr doch für spannende Wahltage, an denen wir gebannt vor dem Fernseher saßen und auf das Wahlergebnis hofften, welches auf sich warten ließ. Dann stand es endlich fest: Joe Biden wird der neue Präsident. Trotz unorthodoxer Bemühungen ist es Donald Trump nicht gelungen, die Demokratie zu untergraben und seinem Rivalen den verdienten Gewinn streitig zu machen. Wir dürfen gespannt sein, was sich unter Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris alles verändern wird. Mit dem Ende von Donald Trumps Präsidentschaft werden wir hoffentlich auch wieder mehr Toleranz, Respekt und Gleichberechtigung in der Welt sehen. 

#4: Die Grundrente kommt

2021 hat aber noch mehr gute Neuigkeiten parat: Die Grundrente kommt endlich! Am 1. Januar 2021 tritt das Grundrentengesetz in Kraft, mit welchem Rentner unterstützt werden sollen, die bisher nur sehr wenig Rente bekommen haben. Der Aufschlag beträgt dabei im Schnitt 75 bis 80 Euro, die Höchstgrenze liegt bei 404,86 Euro. Etwa 1,3 Millionen Rentner sollen laut Arbeitsministerium Anspruch auf die Grundrente haben. Dafür müssen sie mindestens 33 Jahre lang Beiträge eingezahlt haben. Um den vollen Betrag der Grundrente zu erhalten, darf das monatliche Einkommen eines alleinstehenden Rentners dabei 1.250 Euro nicht übersteigen. Bei Lebenspartnern und Eheleuten gilt eine gemeinsame Einkommensgrenze von 1.950 Euro pro Monat. Alles oberhalb dieser Grenze wird zu 60 Prozent auf die Grundrente angerechnet. 

Zudem ändert sich 2021 auch etwas bei der gesetzlichen Rente, der Betriebsrente und der Basis-Rente. 

Mehr zum Thema kannst du in diesem Artikel lesen: Grundrente und private Altersvorsorge: Das ändert sich 2021

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#5: Kindergeld und Mindestlohn werden erhöht

Und auf gleich noch ein paar Erhöhungen dürfen wir uns dieses Jahr freuen: So wird das Kindergeld um 15 Euro angehoben, was bedeutet, dass man für die ersten beiden Kinder nun 219 Euro pro Kind, für das dritte 225 Euro und für das vierte 250 Euro erhält. Auch der Mindestlohn steigt wieder stufenweise: Ab 1. Januar beträgt er 9,50 Euro und ab 1. Juli gibt es mindestens 9,60 Euro pro Stunde. 

#6: Weniger Wegwerf-Plastik

Auch in Sachen Umweltschutz gibt es dieses Jahr einige Fortschritte zu verzeichnen. So wird ab dem 3. Juli 2021 der Verkauf von Einwegbechern und Fast-Food-Verpackungen sowie Strohhalmen, Besteck, Wattestäbchen und Rührstäbchen aus Plastik verboten. Das ist definitiv ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn damit werden etwa die Hälfte der zehn häufigsten Plastikprodukte reduziert, die in den Meeren gefunden werden. Auf Platz eins befindet sich die Plastikflasche, welche allerdings noch nicht verboten werden kann, da aktuell kein passender Ersatz gefunden wurde. 

Tipps zur Plastikvermeidung im Büro findest du hier

#7: Neue Filme und Serien

Letztes Jahr mussten Film- und Serienfans Geduld beweisen. So wurde beispielsweise die Veröffentlichung des neuen James-Bond-Films „Keine Zeit zu sterben“ durch Corona öfter verschoben und dann schließlich komplett auf das nächste Jahr verlegt. Jetzt wird es bald soweit sein und wir werden den Film bereits im Frühjahr auf der Leinwand zu sehen bekommen. Auch serientechnisch hat 2021 einiges zu bieten. Nachdem letztes Jahr einige Dreharbeiten coronabedingt unterbrochen wurden, dürfen wir uns nun hoffentlich auf neue Staffeln von The Witcher, Stranger Things, Riverdale, The Umbrella Academy, How To Sell Drugs Online (Fast), Cobra Kai und Disenchantment freuen. 

#8: Gehaltssteigerung für Pflegepersonal

Letztes Jahr wurde kräftig für ihren Einsatz applaudiert. Nun soll das Pflegepersonal bis zu 8,7 % mehr Gehalt bekommen. In der Intensivpflege gibt es eine Gehaltssteigerung von 10 %. Ab März 2021 wird außerdem eine Pflegezulage von 70 Euro gezahlt, die dann 2022 nochmal auf 120 Euro erhöht wird. Intensivpflegekräfte erhalten ab März eine Zulage von 100 Euro und die Wechselschichtzulage steigt von monatlich 105 Euro auf 155 Euro.

Pflegebranche: Die Krise als Chance?

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#9: Hybrid-Office 

Auch wenn sich sicher einige an das Home-Office gewöhnt haben und die Vorteile immer deutlicher werden, so vermisst der eine oder andere auch das Büro und die Möglichkeit des persönlichen Austausches. Da das Arbeiten von zu Hause aber sicherlich dennoch ein fester Bestandteil unserer Arbeitswelt bleiben wird, wird die Zukunft vielleicht Hybrid-Office heißen. Arbeitnehmer hätten dadurch die Möglichkeit, zwischen Home-Office und Büro zu wechseln, was den Arbeitsalltag wieder um einiges abwechslungsreicher machen und die Vorteile beider Optionen kombinieren würde. Wem 2020 im heimischen Büro die Decke auf den Kopf gefallen ist, der darf sich 2021 wieder auf eine einfachere Trennung zwischen Beruflichem und Privatem freuen. 

Mehr zu den Vor- und Nachteilen von Home-Office kannst du hier lesen

#10: Zurück zur Normalität?

Ob es je wieder so sein wird wie vor der Pandemie bleibt abzuwarten. Allerdings können wir darauf hoffen, dass 2021 wieder etwas mehr Normalität in unser aller Leben einkehrt und wir vielleicht auch einige von den Dingen nachholen können, die wir letztes Jahr verpasst haben. Ob Messen, Firmenfeiern oder einfach nur ein gemütliches Feierabendbier mit den Kollegen trinken gehen – eventuell könnte das alles schon bald wieder möglich sein. Auch der Urlaub dürfte sich dieses Jahr wieder spannender gestalten. Zwar hat Balkonien uns einigermaßen gut durch den letzten Sommer gebracht, doch werden wohl die meisten sofort ihre Koffer packen und ab ans Meer fliegen, sobald das Reisen wieder unbeschwert möglich ist. 

Wie du deinen Jahresurlaub 2021 schlau planst, kannst du hier nachlesen

Fazit:

Es gibt viele Gründe, sich auf 2021 zu freuen. Das ganze Jahr liegt noch vor uns und sieht vielversprechend aus. Lasst uns hoffen, dass wir dieses Jahr weniger schlechte und dafür aber ganz viele gute Nachrichten erhalten werden. 


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