Bewerbungsfehler: Serienmails - Masse statt Klasse

Ein typischer Denkfehler vieler Menschen besteht in der Überdosierung von Maßnahmen. Motto: "Viel hilft viel!" Beispiel: Man hat eine Grippe, muss aber einen wichtigen Termin wahrnehmen. Der Arzt verschreibt ein Medikament und der Patient schluckt die halbe Packung, weil er schnell wieder gesund werden will. Viele Bewerber produzieren in diesem Sinne seelenlose Massen-Mailings, die unerwünschte Nebenwirkungen haben. Erstens ist es schade um die vergeudeten Ressourcen und zweitens steigt der Frust, wenn die Bewerbungsmappen immer wieder im eigenen Briefkasten landen. Im Zweifelsfall ist weniger mehr, denn die Qualität entscheidet. Dennoch sind manchmal 100 Bewerbungen nötig, um die passende Aufgabe zu finden.

Geduld und Beharrlichkeit bei der Jobsuche
Gehen Sie nicht mit dem Schleppnetz auf Jobsuche, sondern legen Sie hier und da wohlüberlegt einige Angeln aus. Bleiben Sie dabei geduldig und beharrlich. Achten Sie außerdem darauf, dass jede Ihrer Bewerbungen so abgefasst ist, als würden Sie nur diese eine versenden.

Dieser Text stammt aus:

Die 101 häufigsten Bewerbungsfehler
Claus Peter Müller-Thurau

Haufe Verlag, 2004
176 Seiten mit CD-ROM. € 16,80 [D]





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Weitere typische Bewerbungsfehler:
Gehalt

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