Die Initiativbewerbung - richtig planen und aufbauen (Teil 2 - Aufbau)

Unabhängig von bestehenden Stellenausschreibungen können Sie auch die Möglichkeit der Initiativbewerbung (auch Blindbewerbung genannt) nutzen. Beachten Sie die formalen und inhaltlichen Anforderungen, um sich nicht blindlings zu bewerben.

1. Formale und inhaltliche Anforderungen

Formale und inhaltliche Anforderungen Ihrer Initiativbewerbung müssen stimmen. Machen Sie bereits im Betreff deutlich, dass es sich um eine Initiativbewerbung handelt. Auch sollte klar erkennbar sein, für welchen Tätigkeitsbereich Sie sich bewerben. Lassen Sie auf keinen Fall den Personalentscheider "rätseln", für welchen Tätigkeitsbereich Ihre Bewerbung geeignet sein könnte.
Geben Sie Standorte, Abteilungen, Tätigkeits- oder Produktbereiche an, in denen Sie für das Unternehmen arbeiten möchten. Dies zeigt, dass Sie sich nicht wahllos bewerben, sondern dass Sie sich intensiv mit dem Unternehmen befasst haben.
So könnte ein aussagefähiger Betreff aussehen:
Initiativbewerbung als Controller für Ihre Niederlassungen X, Y, Z

2. Der richtige Ansprechpartner

Bevor Sie Ihre Initiativbewerbung an mögliche neue Arbeitgeber versenden, sollten Sie auf jeden Fall den richtigen Ansprechpartner kennen. Erfragen Sie diesen telefonisch oder nutzen Sie die Firmen-Website des Unternehmens. Insbesondere größere Unternehmen erhalten täglich eine Vielzahl von Bewerbungen. Wenn Sie Ihre Initiativbewerbung unpersonalisiert versenden, besteht die Gefahr, dass Ihre Bewerbung den richtigen Ansprechpartner im Unternehmen gar nicht erst erreicht. Auch haben Sie keinen direkten Kontakt, wenn Sie einige Wochen später noch einmal telefonisch nachfassen.

3. Bewerbungsunterlagen - aber bitte "wohldosiert"

Bei online versendeten Initiativbewerbungen sollten die beigefügten Anlagen überschaubar bleiben. Die Personalpraxis zeigt, dass in der Regel die Versendung der folgenden Unterlagen ausreichend ist:
  • Bewerbungsanschreiben
  • Lebenslauf / Tätigkeitsprofil
  • Diplom des Studiums
  • maximal die letzten zwei Arbeitszeugnisse.
Bieten Sie an, die vollständigen Unterlagen bei Interesse nachzureichen. Eine auf dem Postweg als Bewerbungsmappe versendete Initiativbewerbung kann auch um die ein oder andere Anlage ausführlicher ausfallen.

4. Nachfassen erlaubt

Haben Sie nach ca. 2 Wochen noch keine Eingangsbestätigung Ihrer Initiativbewerbung erhalten, sollten Sie per Mail oder besser telefonisch nachfassen.
Fragen Sie bei Ihrem Ansprechpartner nach, ob die Bewerbungsunterlagen eingegangen sind. Wird Ihnen der Erhalt bestätigt, erkundigen Sie sich freundlich, ob es im Unternehmen Einsatzmöglichkeiten gibt bzw. ob Sie weitere Unterlagen einreichen sollen. Im Idealfall wird man Ihnen auch weitere Informationen zum Bearbeitungsablauf geben oder Ihr Einverständnis zur Aufnahme in einen Bewerberpool für zukünftige Stellenbesetzungen einholen.

Quelle: www.bewerbungstrainerin.de

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