Web 2.0 steigert die Produktivität der Mitarbeiter | Zurück | | | | |
| 01.09.2010 | In einer umfassenden Web 2.0-Studie hat das englische Software-Unternehmen Clearswift Chancen und Risiken von Online-Tools untersucht. Das Ergebnis: Progressive Unternehmen sehen darin sowohl Geschäftschancen als auch Anreize für die Mitarbeiter. Die meisten wünschen sich jedoch mehr Sicherheit im Netz.
 Clearswift, Spezialist für inhaltsbezogene Sicherheitssoftware mit Hauptsitz in England, hat mit dem dritten Teil seiner Web 2.0-Studie das Marktforschungsunternehmen Loudhouse Research beauftragt, die Relevanz von Web 2.0 für progressive Unternehmen zu analysieren. Die weltweit mehr als 1.600 Befragungen zeigten, dass die Nutzung von Web 2.0 für den Erfolg von Unternehmen im aktuellen Wettbewerbsumfeld entscheidend ist - 52 Prozent der Unternehmen gaben an, dass die Web-Zusammenarbeit über Anwendungen wie Salesforce.com oder Facebook ein wichtiger Erfolgfaktor für die künftige Unternehmensentwicklung ist.
 Externe treiben Web 2.0 voran Die Studie verdeutlicht, in welchem Ausmaß und auf welche Weise Unternehmen Web 2.0 abteilungsübergreifend nutzen und welche externen Kommunikationspartner sie einbeziehen. Interessanterweise sind unternehmensfremde Zielgruppen die treibende Kraft, wenn es um den Einsatz von Anwendungen wie LinkedIn, Salesforce und Sharepoint geht: 92 Prozent (in Deutschland 90 Prozent) der Befragten gaben an, dass dies unverzichtbar ist, um als innovatives Unternehmen angesehen zu werden, das moderne Entwicklungen umsetzt.
 Web 2.0 Tools sind nicht nur für das Unternehmensimage wichtig, sie beeinflussen zudem die Art und Weise, wie moderne Unternehmen agieren:
 Mitarbeiterproduktivität steigt Da Mitarbeiter für viele Bereiche ihres Privat- und Berufslebens Online-Medien nutzen, bestätigte mehr als die Hälfte der befragten verantwortlichen Manager, dass eine Zugangsbeschränkung zu sozialen Websites die Motivation und die Produktivität der Mitarbeiter negativ beeinflussen würde. 88 Prozent (Deutschland 91 Prozent) der leitenden Angestellten denken, Web 2.0 Technologien können die Produktivität der Mitarbeiter steigern (im Ländermittel 37 Prozent und in Deutschland 43 Prozent "in hohem Maß"). Ein ähnlich großer Teil ist der Ansicht, sie könnten auf diesem Weg "Mitarbeiter intern motivieren beziehungsweise verpflichten".
 Verzicht auf Geschäftschancen wegen Risiken Andererseits gibt es auch Unsicherheiten im Hinblick auf soziale Medien - 61 Prozent (Deutschland 56 Prozent) der Arbeitgeber nannten Sicherheitsbedenken als größte Sorge. Über ein Drittel (im Ländermittel 37 Prozent, Deutschland 34 Prozent) der Unternehmen haben auf Geschäftschancen verzichtet aufgrund von Risiken für die Informationssicherheit. So stimmen 64 Prozent (Deutschland 61 Prozent) der Unternehmen zu, dass ein neuer Sicherheitsansatz im Zeitalter der Web-Zusammenarbeit erforderlich ist.
 Für die Studie wurden jeweils 150 Manager in verantwortlichen Positionen sowie jeweils 250 Büroangestellte in den Ländern Deutschland, England, den USA und Australien befragt.
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