"Millennials" verändern die Technologie am Arbeitsplatz | Zurück | | | | |
| 18.02.2010 | Die Internetgeneration ("Millennials" oder "Generation Y") verändert die Informationstechnologie am Arbeitsplatz massiv. Sie kommuniziert anders und setzt sich über Sicherheitsbestimmungen hinweg, zeigt eine Studie von Accenture. Darauf müssen sich Unternehmen weltweit einstellen.
 Dass ihr Arbeitsplatz mit der neuesten Technik ausgestattet ist, betrachten 37 Prozent der Gruppe der 18- bis 27-Jährigen als essentiell bei der Wahl ihres Arbeitgebers. Am stärksten ausgeprägt ist diese Erwartung in Indien (72 Prozent).
 Zum Arbeitsalltag der "Working Millennials" gehört der Austausch in Echtzeit. Instant Messaging verwenden 55 Prozent der Befragten. 45 Prozent der berufstätigen Millennials kommunizieren mit Kollegen und Kunden über Social Networks wie Facebook.
 Sicherheitsbestimmungen werden übergangen Dabei ist ihnen egal, ob dieses Verhalten gegen die Vorgaben ihres Arbeitgebers verstößt: 66 Prozent der weltweit befragten jungen Arbeitnehmer halten sich nicht an IT-Sicherheitsrichtlinien, aus Unverständnis oder Unwissenheit.
 "Den veränderten Umgang der Millennials mit Technologie können Unternehmen nicht ignorieren", sagt Gary Curtis, oberster Technologie-Stratege bei Accenture.
 Ein Balanceakt erwartet die Unternehmen. Sie müssen den Erwartungen der Millennials entgegenkommen, ohne ihre IT-Sicherheit zu gefährden und die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter zu vernachlässigen.
 Wettbewerbsvorteile schaffen "Am empfindlichsten wird diese Entwicklung Unternehmen treffen, deren Kultur auf strenge Hierarchien und Gleichförmigkeit ausgerichtet ist", sagt Gary Curtis. "Die Nonkonformisten unter den Organisationen erkennen, wie stark die Millennials die Fundamente die Informationstechnologie am Arbeitsplatz erschüttern. Sie nehmen diese Veränderung auf und vergrößern damit den Abstand zu weniger kompromissbereiten Wettbewerbern."
 Über die Untersuchung Accenture hat 5.600 14- bis 27-Jährige in den folgenden Ländern befragt: Asiatisch-Pazifischer Raum (China, Indien, Japan, Australien), Amerika (USA, Kanada, Brasilien), Europa (Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Italien, Großbritannien).
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